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Hutthurm
Montag, Juli 15, 2024

Kalter Tee statt kalter Kaffee

Lesestoff

Sommerliche Frische mit Cold Brew Tee

Tee kalt mit kaltem Wasser aufzugießen und unterschiedlich lange ziehen zu lassen, ermöglicht weitere Geschmacksvariationen, und das kalte Getränk ist ohne den Umweg des Kochens schnell hergestellt. Warum also nicht Teebeutel oder losen Tee in kaltem Wasser ansetzen und dafür länger ziehen lassen?

Traditionell gießen wir Tees mit heißem bis kochend heißem Wasser auf und genießen sie warm oder kalt. Laut Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) sollen Kräuter- und Früchtetees sogar explizit mit kochendem Wasser überprüht werden und mindestens fünf Minuten ziehen. Nur so würden vorhandene Keime abgetötet.

Wer Cold Brew Tee ausprobieren möchte, sollte gewisse Grundregeln beachten. Eva Kirchberger, Ernährungsberaterin beim VerbraucherService Bayern im KDFB e.V. (VSB) erklärt: „Teesorten wir Grüner, Schwarzer, Oolong oder Weißer Tee eignen sich für einen Aufguss mit kaltem Wasser. Die Teeblätter werden bereits bei der Verarbeitung erhitzt und somit sind mögliche Keime abgetötet. Anders ist es bei Kräuter-, Rooibos- und Früchtetees. Diese werden nach der Ernte meist nur getrocknet und natürlich vorkommende Keime können so erhalten bleiben. Daher sollten Sie diese Teesorten mit kochendem Wasser zubereiten.“

Einige Hersteller bieten spezielle Kräuter- und Früchteteemischungen an, die sich explizit zum Kaltbrühen eignen. Diese für den kalten Aufguss hergestellten Teemischungen wurden durch ein Heißdampfverfahren behandelt, um so bereits mögliche Keime zu minimieren.

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