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Freitag, Juli 19, 2024

Studierende starten digital ins Umweltpraktikum

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Vor-Ort-Workshop wird zu Webinar – Commerzbank finanziert Stellen in 27 deutschen Schutzgebieten

Grafenau / Frankfurt am Main. Normalerweise machen sich im Frühling jeden Jahres über 70 junge Studierende auf, um bei einem einwöchigen Einführungsseminar wertvollen Input für ihr mehrmonatiges Umweltpraktikum zu bekommen. Coronabedingt konnten die Präsenzveranstaltungen in den Nationalparks Bayerischer Wald und Niedersächsisches Wattenmeer zum zweiten Mal in Folge nicht stattfinden. Als Ersatz organisierten die Commerzbank nun in Kooperation mit den beiden Nationalparks ein zweitägiges Webinar.
Ob on- oder offline: Die Themen waren dieselben. Referenten aus verschiedenen Bereichen des Naturschutzes und der Bildungsarbeit verrieten den jungen Frauen und Männern, wie man Führungen erfolgreich vorbereitet und durchführt, wie es um den Naturschutz in Deutschland bestellt ist, wie man mit der Öffentlichkeit kommuniziert oder wie Philosophieren zu mehr Nachhaltigkeit anregen kann. Der Großteil des Stundenplans hatte dabei immer direkten Kontakt zum Oberthema Umweltbildung. Dort arbeitet der Großteil der Praktikanten schließlich bald. Aber natürlich gab es auch genügend Raum für das digitale Kennenlernen der Studierenden.

„Auch, wenn das Seminar heuer anders als gewohnt stattfand, waren die Teilnehmenden allesamt hoch motiviert und haben super mitgearbeitet“, sagt Petra Jehl vom Umweltbildungsteam des Nationalparks Bayerischer Wald, die durch einen Teil des Programms führte. „Das Interesse am Thema Umweltbildung hat man gerade an den vielen Fragen gespürt. Nicht nur deswegen freue ich mich schon darauf, dass wir bald Hilfe von sechs Praktikanten bekommen.“ „Gerne hätten wir das Einführungsseminar auf Norderney abgehalten und die zukünftigen Umweltpraktikanten hautnah Watt, Dünen und Salzwiesen erleben lassen“, sagt auch Hannah Wilting vom Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Stattdessen hat uns der diesjährige Workshop ermöglicht, dass die Praktikanten bundesweit virtuell zusammenkommen und auch von Referenten und Inhalten aus anderen Schutzgebieten Deutschlands profitieren konnten – sicherlich die bestmögliche Alternative.“

Seit 1990 fördert das Frankfurter Finanzinstitut deutsche Großschutzgebiete. Aktuell profitieren davon 13 Nationalparks, sechs Naturparks und acht Biosphärenreservate. „Das Commerzbank-Umweltpraktikum ist eine feste Größe im gesellschaftlichen Engagement der Bank“, sagt Thekla Wießner, Projektleiterin bei der Commerzbank. „Wir freuen uns sehr, dass auch in diesem Jahr wieder 75 Studierende die nationalen Naturlandschaften tatkräftig unterstützen und gleichzeitig berufliche Perspektiven im Umweltschutz erleben.“

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