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Sonntag, Mai 26, 2024

Beschäftigtenzahl im Einzelhandel rückläufig

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Nominaler Umsatz des bayerischen Einzelhandels steigt im ersten Quartal 2024 um zwei Prozent, realer Umsatz stagniert.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik nach den ersten vorläufigen Ergebnissen der „Monatsstatistik im Einzelhandel“ mitteilt, erhöht sich der Umsatz im bayerischen Einzelhandel (ohne Kraftfahrzeughandel) in den ersten drei Monaten 2024 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nominal um 2,0 Prozent, nach Preisbereinigung sinkt er um 0,1 Prozent. Die Beschäftigtenzahl nimmt um 1,3 Prozent ab.

Schweinfurt. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, steigt der nominale Umsatz im „Einzelhandel mit Lebensmitteln“ im ersten Quartal 2024 gegenüber dem Vergleichszeitraum 2023 um 4,6 Prozent und der reale Umsatz um 1,7 Prozent. Im „Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln“ wächst der nominale Umsatz um 0,9 Prozent, bei einem realen Umsatzrückgang von 0,7 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten fällt im „Einzelhandel mit Lebensmitteln“ um 4,0 Prozent, im „Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln“ steigt sie um 0,3 Prozent.

In der tieferen Untergliederung des Einzelhandels nach Wirtschaftsgruppen setzt sich die Entwicklung im Wesentlichen fort: Im „Einzelhandel in Verkaufsräumen“ wächst der nominale Umsatz um 2,4 Prozent, der reale Umsatz geht hier ebenfalls um 0,1 Prozent zurück. Einen deutlich niedrigeren nominalen und realen Umsatz als im Vorjahreszeitraum erzielen der “Einzelhandel mit sonstigen Haushaltsgeräten, Textilien, Heimwerker- und Einrichtungsbedarf“ und der “Einzelhandel mit Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik“ (jeweils in Verkaufsräumen). Im „Einzelhandel an Verkaufsständen und auf Märkten“ steigen hingegen der nominale Umsatz (+5,1 Prozent) und der reale Umsatz (+3,5 Prozent). Im „Einzelhandel, nicht in Verkaufsräumen, an Verkaufsständen und auf Märkten“ wächst der nominale Umsatz um 1,2 Prozent, der reale Umsatz bleibt hier konstant.

Im März 2024 nimmt der nominale Umsatz des Einzelhandels gegenüber dem März 2023 um 1,1 Prozent ab und der reale Umsatz um 2,8 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten sinkt um 1,5 Prozent. Im Vergleich zum Februar 2024 wächst der nominale Umsatz im März um 9,2 Prozent, die Beschäftigtenzahl geht um 0,4 Prozent zurück.

Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik

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