CSU-Arbeitskreis Hochschule Niederbayern: MdL Waschler im Amt als Vorsitzender einstimmig bestätigt

1. Reihe, v. l., stv. Bezirksvorsitzender Dr. Christian Hirtreiter; AKH-Bezirksvorsitzender MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler, Wissenschaftsminister Bernd Sibler, 2. Reihe: v. l. stv. Elisabeth Rickl, MdL Helmut Radlmeier, Dr. Friedrich Goldmann, stv. Bezirksvorsitzender Max Tewes 3. Reihe: v. l. Claudia Griessl und Roland Kufner 4. V. l. Wahlleiter und CSU-BWK-Geschäftsführer Anton Schöllhorn-Gaar, Alexander Riedl, Prof. Dr. Gereon Berschin (Foto: Petra Möllerfrerk)

Landshut / Passau. Turnusgemäß führte der CSU-Arbeitskreis Hochschule auf Bezirksverbandsebene unter Vorsitz von MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler die Neuwahlen durch. Dabei wurde der bisherige Vorsitzende Waschler mit einem einstimmigen Wahlergebnis wiedergewählt: „Die Wiederwahl ist eine Bestätigung meiner Arbeit und motiviert zu weiterer intensiver Arbeit.“

Als stellvertretende Vorsitzende stehen weiterhin Dr. Christian Hirtreiter (Straubing) und Max Tewes (Landshut) unterstützend zur Verfügung. Weiter in der Vorstandschaft – als Beisitzer – fungieren: Dr. Friedrich Goldmann (Eichendorf), Roland Kufner (Winzer), Helmut Radlmeier, MdL (Landshut), Elisabeth Rickl (Passau) und Alexander Riedl (Straubing) sowie der Schriftführer Paul Linsmaier (Deggendorf). Ebenfalls Teil der Vorstandschaft ist künftig der Vizepräsident der Universität Passau, Prof. Dr. Harald Kosch, als Beauftragter für Digitalisierung und Künstliche Intelligenz.

Allen Wieder- und Neugewählten gratulierte Vorsitzender Gerhard Waschler mit den Worten „ich danke Euch allen für Eure Bereitschaft und freue mich auf eine gemeinsame und gute Zusammenarbeit“. Für die künftige Zusammenarbeit brachte der Vorsitzende Themen wie „Aktion zum Erhalt der deutschen Sprache“, „keine Verpflichtung an Hochschulen zu Gendersprache“ ein. Ebenso die Thematisierung von Befunden zur Vor- und Frühgeschichte in Niederbayern sowie zum UNESCO-Weltkulturerbe „nasser Limes“.

Unter den Versammlungseilnehmern waren auch namhafte Vertreter wie Wissenschafts- und Kunstminister Bernd Sibler, ebenso wie MdL Helmut Radlmeier zu finden. Von beiden wurde – wie auch vom Vorsitzenden – in den vorgetragenen Reden die Bedeutung und daraus resultierenden Chancen für Niederbayern mit der Aufnahme des „nassen Limes“ in das UNESCO-Weltkulturerbe von Bad Gögging bis nach Passau – und darüber hinaus bis nach Österreich – betont. „Wir sind damit in eine neue Liga vorgestoßen“, betonte der Minister. „Ein äußerst wichtiges Projekt von großer und zukunftsweisender Dimension sei zudem die Errichtung eines Medizin-Campus für Niederbayern, welchen es weiter positiv zu begleiten und voranzutreiben gilt“, so MdL Waschler. „Als wichtige Kriterien hierbei sei ein Nettozuwachs an Studienplätzen, ein umfassender Klebeeffekt für Studierende aus Niederbayern nach dem Studium sowie höchstmögliche Ausbildungsqualität zu nennen“, so der Abgeordnete weiter.

Lobend führte der Vorsitzende, zusammen mit Landtagskollegen Helmut Radlmeier, weiter aus, dass in Niederbayern die letzten Jahre zahlreiche Hochschul-Einrichtungen errichtet wurden. In jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt befindet sich inzwischen eine Hochschul-Einrichtung. „Dies sind die ‚Früchte‘ der hervorragenden Arbeit der Bayerischen Staatsregierung“, merkten die Abgeordneten überzeugt an. Besonders hervorgehoben wurde durch den Minister abschließend die „High-Tech-Agenda Plus“, durch welche eine sehr hohe Zahl an unbefristeten Stellen entstanden sind.

Abschließend waren sich die Mandatsträger zusammen mit dem stellvertretenden Kreisvorsitzenden aus Landshut Ludwig Zellner einig, Niederbayern als Kultur-, Kunst- und insbesondere Wissenschaftsstandort noch weiter nach vorne zu bringen. Die Verantwortlichen auf kommunaler und landespolitischer Ebene ziehen alle gemeinsam für den Erfolg Niederbayerns an einem Strang in die gleiche Richtung.