Information, Austausch und Diskussion: Akteure der Öko-Modellregion Passauer Oberland kommen zusammen

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    Fürstenstein. Im Jahr 2019 wurden die elf Gemeinden des Passauer Oberlandes als staatlich anerkannte Öko-Modellregion ausgezeichnet. Seit Oktober des vergangenen Jahres wird die Öko-Modellregion von Barbara Messerer als Projektmanagerin begleitet. Ende Januar war es nun an der Zeit, verschiedene Akteure aus der Region zusammenzubringen. Ziel dabei war zu Themenschwerpunkten der Öko-Modellregion in Austausch zu treten, um gemeinsam Weichen für die Zukunft stellen zu können.

    Der Einladung zum Akteurstreffen sind zahlreiche Interessenten gefolgt, sodass gut 45 Personen im Rathaus der Gemeinde Fürstenstein begrüßt werden konnten. Erfreulich war auch, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unterschiedlichen Berufsfeldern und Einrichtungen angehörten. So kamen Landwirtinnen und Landwirte, Verarbeiterinnen und Verarbeiter, Vertreter von Ämtern und ökologischer Anbauverbänden, Bürgermeister, Vertreter des Landschaftspflegeverbandes und von Gartenbauvereinen sowie interessierte Konsumentinnen und Konsumenten zusammen.

    Nach einer Begrüßung des Bürgermeisters Stephan Gawlik (Fürstenstein) und des Bürgermeisters Rudolf Müller (Ruderting) stellte Barbara Messerer Projekte der Öko-Modellregion vor, die aktuell für die Region relevant sind und umgesetzt werden. Bei der Klimaoffensive an Schulen geht es beispielsweise darum, dass Thema Energie, das bisher in den Schulen aufgegriffen worden ist, um die Thematik des Ökolandbaus zu erweitern. Absprachen mit dem Schulamt haben hier bereits stattgefunden.

    Zudem werden in Zukunft in den Gemeinden des Passauer Oberlandes verstärkt kommunale Flächen unter ökologischen Gesichtspunkten oder im Rahmen der Bewusstseinsbildung genutzt. Dazu gehört die Etablierung von Hecken, mehrjährigen Blühflächen, Obstbäumen oder Gemüseäckern. Die Planung erfolgt hier in Zusammenarbeit der Öko-Modellregion mit den jeweiligen Gemeinden, dem Landschaftspflegeverband und den Gartenbauvereinen.

    Der Schulverband Büchlberg-Hutthurm signalisierte in der Vergangenheit bereits Bereitschaft, Bio-Produkte in der täglichen Schulverpflegung aufnehmen zu wollen. In den nächsten Schritten wird hier das BioRegio-Coaching, ein Angebot des Kompetenzzentrums für Ernährung, in Anspruch genommen.

    Der zweite Teil des Abends wurde gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern interaktiv gestaltet. Dabei konnten die Teilnehmer aus drei Themenschwerpunkten auswählen, zu denen man im Anschluss in Diskussion ging. Die Themenschwerpunkte umfassten die Milch- und Fleischvermarktung in der Region, die Bewusstseinsbildung um biologische, regionale und saisonale Lebensmittel sowie die Nutzung kommunaler Grünflächen gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort.

    Bei der Milchverarbeitung kann zur Sprache, dass es eine sehr wünschenswerte Entwicklung wäre, wenn in der Region verarbeitete Bio-Milch von lokalen Einrichtungen abgenommen wird. Damit einhergehen müsse aber die Bereitschaft, biologischen und regionalen Lebensmitteln einen höheren Stellenwert einzuräumen.

    Die gewählten Schwerpunkte knüpfen an die Projekte der Öko-Modellregion an, die in Umsetzung sind oder angestoßen werden sollen. Aufbauend auf den Ergebnissen des Akteurstreffens können nun die Schwerpunkte in der Öko-Modellregion Passauer Oberland weiter fortentwickelt werden.

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