Sichere Waldarbeit durch Vergabe an ein Forstunternehmen mit Harvester (Foto: SVLFG)

Waldarbeit vergeben, schont Leib und Leben

Waldarbeit ist und bleibt gefährlich. Es ereignen sich jährlich tödliche Unfälle bei Arbeiten im Forst im zweistelligen Bereich. Die meisten davon passieren bei der motormanuellen Holzaufarbeitung. Die Lösung: den Auftrag zur Aufarbeitung im eigenen Wald an ein Forstunternehmen vergeben. Diese Unternehmen besitzen die entsprechende Ausbildung und die notwendige Technik, z.B. einen Harvester, um den Forsteinsatz sicher und effizient abschließen zu können.

Im Jahr 2020 betrug der Holzeinschlag in den deutschen Wäldern 80,4 Mio. m3. Das ist ein neuer Rekord, der den bisherigen Top-Wert von 68,9 Mio m3 aus dem Jahr 2019 überboten hat. Der Grund dafür lag an dem hohen Prozentsatz an Schadholz von 53,8 Prozent, entstanden durch Stürme, Schneebruch oder Borkenkäferbefall.

Besonders gefährlich wird der Einsatz mit der Motorsäge bei der Aufarbeitung dieser Kalamitäten. Die gebrochenen oder umgeworfenen Stämme stehen oft unter großer Spannung. Diese Spannung kann sich beim Durchtrennen schlagartig entladen und den danebenstehenden Motorsägenführer kritisch treffen. Eine weitere Gefahr bilden Wurzelteller von ausgestockten Bäumen. Beim Durchtrennen des Stamms kann sich der Wurzelteller in Bewegung setzen und den Motorsägenführer oder andere unter sich begraben. Bei der Aufarbeitung vom Borkenkäfer befallenen Bäume herrscht zudem meist großer Zeitdruck.

Forstunternehmen besitzen die Erfahrung und auch die technischen Voraussetzungen, um diese Gefahren richtig einzuschätzen und sicher zu entschärfen. Das optimale Gerät hierfür ist der Harvester. Damit befindet sich die Arbeitskraft in sicherer Entfernung zur Gefahr. Obendrein ist es ein sehr schnelles und effizientes Arbeitsverfahren, das genauso beim Borkenkäferbefall und der Durchforstung genutzt werden sollte.

Schüten Sie sich und Ihr Leben und vergeben Sie die Aufträge für gefährliche Waldarbeiten an echte Profis!