Stadtbrandrat Andreas Dittlmann (von links), Oberbürgermeister Jürgen Dupper, Hauptlöschmeister Armin Leeb und Stadtbrandinspektor Florian Emmer zeigen die AEDs, die im Notfall Leben retten können (Foto: FF Passau)

Stadt Passau stattet Löschfahrzeuge mit Defibrillatoren aus

Investition von 30.000 Euro über drei Jahre

Die Stadt Passau hat es sich zur Aufgabe gemacht, jedes Löschfahrzeug im Stadtgebiet mit einem Automatisierten Externen Defibrillatoren (AED) auszustatten. Vom Fortgang der Maßnahme überzeugte sich Oberbürgermeister Jürgen Dupper nun bei einem Ortstermin in der Hauptwache.

„Eine professionelle Erste Hilfe ist bei einem plötzlich auftretenden Herztod das A und O. Ich bin unseren Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern sehr dankbar, dass sie unsere Initiative nicht zuletzt zum Selbstschutz annehmen und eine entsprechende Ausbildung absolvieren“, so Oberbürgermeister Dupper.

Die qualifizierte oder erweiterte Erste Hilfe spielt bei den Feuerwehren eine immer größere Rolle, um beispielsweise bei Notfällen in den eigenen Reihen schnell reagieren zu können. Die Verteilung der bereits beschafften Geräte in Passau musste 2020 ausgesetzt werden, weil für die Bedienung des AEDs eine intensive Erste-Hilfe-Ausbildung mit Erweiterung notwendig ist, die aufgrund der Corona-Pandemie schlicht nicht möglich war. 2021 soll nun die Fortsetzung mit neuen Konzepten, wie etwa E-Learning, erfolgen unter Federführung des Teams um Hauptlöschmeister Armin Leeb. Jede Feuerwehr, auf deren Fahrzeug ein AED verlastet wird, muss über mindestens zehn ausgebildete Personen verfügen.
Die Ausgaben für die AEDs belaufen sich für die Stadt Passau auf 30.000 Euro, die im Etat auf die Jahre 2019 bis 2021 verteilt wurden.