Luftreiniger für die landkreis-schulen

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    Bis Anfang Oktober sind alle 272 Klassenzimmer ausgestattet – Gesamtkosten niedriger als kalkuliert

    Passau / Hauzenberg. Die Ausstattung der Landkreis-Schulen mit Luftreinigungsgeräten steht vor dem Abschluss – bis 4. Oktober 2021 sind alle 272 Geräte ausgeliefert. 1,5 Millionen Euro waren dafür ursprünglich veranschlagt. Nach jetzigem Stand wird man diesen Ansatz deutlich unterschreiten können.

    Die Taktik, die Ausstattung der Landkreis-eigenen Schulen mit Luftreinigungsgeräten auf mehrere Lose mit jeweils überschaubarer Geräteanzahl aufzuteilen, ist aufgegangen: Mehrere Anbieter kamen so zum Zug und brachten den Landkreis Passau innerhalb nur weniger Tage in die Lage, alle Klassen entsprechend auszustatten. Bauamtsleiterin Claudia Ruderer hatte den Plan ausgearbeitet und mit ihrem Team nach dem grünen Licht bei der Kreistagssitzung vom 26. Juli 2021 konsequent Punkt für Punkt abgearbeitet. So standen trotz europaweiter Ausschreibung mit entsprechenden Fristen die Lieferanten und Installationstermine bereits vier Wochen nach der Kreistagssitzung fest und damit deutlich vor dem Beginn des neuen Schuljahrs.

    Insgesamt sieben Schulen (Realschulen Hauzenberg, Bad Griesbach und Tittling, Gymnasien Pocking und Vilshofen, Sonderpädagogische Förderzentren Hauzenberg und Pocking) mit 272 Klass- und Fachräumen wurden bzw. werden mit den Aufstell-Geräten ausgestattet. Das Gymnasium Untergriesbach verfügt über eine Gebäudelüftungsanlage und ist damit von der Ausstattungsoffensive des Landkreis mit mobilen Geräten nicht betroffen.

    Den Anfang machten am 14. September das Gymnasium Pocking und die Förderschule Hauzenberg. Mit der Auslieferung an das Gymnasium Vilshofen am 4. Oktober ist die Versorgung mit mobilen Luftreinigungsgeräten dann abgeschlossen. Insgesamt 1,5 Millionen Euro hatte der Landkreis dafür veranschlagt. Nach Aussagen von Landrat Raimund Kneidinger wird man aber voraussichtlich deutlich unter diesem Ansatz bleiben können. Vom Freistaat Bayern wird die Investition bezuschusst.

    Der Landrat informierte sich jetzt im Sonderpädagogischen Förderzentrum Hauzenberg über den Praxisbetrieb. Hausmeister Ernst Falkner konnte bereits von ersten Erfahrungen berichten. Die Geräte seien erstaunlich leise und die Bedienung mache bislang keine Probleme. Schulleiterin Silke Draxinger zeigte sich sehr erfreut, dass die Luftreiniger rechtzeitig zum Schulstart in Betrieb gingen und hoffte für die Schülerinnen und Schüler, so gut durch die vierte Welle der Pandemie zu kommen. „Wichtig ist, dass wir Präsenzunterricht haben und von Quarantänemaßnahmen weitgehend verschont bleiben.“

    Der Landrat bezeichnete die Abwicklung der Gerätebeschaffung als „logistische und taktische Meisterleistung und der damit befassten Mitarbeiter im Landratsamt“ und lobte die gute Zusammenarbeit mit den Schulen. Er erinnerte auch an das klare Votum des Kreistags für die Beschaffung. Für die Schulen sei damit die Möglichkeit gegeben, sich gemäß den Empfehlungen der Staatsregierung optimal auf den Pandemieschutz vorzubereiten.

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