„Verteidigung der Innpromenade“ wird wichtiges Thema im neuen Jahr

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    Mit Hühnersuppe am Lagerfeuer: ÖDP rüstet sich bei Jahresabschlusstreffen für 2022

    Passau. Corona verlangt ganz neue Veranstaltungsformate: Die Passauer ÖDP stellt sich der Herausforderung und hat die Kreisverbandsbasis zu einem Freiluft-Jahresabschlusstreffen eingeladen – als „Winter-Feuer-Zauber am Lagerfeuer“ im Privatgarten des Passauer ÖDP-Vorsitzenden Urban Mangold. Getreu der Empfehlung des Virologen Hendrik Streeck, „die Immunabwehr durch Hühnersuppe“ zu stärken, hat Mangolds Ehefrau Katrin für den Anlass eigens Bio-Hühnersuppe gekocht. So gestärkt vereinbarte die Passauer ÖDP-Basis, auch im kommenden Jahr „eine munter-ideenreiche Oppositionsarbeit fortzusetzen“.

    Aktuell gehe es im Stadtrat um die Umsetzung des Passauer Klimaschutzkonzeptes, das die ÖDP „inhaltlich und vom Zeitplan her für zu wenig ambitioniert hält“. „Wir werden dran bleiben und demnächst einen neuen Vorstoß mit weiteren Ideen einreichen“, kündigt Mangold an.

    Auch die Verteidigung der von den Passauerinnen und Passauer geschätzten Innpromenade steht ganz oben auf der Schwerpunktliste für das Jahr 2022. „Es ist uns ein Herzensanliegen, diesen besonderen Ort unserer Stadt gegen die Pläne des Oberbürgermeisters, eine Hochwassermauer zu errichten, zu verteidigen“, sagte Mangold. Das überparteiliche Bürgerbegehren, das im Fall der Fälle kommen wird, will die Passauer ÖDP nach Kräften unterstützen. „Und es ist auch gut möglich, dass noch ein weiteres Bürgerbegehren zur Rettung der Passauer Wälder dazu kommt, wenn der OB an seinen Plänen festhält, trotz vorhandener Alternativvorschläge weiterhin Wald für Gewerbegebiete zu roden“, sagt stellvertretender Kreisvorsitzender Michael Schöffberger.

    Der erst vor einem Jahr gewählten neue Vize-Vorsitzenden Johanna Seitz gratulierten die Mitglieder auch zu ihrem Achtungserfolg bei der Bundestagswahl: „Wenn eine erst 20-jährige Kandidatin aus dem Stand heraus fast 5 Prozent im Stadtgebiet holt, dann ist das ein gutes Zeichen, dass auch die Verjüngung der Passauer ÖDP auf dem richtigen Weg ist“, sagt Mangold. Für die älteren Passauerinnen und Passauer will die ÖDP dranbleiben an der Forderung, dass man mit dem günstigeren Seniorenbusticket nicht erst um 09.00 Uhr, sondern schon früher fahren kann, etwa wenn man zum Arzt muss. Dass sich die Stadtratsmehrheit dagegen sträubt, ist für uns genauso wenig nachvollziehbar wie die Gleichgültigkeit bei der Erhaltung der vom Verfall bedrohten Grabstätten. Auch hier plant die ÖDP neue „Initiativen zur Bewahrung der Friedhofskultur“.

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