Neuer Geist in alten Flaschen

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    MdL Manfred Eibl zu Gast bei Jungunternehmer, die nachhaltig mit traditionellem Handwerk neue Wege gehen – nachhaltig & innovativ

    Deggendorf. Wer macht sich beim Feierabendbier oder zum guten Glas Rotwein Gedanken über die Umweltbilanz? Tatsächlich ist den wenigsten bewusst, dass jährlich ganze Berge an Einweg-Glasflaschen in den Altglas-Container wandern. Leider verfügen diese durch ihre einmalige Nutzung und ihren hohen Energieverbrauch bei der Herstellung über keine gute Ökobilanz.

    Der örtliche Abgeordnete der Freie Wähler Landtagsfraktion Manfred Eibl hat drei junge Gründerpersönlichkeiten getroffen, die sich zum Ziel gesetzt haben, diese Bilanz zu verbessern und dabei noch Neues zu schaffen: Stylische Produkte aus Einwegflaschen.

    Denn anstatt Einwegflaschen, wie zum Beispiel Weinflaschen, zu recyclen, schenken die kreativen Jungunternehmer den Glaserzeugnissen ein zweites Leben. Diese nachhaltige Produktidee spart durch die Verwendung von bereits vorhandenen Einwegglas-Flaschen nicht nur Energie und Ressourcen, sondern schafft hochwertige einzigartige Deko-Kreationen.

    Das New-Bottle-Trio Julian Bauer, Manuel Meindl und Sabrina Friedl plante kurzerhand ihre Geschäftsidee, kaufte einen Brennofen, meldete das Unternehmen an und launchte einen Online-Shop: „Wir können so viele Dinge einbringen, die wir im Job und Studium gelernt haben“, sagt Julian. „Und Neues lernen wir auch noch dazu“, ergänzt Manuel. „Wie meldet man eine GbR an? Was gehört zu einer guten Internetseite dazu? Es ist spannend, sich damit zu beschäftigen.“

    Dem Abgeordneten Eibl gefällt nicht nur die Kernidee, den wachsenden Müllbergen den Kampf anzusagen, sondern ihm imponiert der Mut und der Unternehmergeist, mit dem man hier eine Idee in die Tat umsetzt: „Ihr habt es in kurzer Zeit geschafft, euren Nachhaltigkeitsgedanken zum Erfolg zu führen. Das ist eine große Leistung und vorbildhaft für viele nachhaltige Visionen, die noch in den Startlöchern stehen. Genau diese aktive Energie brauchen wir, um die bayerische Wirtschaft für die Energiewende zukunftsfähig aufzustellen.“

    Auch das Upcycling von Flaschen verbraucht natürlich Energie. Und das nicht zu knapp. Acht bis neun Stunden bleiben die Weinflaschen – bei rund 800 Grad Celsius in der Spitze – im Ofen. Der eigens für „New Bottle“ angeschaffte Brennofen wird dafür 100 Prozent nachhaltig mit dem Strom aus der eigenen Photovoltaik-Anlage betrieben.

    Dass hier nicht nur nachhaltig Neues entsteht, sondern zudem ein bayerisches Handwerk weitergeführt wird, freut Eibl besonders: „Seit jeher ist unsere Heimat, der Bayerische Wald, mit der einzigartigen, jahrhundertelangen Glasgeschichte verbunden. Mit ihrer nachhaltigen Geschäfsidee knüpfen Julian, Manuel und Sabrina an die Tradition unserer Vorfahren an. So führen sie nicht nur den Kreislauf der Flasche fort, sondern auch ein regionales Handwerk.“

    Der handwerkliche Anspruch dahinter, ist in der Tat nicht zu vernachlässigen; so tüftelten Sabrina, Manuel und Julian beispielsweise monatelang am Schmelzvorgang, damit ihre besonderen Kreationen die gewünschte Form annehmen. Und auch diese Hürde haben sie erfolgreich genommen. Deshalb ist sich Manfred Eibl sicher: wer während der Pandemie trotz erschwerter Akquise-Bedingungen so erfolgreich seinen Weg geht, der wird auch erfolgreich die weiteren Schritte gehen.

    „Ob es bei einem nachhaltigen Hobby bleibt oder die Drei ihre Geschäftsidee größer denken wollen, in jedem Fall wünsche ich ihnen, dass sie weiterhin so klar ihre Vorhaben angehen und erfolgreich in die Tat umsetzen!“, wünscht Manfred Eibl dem New Bottle Team.

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