Mit Klemmbrett und Kuli: Verkehrszählung im Amtsgebiet

„Der Verkehr wird immer mehr“: Viele Verkehrsteilnehmer teilen diese Einschätzung und beziehen diese auf ihre persönlichen Erfahrungen auf den Straßen. Doch wie entwickelt sich der Verkehr konkret? Um diese Frage beantworten zu können, wird die Verkehrsbelastung auf den Straßen regelmäßig gemessen. Bundesweit findet von Mitte April bis Mitte Oktober 2021 die manuelle Straßenverkehrszählung statt. Die erfassten Daten geben Aufschluss über das Verkehrsgeschehen und liefern eine solide Datenbasis, beispielsweise für die Planung und Gestaltung der Straßen. An ausgewählten Tagen werden deshalb auch im Amtsgebiet des Staatlichen Bauamts Passau Zähler am Straßenrand sitzen und Strichlisten führen.

Um einen belastbaren Durchschnittswert für die Verkehrsmenge zu bekommen, wird zu unterschiedlichen Zeiten gezählt. So werden die Daten an sogenannten „Normalwerktagen“ – das sind Dienstag, Mittwoch oder Donnerstag – jeweils morgens und nachmittags erfasst. Gezählt wird außerdem freitagnachmittags sowie an einigen Sonntagen. Gezählt werden motorisierte Zweiräder, Pkw, Lieferwagen und Transporter, Busse, Lkw über 3,5 Tonnen ohne Anhänger und Lastzüge.

Die Verkehrszählungen finden im Auftrag des Bundesverkehrsministerium statt. An temporären Zählstellen wird dabei jeweils über einen Zeitraum von fünf Jahren das Verkehrsaufkommen ermittelt, die manuellen Zählungen ergänzen diese Erhebungen. Aus den Daten, die dabei gewonnen werden, wird der sogenannte Verkehrsmengenatlas erstellt. Dieser ist Grundlage für die Beurteilung verschiedener Sachverhalte und Planungen.