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    Sigi Zimmerschieds aktuelles Kabarettsolo „Maskenball“ im Scharfrichterhaus

    (von Tobias Schmidt)

    Passau. Gleichen sich Pandemie und Kabarett im Wesenskern womöglich mehr als beiden recht ist? Geht’s hier wie dort nicht um Maskieren und Demaskieren? Geht’s mal um ein Gesichtsutensil, dann wieder um eine Rolle, die einen Menschen verändern? Beide nur bedingt freiwillig gewählt, beide zum „Schutz“. Vor Viren oder aber Vorhaltungen, derjenigen Mitmenschen nämlich, die sich durch kabarettistische Kritik getroffen fühlen.

    Normalerweise bedient sich der Kabarettist der Maskerade, um das Zweifeln an der menschlichen Vernunftbegabung zum Ausdruck zu bringen. Aber diese Rechnung geht irgendwie nicht mehr recht auf: Demaskiert Euch, weil uns die Großkopferten am Gängelband führen, schreiben mittlerweile die Kleingläubigen allerorten. Diejenigen auf der Gegenseite, sind aber auch nicht ohne: Klimaaktionismus, eine Gesellschaft, in der Herkunft, Geschlecht, Hautfarbe und dergleichen mehr alles nur mehr soziale Zuschreibungen sein sollen. Weshalb man/frau/mitmensch/mitmenschin gern furchtbar schnell furchtbar pikiert ist, wenn eine/einer/eines auch nur leise anmerkt, dass diese Weltrettung recht tabubeladen daher käme.

    Wenn also Ironie von beiden Seiten für abgeschafft und Demaskieren nun zum Breitensport erklärt wird, welche Aufgabe bleibt da noch den Kabarettisten?

    Sigi Zimmerschied nutzt die „Zeitgeistseuche Corona“ für seinen Blick auf die Katastrophe als Katalysator, der menschliches Übel – trotz kollektiver „Maskerade“ – sichtbar werden lässt. Im aktuellen Programm „Maskenball“ tut er dies mittels Figuren alter Programme wie „Betonsepp“ oder „Multiple Lois“, es ist also auch einwenig Rückschau auf Typen, an denen sich der Passauer Kabarettist bis heute abarbeitet. Nur diesmal eben „verpackt“ als „90-minütige Behandlung“, die „hilft hinter wirkungslose Masken zu schauen, den Abstand lieben zu lernen und ideologische Infektionsketten zu durchbrechen“.

    Sigi Zimmerschied lädt am 26. November 2021 um 20 Uhr zum „Maskenball“ ins Passauer Scharfrichterhaus. Weitere Vorstellungen am 27. November sowie am 3., 4., 10., 11., 17. und 18. Dezember.
    Karten sind beim Kulturbüro des Scharfrichterhauses (Telefon 0851 35900) oder online unter www.scharfrichterhaus.de erhältlich.

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