Baustellen und Vorhaben in Röhrnbach

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    Bau-, Umwelt- und Energieausschuss auf Besichtigungstour durch die Gemeinde

    Röhrnbach. Auch heuer wieder besichtigten die Mitglieder des Bau-, Umwelt- und Energieausschuss des Marktgemeinderats Röhrnbach Straßen und Wege vor Ort, um sich ein konkretes Bild machen zu können – auf dem Plan standen diesmal sieben Punkte.

    Beschädigter Feldweg zwischen den Flst.-Nr. 1 und 233/1 in Außernbrünst
    Dieser unbefestigte Feldweg wird mit einer gebundenen Tragdeckschicht (Frostschutz) ausgebaut; das wurde im Rahmen der Dorferneuerung entschieden. Die Kosten dafür trägt der Markt Röhrnbach.

    Hier machten die angrenzenden Grundstückseigentümer den Vorschlag, dass der Weg mit Spurplatten ausgelegt werden könnte, um so die weiteren Instandhaltungskosten minimieren zu können. Die Kosten für den Unterbau und den Einbau der Platten hätte der Markt Röhrnbach zu übernehmen, der gemeindliche Bauhof könnte dann die Arbeiten ausführen.

    Bürgermeister Leo Meier gab an, dass die Verträge zwischen den Grundstückseigentümern und dem Markt Röhrnbach bereits Ende 2020 an das Amt für Ländliche Entwicklung geschickt wurden. Die Verbriefung würde erst dann erfolgen, wenn die Maßnahme offiziell vom Amt abgeschlossen sei.

    So sollte die Entscheidung über den Ausbau des Feldwegs zurückgestellt werden, bis die offenen Fragen bezüglich „Wegerecht“ und „Vermessungsergebnis“ geklärt seien.

    Feldweg in Außernbrünst
    Infolge Holzfällerarbeiten wurde dieser stark in Mitleidenschaft gezogen; der Weg kann nur noch unter erschwerten Bedingungen befahren werden. Die Beratung darüber erfolgte im nichtöffentlichen Teil.

    Harsdorf, Errichtung einer Böschung
    Hier wurden gegen die Errichtung Einwände erhoben. Auch über diesen Tageordnungspunkt wurde im nichtöffentlichen Teil beraten.

    Dorfgemeinschaftshaus Kumreut
    Hier konnten sich die Mitglieder des Bau-, Umwelt- und Energieausschuss vor Ort ein Bild vom Baufortschritt sowie dem Stand der Baustelle machen. Die Bauarbeiten sind schon weit fortgeschritten. Ebenso wird in Kürze das Flachdach aufgesetzt und ebenso der Hausanschluss erfolgen.

    Dorfgemeinschaftshaus Kumreut (Foto: Poth)

    Errichtung einer PV-Anlage, Großwiesen
    Hier wurde von einem Bewerber eine Bauvoranfrage eingereicht. Das Vorhaben liegt im Außenbereich und ist als Eigenverbrauch auf der Wiese neben seinem Anwesen gedacht. Gesichert ist die Zufahrt und die Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung sind nicht erforderlich. Der Bau-, Umwelt- und Energieausschuss erteilt dem Antrag auf Vorbescheid das gemeindliche Einvernehmen.

    Bauhof
    Hier wurde dem Gremium der aktuelle Stand bei der Maßnahme „Neugestaltung Lagerplatz“ vorgestellt.

    Feuerwehrhaus Röhrnbach
    Hier stellte die Feuerwehr Antrag auf Renovierung der Außenfassade des Gerätehauses, der Stützmauer zum Rathausplatz und zur Erneuerung der beiden Garagentore von Werkstatt und Anhängergarage.

    Feuerwehrhaus Röhrnbach (Foto: Poth)

    Bürgermeister Leo Meier gab an, dass in der Sitzung des Bauausschusses im März 2020 der einstimmige Empfehlungsbeschluss an den Haushaltsausschuss gefasst wurde, das Feuerwehrhaus Röhrnbach zu sanieren und die notwendigen Mittel in die Haushaltsplanung aufzunehmen. Genehmigt wurden die Garagentore bereits in der letzten Marktgemeinderatssitzung im Oktober.

    Beschädigte Mauer (Foto: Poth)

    Verkehrsschau

    Abschließend berichtete Leo Meier über die Verkehrsschau, die im Juni stattfand. Bezüglich einer Geschwindigkeitsbegrenzung 70 km/h kurz nach der Ortschaft Alzesberg in Richtung Heiblmühle wurde von den Teilnehmenden der Verkehrsschau auf die fehlende Grundlage verwiesen. Die Beteiligten waren sich alle einig, dass aufgrund der geltenden Straßenverkehrsordnung keine Geschwindigkeitsbegrenzung in diesem Bereich errichtet werden könne.

    Ein weiterer Antrag bezieht sich auf den vermehrten LKW-Verkehr über Goggersreut bei der Einfahrt zur B12. Hier wird das Staatliche Bauamt benötigt. Da Oberndorf baulich erweitert wurde, muss nun ein neues zusätzliches Ortsschild beschafft werden, das der Gemeinderat beschließen muss. Auch wurde eine Geschwindigkeitsbegrenzung am Buswartehäuschen Kollberg beantragt. Hier fordert der Antragsteller an der angrezenden Gemeindestraße am Buswartehäuschen eine Begrenzung von 60 bis 70 km/h. Nach Prüfung vor Ort und nach Aussage der Polizeiinspektion Freyung, gibt es keinen Sinn, dass hier die Geschwindigkeit reduziert werde. Laut Polizei wäre eine Beschilderung mit dem Gefahrenzeichen „101“ plus Zusatz Betriebsausfahrt möglich. Befürwortet wird dies durch den Bürgermeister Leo Meier, muss aber durch den Gemeinderat noch genehmigt werden.

    Osterbachstraße (Einmündung Stelzerhofstraße)
    Hier wurde eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h beantragt. Laut Antragsteller ist in der Stelzerhofstraße die Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h beschränkt. Doch diese Beschränkung wird allerdings durch die einmündende Osterbachstraße in die Stelzerhofstraße aufgehoben, so dass danach wieder die in geschlossenen Ortschaften allgemein gültige Geschwindigkeit von 50 km/h Geltung erlangt.

    Bei der Vekehrsschau wurde festgestellt, dass es sich hier um eine Ringstraße und eine Straße handelt, die nur von einer Seite befahrbar ist. Die Polizei Freyung empfiehlt deshalb ab Beginn der Stelzerhofstraße eine 30er Zone, die so für den kompletten Straßenverlauf inklusive Ringstraße gilt. Der Bürgermeister befürwortet diesen Vorschlag, doch auch hier wird ein Gemeinderatsbeschluss benötigt.

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