Bayerns Gastgewerbe arbeitet seit einem Jahr unter Corona-Bedingungen

Umsatz und Beschäftigtenzahl im ersten Quartal 2021 deutlich unter dem Vorjahresstand

Nach den vorläufigen Ergebnissen des Bayerischen Landesamts für Statistik zur „Monatsstatistik im Gastgewerbe“ sank der Umsatz im Gastgewerbe in Bayern im März 2021 gegenüber dem März 2020 nominal um 40,3 Prozent und real um 42,3 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten ging um 26,9 Prozent zurück. Im Vergleich zum Februar 2021 stieg der nominale Umsatz des Gastgewerbes um 15,8 Prozent, die Zahl der Beschäftigten lag jedoch leicht unter dem Stand des Vormonats (-0,9 Prozent).

Im ersten Quartal 2021 sank der Umsatz im bayerischen Gastgewerbe im Vergleich zum Vorjahresquartal nominal um 63,3 Prozent und real um 64,7 Prozent. Die Beschäftigtenzahl ging um 28,8 Prozent zurück. In der Beherbergung verringerte sich der nominale Umsatz um 79,5 Prozent (real: -79,7 Prozent) und in der Gastronomie um 53,1 Prozent (preisbedingt: -54,9 Prozent). Die Zahl der Beschäftigten sank in der Beherbergung um 24,7 Prozent und in der Gastronomie um 30,9 Prozent.

Alle sieben Wirtschaftsgruppen des Gastgewerbes meldeten für das erste Quartal 2021 sowohl beim Umsatz als auch bei der Zahl ihrer Beschäftigten zweistellige Rückgänge. Die stärkste Umsatzeinbußen verzeichneten die getränkegeprägte Gastronomie und die Hotellerie. Die Zahl der Beschäftigten ging in der getränkegeprägten Gastronomie (-59,4 Prozent) und in der speisegeprägten Gastronomie (-30,1 Prozent) am stärksten zurück.