Über das Radgebiet Donau-Moldau

(Quelle: radgebiet-donau-moldau.de)

Genussradeln von Fluss zu Fluss | Grenzenloses Radvergnügen in einer faszinierenden Natur- und Kulturlandschaft

Dass man im Bayerischen Wald gut wandern kann, ist vielen Naturliebhabern bekannt. Ebenso erholsam wie abenteuerlich ist es, diese Region nachhaltig mit dem Rad zu entdecken. Einheimische wie Touristen sind eingeladen, im noch weitgehend unbekannten Radgebiet Donau-Moldau sauerstoffreiche Luft, bezaubernde Landschaften und herzliche Gastfreundschaft zu genießen. Und wem das über dichte Netz an Wegen nicht genug ist, der radelt übergangslos in den Nachbar-Radregionen in Österreich und Tschechien weiter. So wird der Bikespass zum grenzenlosen Vergnügen.

So unterschiedlich wie die Landschaft zwischen Donau und Moldau, so vielfältig sind auch die Farradtouren. Auf über 380 km Routennetz und 13 bestens ausgeschilderten Radwegen gilt es, beeindruckende Naturschätze zu entdecken: von der Donau im milden Donauengtal, über die immer höher werdenden Hügel des Bayerischen Waldes, bis hin zur sanft dahin plätschernden Kalten Moldau bei Haidmühle, die hier noch ein Wiesenbach ist.

Das Rückgrat des Radwegenetzes, der Donau-Moldau-Radweg, verläuft durch abwechslungsreiche Topographie über 64 Kilometer von Fluss zu Fluss nahe der deutsch/österreichischen Grenze im Dreiländereck und ist nahtlos mit den Radwanderwegen in Tschechien und im Mühlviertel verknüpft. Unter Bikern gelten die Region und die schier unendlichen Tourenmöglichkeiten in wildromantischer Landschaft, von der schon Adalbert Stifter schwärmte, immer noch als Geheimtipp.

Radeln lässt es sich inmitten einzigartiger Natur auf ehemaligen Bahntrassen, ruhigen Nebenstraßen und Forstwegen durch malerische Weiler, vorbei an idyllischen Badeseen, barocken Kirchen und urigen Wirtshäusern. Herrliche Aussichtspunkte laden unterwegs zum Verweilen und Genießen ein. Vor allem bei klarem Wetter belohnen atemberaubende Panoramablicke in die Mittelgebirgslandschaft des Bayerischen Waldes oder sogar bis in die Alpen alle Anstrengungen.

Die ureigenen Reize der Region lassen sich auf einer familienfreundlichen Genusstour oder sportlich ambitioniert auf den anspruchsvolleren Wegen erkunden. Doch auf dem Streifzug durch diese abwechslungsreiche Erlebnisregion aber gilt es, die besonderen kulturellen Momente entlang der Strecke nicht zu verpassen. Herzliche Gastlichkeit mit klarem Bekenntnis zur Region, kulinarische Genüsse und vielfältige Kunst-, Kultur- und Freizeitmöglichkeiten warten. Langeweile muss man woanders suchen.

Egal ob klassischer Bio- oder moderner E-Biker, Liebhaber knackiger Anstiege oder Genussradler, mit Cross-, Trekking- oder Gravelbike; die grenzenlosen Tourerlebnisse des Radgebiets Donau-Moldau lassen Radlerherzen höher schlagen.

Detaillierte Informationen, Kontaktdaten und Kartenmaterial sind zu finden auf www.radgebiet-donau-moldau.de.


Über die ILE Abteilung
Das Radwegeprojekt „Von Fluss zu Fluss“ ist das erste große gemeinsame Projekt der elf ILE Abteiland Kommunen, bestehend aus den Kommunen Breitenberg, Hauzenberg, Obernzell, Sonnen, Thyrnau, Untergriesbach und Wegscheid im Landkreis Passau sowie den Kommunen Haidmühle, Jandelsbrunn, Neureichenau und Waldkirchen im Landkreis Freyung-Grafenau. 2011 hatte man sich zusammengeschlossen, um sich gemeinsam den Aufgaben der Zukunft zu stellen und den Natur-, Kultur- und Wirtschaftsraum „Abteiland“ als lebenswerte Heimat zu erhalten und zu gestalten.

Über die Förderung
Im Rahmen des LEADER-Programms wird das Marketingpaket des Radwegeprojekts „Von Fluss zu Fluss“ vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Höhe von 75 500 Euro gefördert. Die für das Projekt zuständige Lokale Aktionsgruppe Regionalinitiative Passauer Land e.V. ist Teil des europäischen Netzwerks zur nachhaltigen Regionalentwicklung.

Im Rahmen des Marketingpakets wurden bis jetzt u.a. die Website www.radgebiet-donau-moldau.de, eine Radkarte mit umfangreicher Beschreibung der Touren, ein Folder, 11 Info-Tafeln und 11 Schwebeliegen umgesetzt.

Parallel wurde die Projektmanagement-Stelle vom Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) zur Umsetzung des Radwegekonzepts über einen Zeitraum von 2 Jahren (01.05.2019 bis 30.04.2021) gefördert. Die Zuweisung beträgt 71,25 Prozent.