ÖDP erfreut über Weichenstellung bei der Bäder-Kur

Beim Ortstermin im Dezember: ÖDP-Bezirksrat Urban Mangold und ÖDP-Kreisrätin und Bürgermeisterin Edith Lirsch wollen, dass wieder mehr ärztlich verordnete kassenfinanzierte Kuren möglich sind, zum Beispiel in der Rottal Terme Bad Birnbach (Foto: ÖDP)

Mangold: „Die Kurorte müssen wieder eine zentralere Rolle im Gesundheitssystem spielen“

„Eine ganz wichtige Weichenstellung für die Gesundheitsvorsorge und für die niederbayerischen Heilbäder“ sieht ÖDP-Bezirksrat Urban Mangold in der geplanten Wiedereinführung der ambulanten Kur als Kassen-Pflichtleistung: „Es ist erfreulich, dass durch das Zusammenwirken vieler etwas weitergeht.“ Mangold hatte im August vergangenen Jahres als Bezirksrat beantragt, der für die Bäder zuständige Bezirkstag solle die Kur als Kassen-Pflichtleistung vom Bundesgesetzgeber einfordern.

„Dass es nach dem positiven Beschluss des Bezirkstags auch im Bundestag so schnell geht, ist beeindruckend. Da haben sicherlich viele mitgeholfen“, freut sich der ÖDP-Politiker. „Eine größere staatliche Wertschätzung für die präventive und therapeutische Wirkung der Kuren – dafür ist jetzt in der Krise der richtige Zeitpunkt.“

… und in Bad Füssing setzte sich der ÖDP-Bezirksrat zusammen mit Kreisrat Franz Sebele für dieses Ziel ein. Fotos: Seraphina Mangold (Foto: ÖDP)

Die Therapien in den Heil- und Thermalbädern haben nach Ansicht des ÖDP-Politikers eine gesamtgesellschaftlich und volkswirtschaftlich positive Wirkung, beispielsweise im Zusammenhang mit der betrieblichen Gesundheitsförderung: „Kuren reduzieren Behandlungskosten an anderer Stelle und erhalten die Arbeitskraft. Die Gesundheitsreform der 90er Jahre mit ihrem Kahlschlag bei den Kuren war übertrieben und viel zu weitgehend. Deshalb sollen die Kurorte nach Ansicht der ÖDP wieder eine zentralere Rolle im Gesundheitssystem spielen.“