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Donnerstag, April 2, 2026
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Erst das Polizei-Ausbildungszentrum bauen, später dann das Trainingszentrum!

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MdL Muthmann unternimmt neuen Vorstoß, das festgefahrene Projekt wieder zum Laufen zu bringen 

Freyung im Bayerischen Wald. Mit einem erneuten  Vorstoß will der Landtagsabgeordnete Alexander Muthmann das festgefahrene Projekt „Polizei-Ausbildungs- und Trainingszentrum“ in seiner Heimatstadt Freyung wieder zum Laufen bringen. In einem Brief an Innenminister Joachim Herrmann schlägt der FDP-Politiker vor, in einem ersten Schritt zügig das Aus- und Fortbildungszentrum zu verwirklichen,  in dem die Anwärter und Vollzugsbeamten der bayerischen Polizei geschult werden. Das Trainingszentrum für Spezialeinheiten wie das SEK sollte dann in einem zweiten Schritt verwirklicht werden, wenn die Haushaltslage des Freistaats Bayern nicht mehr so angespannt sei wie derzeit. „Die Menschen in der Region warten auf ein Signal, dass es der Regierung mit dem groß angekündigten Vorhaben ernst ist. Nachdem in den   vergangenen dreieinhalb Jahren keine deutlichen  Fortschritte gemacht wurden, steigen in der Bevölkerung die Zweifel, ob der Staat das Projekt überhaupt noch will“, begründet Muthmann seine neuerliche Initiative.

Ein Aus- und Fortbildungszentrum ließe sich mit wesentlich weniger Aufwand verwirklichen als das Trainingszentrum mit einem geschätzten Investitionsaufwand von 300 bis 400 Millionen Euro, das aus einem Sondertopf finanziert werden müsste. „Das schien im Sommer 2016, als der Ministerrat das Vorhaben beschlossen hat,  angesichts der damals guten Haushaltslage machbar“, erinnert MdL Alexander Muthmann.  Inzwischen aber stellten sich die finanziellen Rahmenbedingungen weniger positiv dar,  wie am Beispiel des Nachtragshaushalts 2019/20 zu erkennen sei. Projekte wie die Hightech-Agenda Bayern könnten nur noch mit Mühe im Staatsetat untergebracht werden. Neben  schlechteren Konjunkturaussichten machten sich nun auch die hohen konsumptiven Verpflichtungen der Koalitionsregierung bemerkbar, die Jahr für Jahr erfüllt werden müssten. Eine kurzfristige Verwirklichung des Trainingszentrums für Spezialeinheiten erscheine daher unrealistisch.

Vor diesem Hintergrund schlägt Muthmann vor, den Verfahrensprozess für das Polizeiprojekt zeitlich umzudrehen und das Machbare erst anzugehen. Für ein Aus- und Fortbildungszentrum der bayerischen Polizei könnten  die Gelder, die derzeit im Staatshaushalt eingeplant sind, einschließlich der Verpflichtungsermächtigungen von 15 Millionen Euro jährlich  ausreichen, ebenso die vorhandenen Grundstücke, vermutet der FDP-Politiker und verweist auf die Probleme beim Grunderwerb für das Trainingszentrum. Der Immobilien Freistaat Bayern (IMBY), die der Aufsicht des Bayerischen Bauministeriums unterstehe, sei bisher kein Durchbruch gelungen.  Das Unternehmen habe bis zum August 2019 gebraucht, um den Eigentümern der benötigten Grundstücke ein endgültiges Angebot vorzulegen. Trotz der Rückmeldefrist bis zum 30. September 2019 sei noch immer keine Einigung erzielt. „Die Projektumsetzung ist weiter ungewiss. Weder Kostenschätzungen noch realistische Zeitpläne können kommuniziert werden“, bemängelt Muthmann Er schlägt Innenminister Joachim Herrmann vor, bei der Staatsregierung einen neuen Beschluss herbeizuführen, der es möglich mache, die zeitlichen Prozesse bei der bisherigen Planung umzukehren. Sein Appell an Joachim Herrmann lautet, einen neuen Aufbruch für das vor dreieinhalb Jahren groß angekündigte Projekt zu starten.

Der Landtagsabgeordnete Alexander Muthmann hat in der Vergangenheit immer wieder Aktionen unternommen, das Projekt voranzutreiben. Diesem Zweck dient auch die neuerliche Initiative. 

Der Kirchenwirt aus Neukirchen vorm Wald setzt auf den „Dachs“

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Strom- und Wärmeerzeugung kombinieren und dabei kräftig sparen – ein Spitzenmodell, dachte sich „Kirchenwirt“ Albert Dick bereits vor rund zehn Jahren. 2009 investierte er in einen Dachs – und ist seitdem begeistert über die effiziente Kraft-Wärme-Kopplungsanlage.

Der familiengeführte Betrieb in Neukirchen vorm Wald ist bekannt für seine g’schmackige, regionale Küche und urbayerische Gemütlichkeit. Zudem finden auch zahlreiche Feste und Hochzeiten beim Kirchenwirt statt. Komfortable Zimmer runden das Angebot perfekt ab. Um eine gute Verpflegung für bis zu mehrere Hundert Gäste zu gewährleisten, benötigt man jedoch eine zuverlässige Heizungs- und Stromversorgung. Mit dem „Dachs“ hat Albert Dick genau das gefunden, und zwar in einem kombinierten Gerät.

Seit zehn Jahren zuverlässig

Der „Kirchenwirt-Dachs“ läuft rund 6.000 bis 7.000 Betriebsstunden jährlich und ist täglich in Betrieb. „Vor allem überzeugt mich die Zuverlässigkeit des Dachs. Und dank der kombinierten Kraft-Wärme-Kopplung kann ich mich nicht nur auf eine warme Stube verlassen, sondern erzeuge nebenbei noch hauseigenen Strom für meinen Betrieb“, so Albert Dick.

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Dank dem einzigartigen Kundendienst-System ist stets ein Weigerstorfer-Mitarbeiter erreichbar, falls doch einmal Not am Mann ist. „Man kann sich verlassen – gerade für uns als Familie ist das sehr wichtig“, sind sich Albert und Maria Dick einig.

Helmut Weigerstorfer erzählte bei seinem Besuch im Kirchenwirt von der unglaublichen Effizienz des Dachs. „Dank des cleveren Kraft-Wärme-Kopplungs-Systems spart Familie Dick jährlich rund 8.000 bis 9.000 Euro Energiekosten. Mittlerweile läuft der Dachs im Kirchenwirt seit zehn Jahren – eine unglaubliche Summe, wenn man das hochrechnet. Hier zeigt sich einmal mehr die tolle Preis-Leistung des Dachs, welcher sich bereits nach wenigen Jahren amortisiert. Eine Investition in den Dachs zahlt sich privat wie beruflich in jedem Fall aus – das kann ich versprechen!“

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Dachs-Infoabend im Januar

23. Januar 2020 um 19.00 Uhr in Freyung

„Der Dachs ist das Heizsystem der Zukunft. In jedem Dachs stecken jahrelanges Know-how, langlebige Materialien und vor allem Herzblut vom Dachs-Team der Firma Weigerstorfer.

Neben unserem Team sind vor allem unsere zahlreichen Kunden von der innovativen Technologie und unserem ‚Rundum-Sorglos-Service‘ beeindruckt sind.

Mit unserem Dachs Heizsystem sind sowohl jeder Haushalt als auch alle Gewerbetreibenden bestens für die Zukunft aufgestellt. Die effiziente Kraft-Wärme-Kopplungsanlage ist Umweltpreisträger, spart CO2 ein und nacht Sie unabhängiger vom öffentlichen Stromversorger und steigenden Energiepreisen. Zudem spart der Dachs Geld, produziert Strom und amortisiert sich bereits nach wenigen Jahren.

Jeder sollte Verantwortung übernehmen für die Welt, in der wir leben. Mit einem Dachs Heizsystem in Ihrem Haus oder Unternehmen gehen Sie einen großen Schritt in die richtige Richtung.

Mr. Dachs, Helmut Weigerstorfer (Foto: MuW/m.wagner)

Eine Investition in den Dachs zahlt sich aus. Definitiv. Das verspreche ich Ihnen!“

Helmut Weigerstorfer

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Christliche Wählergemeinschaft / Freie Wähler nominieren ihre Kreistagsliste

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Vorschlag findet 100% Zustimmung

Im vollbesetzten Gasthaus Knödlweber in Lichteneck stellte der Vorsitzende und Landratskandidat der CWG/FW Max Pöschl den Anwesenden bei der Nominierungsversammlung zunächst die Tagesordnung vor und stellte fest, dass laut Anwesenheitsliste alle stimmberechtigten Mitglieder auch einen Stimmzettel erhalten hatten. Neben den Mitgliedern der CWG/FW konnte Max Pöschl auch eine Vielzahl von kommunalpolitisch interessierten Bürgerinnen und Bürgern aus dem ganzen Landkreis begrüßen, unter ihnen auch zahlreiche Mitglieder und Freunde der freien Wähler des Grafenauer Lands, die zuvor im gleichen Lokal ihre Nominierungsversammlung für den Kreistag abgehalten hatten.

So bot es sich natürlich an, dass deren Vorsitzender Martin Behringer (Bürgermeister Thurmansbang) die Leitung der Nominierungsversammlung übernahm. Das gleiche Amt hatte vorher Max Pöschl für die FW/GL übernommen.

Gewohnt routiniert stellte Martin Behringer den Anwesenden die Modalitäten des Wahlverfahrens vor, das sich in den wesentlichen Punkten wie folgt gestaltete. Über die von der Vorstandschaft der CWG/FW vorgeschlagene Liste konnte im Block abgestimmt werden, da niemand von den anwesenden stimmberechtigten Mitgliedern Ergänzungsanträge zur Kandidatenliste bzw. auf Änderung der vorgeschlagenen Reihenfolge stellte. Die Aufstellung der Kandidatinnen und Kandidaten nach Gemeindeblöcken im Anschluss an individuell vergebene Spitzenplätze wurde von den Anwesenden durchwegs positiv gesehen. Damit war schon vorab klar, dass der in vielen Vorbesprechungen mit Einbindung der verschiedenen Ortsgruppen erarbeitete Vorschlag eine breite Mehrheit finden würde. Die Auszählung ergab dann auch eine Zustimmung von 100% für die vorgeschlagene Liste zur Kreistagswahl.

Sehr gut besucht war die von Martin Behringer (Bildmitte) geleitete Nominierungsversammlung der CWG/FW im Gasthaus Knödlweber in Lichteneck (Foto: Franz Brunner)

Während des Auszählvorgangs stellte Max Pöschl den Anwesenden seine Ziele vor, die er im Falle einer erfolgreichen Wahl zum Landrat angehen wolle.

Kernaussagen waren hierbei:

  • Nutzung seiner Kompetenz als langjähriger Geschäftsleiter der Gemeinde Jandelsbrunn für die Optimierung von Abläufen zum Nutzen der Anliegen der Bürgerschaft, insbesondere das Ausschöpfen der Spielräume von Verwaltungsvorschriften und Gesetzen im Sinne der Menschen im Landkreis
  • Verbesserung der Lebensbedingungen im ländlichen Raum, insbesondere öffentlicher Personennahverkehr, Gesundheitsvorsorge, Bildung und Schulen mit besonderem Augenmerk auf die berufliche Bildung – es sollte grundsätzlich möglich sein, nahezu jeden Ausbildungsberuf auch bei einem Betrieb im Landkreis erlernen zu können, dazu braucht es nach Worten von Max Pöschl auch bessere Busanbindungen zu den beruflichen Schulen und Fachschulen über den Landkreis hinaus
  • Ansiedlung von Betrieben und Behörden, um der Abwanderung junger Leute von Haus aus entgegen zu wirken und diese nicht später mit großem Aufwand wieder für die Rückkehr in den Landkreis bewegen zu müssen
  • Stärkung der ehrenamtlichen Arbeit in den vielen Vereinen und Organisationen im Landkreis, ähnlich der vorbildlichen Ehrenamtsarbeit im Nachbarlandkreis Regen mit einer Art „Ehrenamtszentrale“ im Landratsamt in Freyung, an die sich Vereinsverantwortliche zur Unterstützung ihrer ehrenamtlichen Arbeit beim Umgang mit Behörden, Dachverbänden, usw. wenden können. Auch hier möchte Max Pöschl großes Augenmerk auf die Jugendarbeit, um die damit zu erreichende Bindung der jungen Menschen an die Region schon im Kindes- und Jugendalter sicherzustellen.

Hinsichtlich dieser in der gebotenen Kürze angesprochenen Kernpunkte seiner Kandidatur zum Landrat fand Max Pöschl große Zustimmung bei den Anwesenden aus dem ganzen Landkreis.

Mit dem Dank an Versammlungsleiter Martin Behringer sowie alle Kandidatinnen und Kandidaten der aus seiner Sicht sehr überzeugenden Kreistagsliste beschloss er als Vorsitzender die Nominierungsversammlung und bat alle Anwesenden abschließend um Unterstützung der Liste und seiner Person in den nächsten Wochen bis zu den Kommunalwahlen am 15. März.


Die Kreistagsliste der CWG/FW

(Listenplatz, Name, Vorname, Gemeinde/Stadt)

1. Pöschl Max, Jandelsbrunn

2. Cerny Renate, Waldkirchen

3. Pollak Heinz, Waldkirchen

4. Eibl Manfred, Perlesreut

5. Bermann Walter, Neureichenau

6. Raab Fritz, Hinterschmiding

7. Schmid Armin, Röhrnbach

8. Fenzl Margot, Haidmühle

9. Zarda Christian, Waldkirchen

10. Kern Walter, Freyung

11. Scheibenzuber Peter, Neureichenau

12. Pertler Anita, Hohenau

13. Tanzer Klaus, Jandelsbrunn

14. Niggl Manfred, Perlesreut

15. Weiß Richard, Grainet

16. Poxleitner Walter, Hinterschmiding

17. Wagner Günter, Ringelai

18. Haberl Alois, Röhrnbach

19. Philipp Hans-Peter, Freyung

20. Korritter Ernst-Jürgen, Freyung

21. Mager Maximilian, Freyung

22. Maier Julian, Freyung

23. Völtl Simone, Freyung

24. Wilhelm Siegfried, Freyung

25. Degner Maria, Freyung

26. Ilg Willi, Grainet

27. Lehner Andreas, Grainet

28. Riedl Andreas, Grainet

29. Nachbar Michael, Haidmühle

30. Reichenberger Johannes, Haidmühle

31. Kaspar Herbert, Hinterschmiding

32. Raab Andreas, Hinterschmiding

33. Hess Anton, Jandelsbrunn

34. Kieninger Florian, Jandelsbrunn

35. Rodler Brigitte, Jandelsbrunn

36. Sommer Josef, Jandelsbrunn

37. Bauer Georg, Jandelsbrunn

38. Peter Gerald, Neureichenau

39. Hartl Ludwig, Neureichenau

40. Brandl Christian, Perlesreut

41. Hannen Simone, Perlesreut

42. Kölbl Bernhard, Perlesreut

43. Primbs Jakob, Perlesreut

44. Putz Herbert, Perlesreut

45. Scheibelberger Diana, Perlesreut

46. Kelnberger Edith, Röhrnbach

47. Königseder Franz, Röhrnbach

48. Lerchl Stephan, Röhrnbach

49. Mandl Sabine, Röhrnbach

50. Wagner Erwin, Röhrnbach

51. Duschl Stefan, Röhrnbach

52. Altendorfer Hans-Dieter, Waldkirchen

53. Bauer Stefan, Waldkirchen

54. Binder Maria, Waldkirchen

55. Friedrich Thomas, Waldkirchen

56. Kittl Max, Waldkirchen

57. Kröber Martin, Waldkirchen

58. Stockbauer-Gibis Andrea, Waldkirchen

59. Volkmer Martin, Waldkirchen

60. Brunner Franz, Waldkirchen

Ersatz 1: Friedrich Josef, Waldkirchen

Ersatz 2: Stieglbauer Michael, Waldkirchen

Neujahresempfang im Schatten des Hallenbadbrandes

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Äußerst erfreuliche Unterstützung für „Plan B“

Aidenbach. Beim Neujahresempfang der Aidenbacher Wasserwacht erfolgte ein Rückblick auf ein Jahr mit vielen Tätigkeiten und Aktionen mit Schwerpunkt im Bereich der Jugendarbeit und der Schwimmausbildung. In einer umfangreichen Präsentation wurden die vielen Aktionen des Jahres noch einmal vorgestellt, Erinnerungen über tolle Erlebnisse ausgetaucht und auf die erfolgten Fortbildungen und Prüfungen von Trainern und jugendlichen Nachwuchsaktiven zurückgeblickt. Auch konnte Vorsitzender Martin Scholz berichten, dass erfreulich viele Schwimmabzeichen abgenommen werden, die verschiedenen sonntäglichen Trainingsgruppen waren sehr gut besucht, die Freizeitangebote fanden reichlich Teilnehmer, die Angebote des Ferienprogrammes waren sehr schnell ausgebucht mit längeren Warteleisten als Teilnehmer möglich waren. Eigentlich ein Jahr, in dem alles wie geplant abgelaufen zu sein schien – bis am 29.12.2019 der Brand des Hallenbades alles überschattete.

Was für ein Kontrast zwischen Rückblick und dem Ausblick in ein Jahr der Ausweichnotwendigkeiten. Die Trainingsstätte steht für mindestens zwei Saisonen nicht mehr zur Verfügung. Denn auch wenn die Schwimmhalle selbst „nur“ im Dachbereich durch das Feuer betroffen war findet sich auch dort eine erhebliche Kontamination mit Ruß und Brandschadstoffen. Das gesamte Trainingsmaterial ist erheblich kontaminiert und muss entsorgt werden. Die Badetechnik ist komplett zerstört, die Nebenraumzonen in großem Umfang und es besteht Einsturzgefahr.

Auch wenn sie nicht gebrannt haben, sämtliche Trainingsmaterialien sind mit Ruß und Schadstoffen überzogen (Foto: Frank Saibold)

Sehr erfreulich sind jedoch die umfänglich erhaltenen Hilfsangebote seitens der Gemeinde, der Stadt und den Stadtwerken Vilshofen und sogar vom PEB in Passau. Zwischenzeitlich konnte eine Nutzungsvereinbarung mit den Stadtwerken getroffen werden, die es erlaubt in einem zusätzlichen Zeitfenster am Sonntagvormittag noch vor den regulären Öffnungszeiten die Trainingseinheiten im Hallenbad Vilshofen abzuhalten. Ab sofort kann das Training somit wieder fortgesetzt werden, Einlass für Mitglieder der Aidenbacher Wasserwacht ist ab 8.00 Uhr, Start der Trainingseinheiten ab ca. 8.30 Uhr parallel für Schwimmer und Nichtschwimmer. Dabei werden in Kürze auch zeitgleich die Schwimmeinheiten des Schwimmclub Aldersbach/Aidenbach durchgeführt werden. Die konstruktiven Abstimmungen der Verantwortlichen Vorstände dazu erfolgen bereits, die Details der Beckenaufteilungen werden sich jedoch erst in den nächsten Wochen in der Realität klären lassen. Die Vorstandschaft der Wasserwacht Aidenbach spricht allen Beteiligten ihren Herzlichen Dank für die damit nur kurze Unterbrechungszeit bis zur Wiederaufnahme des Ersatztrainings aus. Sie hofft auf die Einhaltung der Ankündigung eines zeitnahen Neuaufbaus dieses für die Bürger, den Breiten- und Schulsport und insbesondere für die in Deutschland immer seltener gewährleistete Grundausbildung in den Schwimmfähigkeiten so dringend auch landkreisübergreifend benötigten Hallenbades. 

Die ehemals hellen Fliesen im Verrußungswettstreit mit dem Wasser… (Foto: Frank Saibold)

Ehemalige Stadtheimatpflegerin schenkt der Stadt Passau historisch bedeutsame Schriftstücke

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Gisa Schäffer-Huber zu Gast bei Oberbürgermeister Jürgen Dupper

Die ehemalige Stadtheimatpflegerin Gisa Schäffer-Huber hat zwei historisch bedeutsame Schriftstücke aus ihrem Besitz der Stadt Passau vermacht. Sie übergab diese persönlich an Oberbürgermeister Jürgen Dupper.

Zum einen handelt es sich um einen Brief des Passauer Historienmalers und Ehrenbürgers Ferdinand Wagner (1847-1927) an den Maler und Fotografen Franz Weismann (1856-1938) von 1901. Er zeichnet sich durch eine schöne Handschrift und einen äußerst freundschaftlichen Ton aus. Enthalten sind Anspielungen auf eine Venedig-Reise Weismanns, das hohe Arbeitspensum Wagners in München zur Finanzierung seines Sommeraufenthalts in der Veste Niederhaus, die er 1890 erworben hatte, und einen Streit Wagners mit dem königlichen Oberamtsrichter und Ehrenbürger Anton Niederleuthner junior hinsichtlich eines Kriegerdenkmals in der damaligen Gemeinde Beiderwies in der Innstadt. Zum anderen überlässt Schäffer-Huber der Stadt ein Schreiben des österreichischen Grafikers, Buchillustrators und Schriftstellers Alfred Kubin (1877-1959) an den Kunstmaler und Zeichenlehrer Eugen Siegler (1894-1952) von 1951. Da konkrete Angaben fehlen, lässt sich der Inhalt in diesem Fall nicht rekonstruieren.

Ein Exemplar ihres neuen Buches „Passau – Eine Zeitreise in historischen Bildern“ hatte Gisa Schäffer-Huber, die kürzlich mit dem Kulturellen Ehrenbrief der Stadt Passau ausgezeichnet wurde, ebenfalls mit dabei. Darin sind 160 Fotografien aus der Dreiflüssestadt abgedruckt, die aus dem im Stadtarchiv verwahrten Nachlass Franz Weismanns stammen. Oberbürgermeister Jürgen Dupper bedankte sich herzlich für die Schenkung und sagte eine professionelle Aufbewahrung im Stadtarchiv zu.

CSU-Neujahrsempfang im Kurhaus

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Oberbürgermeister Markus Pannermayr: Langfristig denken und besonnen argumentieren

Freyung. Auf Einladung des CSU-Kreisvorsitzenden Dr. Olaf Heinrich sprach der Oberbürgermeister der Stadt Straubing, Markus Pannermayr, am vergangenen Freitag im Kurhaus. Mit rund 230 Gästen war die Veranstaltung trotz mehrerer parallel stattfindender Empfänge gut besucht. In einer engagierten Rede rief der Oberbürgermeister zu politischem Engagement vor Ort und zu langfristigem Denken auf.

Nach einführenden Klängen der Blaskapelle Grainet begrüßte Bezirkstagspräsident Heinrich die zahlreich erschienenen Gäste und verwies darauf, dass „das neue Jahr in einer hektischen Zeit und mit vielen weltweiten Problemen begonnen hat“. Heinrich plädierte dafür, dass sich die Menschen durch internationale Handelskonflikte, Kriegsgefahren wie zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und dem Iran und vielen anderen großen Themen nicht verunsichern lassen sollten. „Wir treffen, jeder einzelne von uns, täglich Entscheidungen, die unsere Welt verändern. So können wir als Ehrenamtliche, in der Nachbarschaft in der wir wohnen, als Konsumenten oder als interessierte Bürger in unserem Ort einen Beitrag dazu leisten, dass sich unser Landkreis positiv entwickelt. Die Überschrift im neuen Jahr müsste daher lauten: Eigenverantwortung, Mut und Zuversicht im Jahr 2020 statt dem Gefühl der Machtlosigkeit und großer Verunsicherung“, so Heinrich.

Markus Pannermayr, Oberbürgermeister der Stadt Straubing, war eingeladen worden (Foto: Privat)

Pannermayr: Digitalisierung wird die Welt massiv verändern

Der seit zwölf Jahren amtierende Oberbürgermeister der kreisfreien Stadt Straubing beleuchtete aus der Sicht eines erfahrenen Kommunalpolitikers die zu erwartenden Entwicklungen im neuen Jahrzehnt. Er prognostizierte, dass die immer schneller voranschreitende Digitalisierung die Welt mindestens genauso stark verändern werde, wie die industrielle Revolution. „Die zentrale Frage wird jedoch sein, wie wir die Veränderung unserer Wirtschaft, unserer Arbeitswelt ja tatsächlich aller Lebensbereiche so gestalten, dass kein Mensch zurückbleibt. Der soziale Ausgleich muss weiterhin gewahrt bleiben, damit es zu keiner größeren Spaltung der Gesellschaft in Gewinner und Verlierer der Digitalisierung kommt.“

Als „große Herausforderung für die gesamte Welt“ bezeichnete Oberbürgermeister Pannermayr die Frage, wie ein Gleichgewicht aus wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit und ökologischer Verantwortung erzielt werden könne. „Es wird niemand mehr ernsthaft bezweifeln, dass wir im Bereich Klimaschutz schnell vorankommen müssen. Gleichzeitig muss aber alles dafür getan werden, dass unsere Arbeitsplätze erhalten bleiben und die deutsche Wirtschaft auch in Zukunft floriert. Denn nur mit einer starken Wirtschaft kann auch der Umbau Deutschlands hin zum Klimaschutz gelingen“, so Pannermayr. 

Was wird vorgeschlagen und vor allem wie?

In einem leidenschaftlichen Appell setzte sich der Festredner dafür ein, dass mehr Menschen Verantwortung in der Kommunalpolitik anstreben. „Es gibt ein wunderbares Zitat von Umberto Eco, welches perfekt in unsere heutige Zeit passt. Der Schriftsteller sagte: es gibt für jede hochkomplizierte Frage eine einfache Antwort. Nur ist diese fast immer falsch!“ so Pannermayr. Er fordert, die hohe Komplexität der heutigen Fragestellungen nicht zu vereinfachen sondern immer auch die langfristigen Folgen jeder Entscheidung im Auge zu halten. „Populistische, einfache Lösungen werden unser Land nicht voranbringen. Letztendlich haben die Populisten noch nicht einmal ein ernsthaftes Interesse daran, Lösungen für Probleme zu finden. Denn durch eine Lösung verlieren sie die Grundlage ihres Wahlerfolgs“, so der Straubinger Oberbürgermeister. Notwendig sei deswegen im Hinblick auf die Kommunalwahl vor allem, dass die Wähler darauf achten, welche Inhalte die Kandidaten vertreten und wie sie diese vortragen. Werde argumentiert und zugehört oder polemisiert und gespalten, diese Frage sei für das Gelingen der nächsten sechs Jahre in jedem kommunalen Parlament von zentraler Bedeutung.

Landrat Sebastian Gruber (Foto: Privat)

Landrat Gruber: wichtige Weichen gestellt

In seinem Schlusswort betonte Landrat Sebastian Gruber, dass der aktuelle Kreistag bereit gewesen sei, schwierige Entscheidungen zu treffen. „Wir hätten uns die letzte Periode allesamt leichter machen können, indem wir beispielsweise die Krankenhausstruktur unverändert gelassen hätten. Doch wer möchte, dass die Krankenhäuser auf Dauer in kommunaler Trägerschaft bleiben und die Arbeitsplätze erhalten bleiben, der musste handeln“, so Sebastian Gruber unter dem großen Applaus der anwesenden Gäste. Er bezeichnete die Frage, wie die Kliniken auch personell zukünftig aufgestellt werden können, als eine der wichtigsten Zukunftsfragen. „Die nächste Generation von Chefärzten sollte aus der Region kommen und am besten auch bei uns ausgebildet worden sein“, so Gruber. Als weiteres Ziel für die nächsten sechs Jahre gab er aus, die Region als Genussregion touristisch zu positionieren. Hier habe es bereits gute Vorarbeit gegeben, zahlreiche slow food Betriebe und erstklassige Beherbergungsbetriebe bilden eine gute Grundlage, dass wir im Tourismus in Zukunft noch erfolgreicher werden“, so Landrat Gruber.

(Foto: Privat)

Über sieben Bühnen musst Du geh’n!

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Von Mimikri-Pop bis Mutmach-Lyrics beim 5. Passauer Impuls Festival

(von Tobias Schmidt)

Zum insgesamt fünften Mal ging am vergangenen Wochenende das Passauer Impuls Festival Passau erfolgreich über insgesamt sieben Bühnen im Stadtgebiet. 25 Musikacts spielten sich am Freitag- und Samstagabend in Redoute, Zeughaus, Zauberberg, Café Museum, Heiliggeist-Kirche, dem Jugendtreff Domino in der Guntherburg und der Soiz Galerie quer durch alle Genres. Vorgeschaltet war die mit Workshops und Liederwettbewerb angefüllte Popkulturwoche. Dank geschickter  Themenwahl war das Passauer Showcase-Festival so auch heuer wieder zum einen  Branchentreff für Musikschaffende, aber auch für kreative Geister im Publikum abseits der Bühne ein Gewinn.

Warum solche Formate, die Popkultur als regionale Gestaltungsaufgabe feiern wichtig sind? Weil der popsozialisiserte Bevölkerungsanteil unserer Gesellschaften wächst, die Marktstrukturen der Popwelt aber nicht mehr so wie einstmals funktionieren. Dabei ist in Sachen Clubkultur gerade in der süddeutschen Provinz eine Menge geboten. Selbermachen und sich zeigen lautet darum die Devise. Zu sehen waren am Wochenende aufstrebende und bereits in Nachwuchsförderprogrammen wie BY-On etablierte Acts. Und spannende Musik? Na, sagen wir „interessant“, wirklich große Überraschungen bekam unsere Redaktion heuer nicht zu Gehör.

Matija (Foto: Schmidt)

Black Orbit ein Progressiverock-Trio aus dem Raum Passau etwa. Wem bisweilen nach Neoklassik-Shredsounds ist, hier geht es an E-Violine und Gitarren mit auch mal mehr als sechs Saiten ordentlich zur Sache. Und wer zu weniger komplexen Taktarten ordentlich Mitstampfen wollte – wurde bei der Folkrock Formation John Garner fündig. Zweimal Songwriter mit sphärischen Electrosounds beziehungsweise Beatbasteleien gab es bei LoriiA und Ant Antic. Allein, beide für die klanglich wieder formidable Heiliggeistkirche gebuchten Acts zündeten nicht bei allen Zuhörern so recht.

The Dirt (Foto: Schmidt)

Dafür etwa Fischer & Rabe, Karin Rabhansls neues Duoprojekt sehr wohl. Ist also bei den singenden Wortschmieden weniger Arrangement mehr? Jein, lässt sich die Antwort mit der Wiener Rapperin Yasmo formulieren. In Passau wurde Yasmin Hafedh, alias Yasmo, von DJane Nika unterstützt, doch standen die von nonchalant bis rotzig-humorigen Texte der mehrfachen Siegerin deutscher und österreichischer PoetrySlams und Kuratorin des Popfests Wien 2019 ganz klar im Mittelpunkt. Und mithin Mutmach-Lyrics einer großartigen Performerin.

LoriiA (Foto: Schmidt)

Zu lachen gab’s auch einmal etwas beim Augsburger Mimikri-Pop von Roberto Bianco & Die Abbrunzati Boys, die Italienromantik aus dem Schlager liebevoll und mit großer Geste verhackstückelten. In Passau bereits bekannt war Matija, und auf deren zweites Album man sich freuen darf. Das Münchner Trio ist stilistisch schwer einzuordnen, erinnert beim Gesang stellenweise an den Kanadier Patrick Watson, beherrscht Ohrwürmer mit Mitsingqualitäten, Staunen machende Instrumentalsoli ohne Poserattitüde, aber eben auch die große, dramatische Mörderballade – ein Erlebnis!

Yasmo feat. DJane Nika (Foto: Schmidt)

Allemal ein gelungener Musik-Auftakt für die 2020er Jahre. Mal sehen, welche „Impulse“ uns künftig erwarten.  

Auch das Publikum war begeistert an der Sache (Foto: Schmidt)

Neue Jesusbilder für Glaubende und Zweifler

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„Kontemplationen“ von Sebastian Gessenharter in Spektrum Kirche

(von Tobias Schmidt)

Seit dem Studienende im vergangenen Spätherbst lebt der Kunstmaler Sebastian Gessenharter (31) wieder im Bayerischen Wald. Mit einer Bilderausstellung stellt er sich gegenwärtig im Exerzitienhaus Spectrum Kirche vor. „Kontemplationen“, also nachdenkliche Betrachtungen heißt sie.

Etwa anderthalb Jahre lang nahm sich Gessenharter um die Weihnachtszeit gelesene Bibeltexte vor, und „dachte mit dem Pinsel darüber nach“. Was sind das für Worte und für Charaktere, die uns am Beginn des dritten Jahrtausends da entgegentreten? Etwa die Aussage, dass am Weltenbeginn, dass „im Anfang das Wort bei Gott“ gewesen sei, wie es zu Beginn des Johannesevangeliums heißt. Oder dann das „Personal“ des biblischen Geschehens rund um Weihnachten: Hirten, also einfache Typen vom Land, die den neugeborenen Messias anbeten; und drei weise Männer, die auf der Suche nach eben jenem Messias an den zwielichtigen König Herodes geraten, der einem Kind nach dem Leben trachtet. Ob in einer „heiligen“ Familie nicht auch einmal der Haussegen schief hängt?

Gessenharter entwickelte aus diesen Gedanken Bildthemen. Manches kennt man, ohne besonders kunsthistorisch beschlagen zu sein, anderes ist bewusst „in unsere Zeit hineingemalt“. Apropos Zeit, wie lässt sich überzeitliche Gültigkeit dieser Texte malerisch ausdrücken? Gessenharter tut dies, indem er Bewegungsphasen ins Bild einbringt. Schemenhaft ist etwa noch der Jesus zu sehen, bevor er zur Taufe in den Jordan steigt, die Gottessohnschaft, der Hinweis auf den kommenden Christus ist also als Ablauf als zukünftiges Geschehen mitgedacht. Eine andere Form der Darstellung sind Vexierbilder, die Gessenharter aus der italienischen Renaissancemalerei entlehnt hat. Sein „kosmischer Christus“ schwebt quasi in und über allem: über Johannes dem Täufer, Adam und Eva, die miteinander ringen, einem Affenkopf, der auf die Evolutionslehre verweist, einer unserer säkularen Moderne entlehnten Zweiflergestalt.

Hängt in einer heiligen Familie auch mal der Haussegen schief? Wird besonders engagiert diskutiert? Sind Heilige immer „irgendwie entrückt“? Beim Bild „Interde-pendenzen“ setzte sich der Maler mit dem Bildtypus der „sacra conversazione“ aus-einander. Und während auf den Renaissancevorbildern das Sprechen immer nur angedeutet ist, nimmt Gessenharter es hier ganz wörtlich (Foto: Schmidt)

Ein weiterer Clou: Die Farbgebung dieses Bilds im Bild lehnt sich an die kosmische Hintergrundstarhlung an, wie sie das Hubble-Teleskop für das menschliche Auge sichtbar macht.

Die wegen ihrer vielen Skizzen spannende und umfangreiche Ausstellung ist noch bis 2. Februar 2020, in Spectrum Kirche Passau-Mariahilf, Heilig-Geist-Kapelle, Schärdinger Str. 6, zu sehen. Um telefonische Anmeldung unter 0851 93144103 wird gebeten, der Eintritt ist frei.  

Gebauchpinselt fühlt sich Sebastian Gessenharters König Herodes, dass er nach dem neugeborenen Jesus gefragt wird. Doch in Wahrheit ist er auf Mord aus. Eine janusköpfige Gestalt. Also malt ihn Sebastian Gessenharter auch eben so (Foto: Schmidt)

„Minister befürwortet Modellprojekt Passau: Notwendigkeit von neuen Lösungen für Hochwasserschutz“

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MdL Waschler erhält erfreuliches Antwortschreiben von Umweltminister Glauber

München/Passau. Nachdem sich MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler noch Ende letzten Jahres mit Vertretern des Wasserwirtschaftsamtes Deggendorf zu Hochwasserschutzmaßnahmen für die Stadt Passau, besonders auch mit Blick auf den Stadtteil Hals, ausgetauscht hatte, meldet sich nun Thorsten Glauber, Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz, bei dem Abgeordneten zurück:

„Die Situation im Stadtteil Hals ist auch für mich unbefriedigend. Wir können derzeit kein funktionierendes Hochwasserschutzsystem anbieten, das den technischen Vorgaben entspricht, funktioniert und gleichzeitig von der Bevölkerung akzeptiert wird“, so der Bayerische Umweltminister an MdL Waschler, der sich im Rahmen eines Austauschs mit dem Wasserwirtschaftsamt vor Ort in einem Schreiben mit Vorschlägen zur Erprobung von innovativen neuen Hochwasserschutzmodellen, an Glauber gewandt hatte.

Die Verbesserung des Hochwasserschutzes in Passau sei ihm, so Glauber, ein wichtiges Anliegen. Aufgrund der schwierigen örtlichen Verhältnisse sei es nun an der Zeit neue Lösungen im Bereich des Hochwasserschutzes aufzusuchen. Man beobachte derzeit unter anderem die aktuellen Entwicklungen von neuen mobilen Hochwasserschutzsystemen auf dem Markt.

„Parallel zur Entwicklung von innovativen Hochwasserschutzsystemen durch private Firmen wird in Deutschland derzeit ein Zertifizierungssystem für Hochwasserschutzanlagen aufgebaut. Eine Zertifizierung wird nach derzeitiger Einschätzung ab 2021 möglich sein“, schreibt der Minister weiter an den Abgeordneten.

Klar sei, dass ein Einsatz von innovativen Systemen ohne Zertifizierung auf größeren Abschnitten zu risikoreich sei. Bereits in seinem Schreiben mit der Bitte um weitere Unterstützung in Sachen Hochwasserschutz hatte MdL Waschler auch die Möglichkeit von realisierbaren Modellprojekten ins Gespräch gebracht – die Rückmeldung dazu ist nun in der Tendenz eindeutig positiv, so Waschler:

„Das Wasserwirtschaftsamt Deggendorf wird daher prüfen, ob in geeigneten Hochwasserschutzabschnitten der Stadt Passau der Einsatz von innovativen Systemen erprobt werden kann“, so Glauber.

Man werde den Abgeordneten informieren, sobald neue Ergebnisse vorliegen würden. „Dies ist ein weiterer wichtiger Schritt, alle Möglichkeiten und technischen Fortentwicklungen zum Hochwasserschutz auszuschöpfen. Unabdingbar sind in jedem Fall die technische Zertifizierung in Verbindung mit einer realisierbaren Machbarkeit sowie die Akzeptanz durch die Bevölkerung“, so Waschler. Dies alles müsse mit langem Atem und unabhängig von Wahlterminen zum Wohl der zu schützenden Menschen an vorderer Stelle der politischen Agenda stehen, so der Abgeordnete.