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Donnerstag, April 2, 2026
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Kandidaten der Freien Wähler Saldenburg-Preying gewählt

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Saldenburg. Die Freien Wähler Saldenburg-Preying haben ihre Kandidatenliste und ihren Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl 2020 vorgestellt.

Der 1. Vorsitzende Gerhard Englmaier freute sich, neben den Kandidatinnen und Kandidaten auch den Kreisvorsitzenden der Freien Wähler Bayern Martin Behringer, den Abgeordneten des Bayerischen Landtags Manfred Eibl und den „Altbürgermeister“ Herbert Gebert begrüßen zu dürfen.

Als wichtigstes Ziel der Freien Wähler nannte Englmaier den Leitsatz „Der Mensch steht im Mittelpunkt“. Die Ideen der Bürger sollen frühzeitig Berücksichtigung finden und die nötigen Entscheidungen Miteinander getroffen werden.

Die Bevölkerung muss mehr in das kommunale Geschehen miteingebunden werden, davon sind alle Gemeinderatskandidaten überzeugt. Die Menschen müssen ernst genommen und gehört werden, damit sich diese an kommunalen Prozesse beteiligen.

Nach der Begrüßung wurden die Kandidatinnen und Kandidaten in der vorbereiteten Blockabstimmung von den 20 Mitgliedern der Freien Wähler Saldenburg-Preying einstimmig nominiert.

Als Versammlungsleiter fungierte Martin Behringer, assistiert von MdL Manfred Eibl, die dem Team viel Erfolg bei der anstehenden Wahl wünschten.

Die Bandbreite der Kandidaten reicht von 24 bis 63 Jahren und setzt sich aus den verschiedenen Ortsteilen der Gemeinde und aus vielen verschiedenen Berufsgruppen zusammen.

Der 1. Vorsitzende betonte, dass sowohl die Freien Wähler Saldenburg-Preying als auch die gesamten Kandidaten für ein Miteinander, Transparenz und Ehrlichkeit in der Gemeinde Saldenburg stehen.

Die einstimmige Bestätigung der Kandidatenliste zeige, dass der für einen Wahlerfolg notwendige Zusammenhalt gegeben sei.

Die durchgeführten Wahlen ergaben folgendes Ergebnis:

1. Marco Braml

2. Gerhard Englmaier

3. Daniela Hansl

4. Alexander Weber

5. Martin Herbinger

6. Oliver König

7. Benjamin Braml

8. Mario Ganserer

9. Michael Vogl

10. Norbert Schneider

11. Martin Enzesberger

12. Conny Wagner

Ersatz 1: Nikolaus Wagner

Ersatz 2: Christian Friedl

Trotz „Kolle“ und Käfer: „Die Waldbauern dürfen jetzt nicht aufgeben“

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Landrat Franz Meyer will Waldbauernvereinigungen unterstützen – Vorstände und Geschäftsführer geben Situationsbericht

Passau. „Es hat Tradition, wie die jährlichen Treffen mit Bauernverband, Jäger oder Fischereiverbänden: Das Gespräch des Landrats mit Vertretern der Waldbauern im Landkreis. Nach Sturm „Kolle“ 2017 und dem derzeit in den Wäldern wütenden Käfer mussten Vorstände und Geschäftsführer der Waldbauernvereinigungen Passau, Wegscheid und Vilshofen/Griesbach übereinstimmend eine sehr ernste Lage für die Waldbauern feststellen. Dr. Karin Höglmeier, Bereichsleiterin Forst und stv. Leiterin des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Passau-Rotthalmünster,  konnte dies mit einer erschreckenden Zahl für das Landkreis-Gebiet untermauern: Rund 2000 Hektar Schadfläche sind 2019 durch den Käferbefall hinzugekommen, das bedeutet eine Million Festmeter Schadholz. Angesichts dieser Fakten konnte Landrat Franz Meyer die Sorge vor allem der Waldbauernvereinigungen in den Bereichen Passau und Wegscheid/Hauzenberg nachvollziehen, wo derzeit die Stimmung vieler Waldbesitzer in Resignation umgeschlagen sei. Im Bereich Wegscheid etwa hat der Käferbefall bereits das Doppelte der Sturm-Schadensmenge von 2017 erreicht. Vorstand Max Nigl (Waldbauernvereinigung Passau) brachte es beim Gespräch mit dem Landrat für seine Kollegen auf den Punkt: „Diese Stimmung darf nicht bleiben, Waldbau ist eine Generationenaufgabe. Wenn wir jetzt aufgeben, ist der Wald verloren.“  Etwas besser sei die Stimmung im Bereich Vilshofen/Griesbach, wo Sturm „Kolle“ weit weniger gewütet habe. Allerdings entwickle sich jetzt auch hier der Käferbefall dramatisch.

Landrat Franz Meyer war dieses Stimmungsbild aus dem Landkreis sehr wichtig, da er dies in seine bevorstehenden Gespräche mit Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber einfließen lassen will. Es geht jetzt darum, schnelle und vor allem unbürokratische Hilfen für die Waldbauern zu organisieren. Die Weichen dazu seien ja auf Bundes- wie Landesebene bereits gestellt, so der Landrat. Als sehr „interessant und überlegenswert“ bezeichnete Meyer den Vorschlag von BBV-Kreisobmann Hans Koller, der Waldpatenschaften für Unternehmen angeregt hatte. Firmen könnten damit dem Ziel von CO2-Neutralität näherkommen. Max Nigl kündigte an, diesen Ansatz weiter zu verfolgen. Alle Maßnahmen, die Waldbauer zur Wiederaufforstung motivieren, sollten ernsthaft diskutiert werden. Der Wettlauf gegen den Unkrautbewuchs auf den Kahlflächen habe längst begonnen – „den dürfen wir nicht verlieren“.

Naturschutzreferentin Christian Kotz informierte abschließend über den Waldpflegeplan für die rund 140 Hektar landkreiseigenen Waldflächen. Der Landkreis ist damit der größte kommunale Waldbesitzer und stehe in besonderer Verantwortung, diese Flächen im Sinne der Artenvielfalt zu betreuen.

Faschingszug in Röhrnbach

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Röhrnbach. Wie in den vergangenen Jahren wird die Marktkapelle gemeinsam mit dem Reitverein unter der bewährten Organisationsleitung von Leo Meier wieder einen großen Faschingszug veranstalten.

Bis jetzt haben sich bereits wieder zahlreiche Gruppierungen aus Nah und Fern angekündigt. Als Stammgäste fungieren wie immer die Einradgruppe aus Riedlhütte und die Blaskapelle aus Neuschönau.

Ein besonderer Hingucker sind immer die vier Garden aus Röhrnbach mit dem Elferrat und die neue Kindergarde aus Waldkirchen.

Ganz sicher wird wieder eine große Gruppe aus Neuschönau anreisen, meist im Schlepptau der Bürgermeister Alfons Schinabeck, was für uns in Röhrnbach eine große Ehre ist.

Die Vorbereitungen bei den Gruppierungen laufen bereits auf Hochtouren, die Mottos werden jedoch noch nicht bekannt gegeben. Die Gruppen treffen sich wie auch in den Vorjahren ab 12.30 Uhr auf dem Festplatz zum „Warm UP“. Alle Gruppierungen erhalten wieder als kleine Anerkennung Bonbons vom Veranstalter.

Natürlich sind auch wieder die Garden vertreten (Foto: Privat)

Um circa 13.30 setzt sich dann der große Zug in Bewegung und geht in Richtung Marktplatz. Von der neuen mobilen Bühne des ILZER Landes werden dann die einzelnen Gruppen von Leo Meier begrüßt und kurz vorgestellt. Nach der Rückkehr des Zuges zur Bühne werden allen Gruppen Erinnerungsmedallien als kleines Dankeschön überreicht.

(Foto: Privat)

Ab nun heißt es Bühne frei für den Auftritt aller anwesenden Garden.

Nach den Tänzen der Garden schließt sich die große Party heuer erstmals mit Lichtanlage und einem bekannten DJ an.

Anmeldungen von Gruppen sind noch erwünscht, hierzu bitte um ein Mail an leo-meier@t-online.de

Freude über niederbayerisches Verwaltungsgericht

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Strukturpolitik der Staatsregierung erfüllt Initiative der niederbayerischen Kreisverbände – Freude über Wahl des Standortes Freyung

FRG / Spiegelau. Die Junge Union Freyung-Grafenau zeigt sich hoch erfreut über die Ankündigung der Bayerischen Staatsregierung zur Gründung eines niederbayerischen Verwaltungsgerichts sowie dessen Ansiedlung im Landkreis Freyung-Grafenau. Durch diese strukturpolitische Maßnahme wird auch ein zentrales Anliegen zahlreicher niederbayerischer JU-Kreisverbände umgesetzt, wie Kreisvorsitzender Christoph Weishäupl und Amtsvorgänger Daniel Traxinger zufrieden feststellen.

Mit der Schaffung eines eigenständigen Verwaltungsgerichts für den Regierungsbezirk Niederbayern wird nicht nur eine Entlastung der bestehenden Verwaltungsgerichte, insbesondere des Standorts Regensburg, erwirkt, sondern auch eine historische Ungleichheit beseitigt, so Kreisvorsitzender Christoph Weishäupl. Bis dato stellt Niederbayern den einzigen der sieben bayerischen Regierungsbezirke dar, welcher über kein eigenes Verwaltungsgericht verfügt. Mit der damit verbundenen Schaffung von 40 Arbeitsplätzen am Standort Freyung werde zudem weiter an einer gezielten Stärkung des ländlichen Raumes gearbeitet und das erfolgreiche Konzept der Behördenverlagerungen fortgeführt, so Weishäupl weiter.

Bezirksvorstandsmitglied Sebastian Graup zeigt sich erfreut, dass mit der Gründung eines niederbayerischen Verwaltungsgerichts auch eine Forderung der Jungen Union Bayern zur Umsetzung kommt, welche aus der Region initiiert wurde. Auf Antrag von sechs niederbayerischen Kreisverbänden, darunter Freyung-Grafenau, Passau und Regen, befasste sich die JU-Landesversammlung bereits vor zwei Jahren mit diesem Thema und versah die Forderung schließlich mit einem zustimmenden Votum, wodurch diese in das Programm der JU Bayern aufgenommen wurde. Ähnliche Initiativen gab es u. a. auch durch den juristischen Arbeitskreis der CSU in der Region.

Im Rahmen der jüngsten Kreisausschusssitzung, welcher auch Spiegelaus Bürgermeister Karlheinz Roth beiwohnte, forcierte die Junge Union ihre Maßnahmen für den Kommunalwahlkampf. Spiegelaus Bürgermeister Karlheinz Roth, selbst ehem. stellvertretender Landesvorsitzender der JU Bayern und erfahrener Wahlkämpfer, stand den Kreistagskandidatinnen und -kandidaten beratend zur Seite und berichtete über seine Erfahrungen. Er motivierte die Mitglieder der Jungen Union weiter an ihrem aktiven Engagement festzuhalten. Bereits in jungen Jahren könne man in der Kommunalpolitik vieles bewegen, so Roth. Auch Strukturmaßnahmen wie die nun bevorstehende zweite Welle von Behördenverlagerungen bedürfe einer weitsichtigen Planung und Begleitung vor Ort.


Begründungsschreiben des Antrags an die Landesversammlung 2018:

„Niederbayern ist derzeit der einzige der sieben bayerischen Regierungsbezirke ohne ein eigenes Verwaltungsgericht. Der Regierungsbezirk Niederbayern fällt seit 1946 in den Zuständigkeitsbereich des Verwaltungsgerichts Regensburg (vgl. Art. 1 Abs. 2 Nr. 2 AGVwGO). Diese Doppelzuständigkeit hat historische Gründe: Zum Ende der Weimarer Republik wurden in Bayern im Zuge der sog. Staatsvereinfachung die Regierungen von Niederbayern und der Oberpfalz in Regensburg und von Oberfranken und Mittelfranken in Ansbach zusammengelegt, wofür unter anderem finanzielle Gründe eine Rolle spielten. Bei der Neuregelung der Verwaltungsgerichtsbarkeit in Bayern wurden die Sitze der Verwaltungsgerichte im Jahr 1946 entsprechend der Sitze der Regierungen verteilt, weshalb Oberfranken und Niederbayern zunächst unberücksichtigt blieben. Nachdem im Jahr 1948 die Zusammenlegung der Regierungsbezirke rückgängig gemacht wurde, erhielt im Jahr 1949 auch Oberfranken ein Verwaltungsgericht in Bayreuth. Allein Niederbayern ging leer aus, obwohl auch hier eine Rückkehr zu einem eigenständigen Regierungsbezirk stattfand. Wiederum gaben dafür vor allem Kostengründe den Ausschlag. Niederbayern galt damals ohnehin als „bayerisches Armenhaus“. Offensichtlich war die Politik damals der Meinung, dass es für eine strukturschwache Region keines eigenen Verwaltungsgerichts bedarf.

Die historischen Gründe sind allesamt längst überholt: Niederbayern hat einen Wandel durchgemacht von einer mehr oder weniger rein bäuerlich geprägten Region hin zu einem prosperierenden Wissenschafts- und Industriestandort, der den Vergleich mit anderen europäischen Regionen nicht zu scheuen braucht. Inzwischen ist Niederbayern bayern-, deutschland- und europaweit Wohlstands- und Vorzeigeregion, was sich seit den 1950er Jahren unter anderem in einem Bevölkerungszuwachs von ca. 180.000 Menschen widerspiegelt – zurecht ist die Rede von einer „Premiumregion“.

Es ist überfällig, den historisch verursachten Benachteiligungszustand Niederbayerns zu beenden und für ca. 1,2 Millionen Niederbayern ein eigenes Verwaltungsgericht zu schaffen. Gerade erst hat der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags den Weg freigemacht für 50 neue Verwaltungsrichterstellen und 32 Verwaltungsstellen, weil der Geschäftsanfall bei den bestehenden Verwaltungsgerichten kaum noch zu bewältigen ist, nicht zuletzt wegen eines enormen Anstiegs von Klagen gegen Asylbescheide. Der dauerhafte Überlastungszustand wirkt sich dramatisch auf die Verfahrensdauer aus, was wiederum auch gravierende Nachteile für die wirtschaftliche Entwicklung Niederbayerns hat, etwa wenn es um Rechtsstreitigkeiten bei Baumaßnahmen geht. Von einer Reduktion der Verfahrensdauer bei verwaltungsgerichtlichen Streitigkeiten würde im Übrigen auch die Bevölkerung in der Oberpfalz profitieren, weil das Verwaltungsgericht Regensburg deutlich entlastet würde.“


FDP tritt mit eigener Liste für Kreistag an – MdL Muthmann an der Spitze

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Freyung. Die FDP im Landkreis Freyung-Grafenau tritt bei den Kommunalwahlen am 15. März 2020 mit einer eigenen Kreistags-Liste an. Angeführt wird diese vom Landtagsabgeordneten Alexander Muthmann aus Freyung. Auf Platz zwei und drei folgen der ehemalige Bundestagsabgeordnete und Kreisvorsitzender Gerhard Drexler sowie sein Stellvertreter Muhanad Al-Halak, der in Grafenau als Bürgermeisterkandidat antritt. Auf die Plätze vier, fünf, sechs und sieben wählten die Delegierten vier Frauen: Andrea Schmid, Claudia Bukall, Gerda Biel und Dr. Renate Mehringer.

“Wir gehen voller Zuversicht in die Wahlen und sind optimistisch, dass wir mit einer gut besetzten Kreis- und Stadtratsliste für Grafenau ein gutes Ergebnis erzielen können“, freute sich der FDP-Kreisvorsitzende und ehemalige Bundestagsabgeordnete Gerhard Drexler.

„Nachdem die Liberalen 2014 nicht angetreten sind, gibt es jetzt mit der FDP-Liste ein weiteres Politikangebot im Landkreis“, stellte MdL Alexander Muthmann in der Delegiertenversammlung zufrieden fest. Im Wahlkampf setzt die FDP vor allem auf den Grundsatz der gleichwertigen Lebensverhältnisse in ganz Bayern und verlangt zügige Verbesserungen vor allem in der Infrastruktur. Die digitale Entwicklung müsse kräftig vorangetrieben werden und dafür sei ein flächendeckendes und leistungsfähiges Internet die wichtigste Voraussetzung. Als weitere zentrale Zukunftsaufgabe bezeichnete Muthmann den Ausbau des ÖPNV-Netzes über Gemeinde- und Landkreisgrenzen hinaus. Interkommunale Zusammenarbeit sei gerade im Bereich der Mobilität, aber auch in vielen anderen Zukunftsbereichen gefragt. Es sei eine zentrale Aufgabe künftiger Kommunalpolitik, über den eigenen Tellerrand zu schauen und gemeinsame Lösungen zu finden. Das 365-Euro-Ticket, das in den Ballungsräumen geplant ist und das in München bereits an Schüler und Auszubildende ausgegeben wird, müsse auch eine Option für den Bayerischen Wald sein, verlangte der FDP-Landtagsabgeordnete. Als „Dauerthema“ nannte er das von der Staatsregierung angekündigte Ausbildungs- und Trainingszentrum der Polizei in Freyung sowie hochwertige Betreuungs- und Schulangebote im Landkreis.

Sehr wichtig sei der FDP im Landkreis Freyung-Grafenau auch, dass junge Menschen eine Perspektive haben, hier arbeiten und wohnen können, denn das gesellschaftliche Leben in den Kommunen könne nur aufrechterhalten werden, wenn junge Leute Verantwortung übernähmen. „Ich freue mich deshalb sehr, dass wir junge Leute für die Liste gewinnen konnten. Ihre Aufgabe ist es, im Kreistag die Anliegen der jungen und jüngeren Generation zu verankern“, betont MdL Alexander Muthmann.

Die Liste mit den Bewerbern und Bewerberinnen für den Kreistag von Freyung-Grafenau:

1 Muthmann, Alexander
2 Drexler, Gerhard
3 Al-Halak, Muhanad
4 Schmid, Andrea
5 Bukall, Claudia
6 Biel, Gerda
7 Dr. Mehringer, Renate
8 Dipl.Ing Graup Sebastian 
9 Reihofer, Markus
10 Kloiber, Helmut
11 Zeides, Roland
12 Mühlbauer, Ludwig
13 Mundt, Jerome
14 Hofmann, Michael
15 Eder, Alfons Jun.
16 Zitzelsberger, Alois
17 Treml, Alexander
18 Schmid, Florian
19 Hany, Jochen
20 Groß, Johannes
21 Ilg, Manfred
22 Roth, Andrea
23 Treml, Brigitte
24 Hofmann, Alexander
25 Reisinger, Sebastian
26 Peterhansl, Josef
27 Eder, Berthold
28 Dr. Tornow, Volker
29 Dr. Golla, Götz
30 Roth, Jacqueline
31 Kloiber, Günter
32 Wittig, Patrick
33 Konschak-Mertens, Helga
34 Degenhart, Roswitha
35 Groß, Viviana
36 Perl, Florian
37 Tornow, Heidi
38 Boxleitner, Angela
39 Roth, Jürgen
40 Eder, Alfons
41 Krieger, Benjamin Cicero
42 Roth, Jessica
43 Schandra, Martin
44 Erfurth-Drexler, Susanne
45 Weiß, Hugo

Pflegeberufe – Was hat sich geändert?

Informationsveranstaltung des Berufsinformationszentrums

Eine Operation, ein Unfall, eine Krankheit oder das Alter: ohne Pflege undenkbar. Um die Ausbildungen in der Kranken-, Alten- und Kinderpflege an die fachlich gestiegenen Anforderungen an die Versorgung in der Pflege anzupassen und den Beruf attraktiver zu machen, startet mit dem Pflegeberufereformgesetz eine neue moderne Ausbildung.

Die Schulleitungen der lokalen Berufsfachschulen informieren über die Neuerungen in der Pflege, stellen ihre Ausbildungen im Pflegebereich vor und beantworten gerne auch Fragen.

Die Veranstaltung findet am 30. Januar 2020 um 14:00 Uhr im Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit Passau, Innstraße 30, im Raum 107 statt.

Bei Interesse bitte anmelden bis 28.01.2020 unter:

passau.biz@arbeitsagentur.de oder 0851 508 390.

Mit Schneeschuhen zur Lindberger Schachtenhütte

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Wanderung im Rahmen der Sonderführungsreihe „Nationalpark exklusiv“ am 25. Januar

Buchenau. Nationalparkförster Reinhold Gaisbauer führt am Samstag, 25. Januar, alle Interessierten von Buchenau hinauf zum Lindberger Schachten. Im Rahmen der Sonderführungsreihe „Nationalpark exklusiv“ geht es durch die winterlichen natürlichen Wälder zur Schutzhütte auf dem Lindberger Schachten. In der alten Forsthütte ist eine neue kleine Ausstellung zu den Themen Waldgeschichte(n) und Auerhuhn aufgebaut.

Bei einem gemütlichen Zusammensitzen in der warmen Stube erfahren die Teilnehmer Wissenswertes über den Urhahn, seine Geschichte im Bayerischen Wald, seine Lebensweise und dessen Schutz. Bei der Fotoausstellung gibt es darüber hinaus seltene historische Aufnahmen über den Holzschlittenzug zu sehen sowie über die Waldnutzung und das Leben der Holzhauer. Über alte Schlittenziehbahnen geht es schließlich zum Ausgangspunkt zurück.

Treffpunkt für die zirka vier Stunden dauernde, kostenlose Wanderung ist um 10 Uhr am Wanderparkplatz in Buchenau. Bei ausreichender Schneelage sind Schneeschuhe erforderlich, Informationen dazu gibt es bei der Anmeldung. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice (0800 0776650) möglichst frühzeitig, spätestens jedoch einen Tag vorher, erforderlich.

Cricket Club Passau freut sich über „Cricket-Käfig“

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Oberbürgermeister Jürgen Dupper machte Finanzierung möglich

Cricket erfreut sich immer größerer Beliebtheit – vor allem auch in Bayern. In der Dreiflüssestadt Passau gibt es für die Anhänger dieser Sportart schon seit 1992 einen eigenen Cricket Club. Um die Anschaffung eines „Cricket-Käfigs“, in der Fachsprache „Practice Net“ genannt, finanzieren zu können, wandten sich die Verantwortlichen um den Vorsitzenden Dr. Brian Fell an Oberbürgermeister Jürgen Dupper, der zusagte, die Kosten in Höhe von 1400 Euro zu übernehmen. Nun besuchte er den Verein und nahm das neue Trainingsgerät in Augenschein.

Oberbürgermeister Jürgen Dupper: „Cricket gilt in England und einigen Commonwealth-Staaten als Nationalsport, in Deutschland hat die Sportart allerdings lange Zeit eher ein Schattendasein gefristet. Umso faszinierender finde ich es, dass bei uns in Passau schon seit über 30 Jahren Cricket gespielt wird, wenn man die Entwicklungen bis zur Vereinsgründung mitrechnet. Wesentlich dazu beigetragen hat Dr. Brian Fell, der als einer der renommiertesten Cricket-Experten weltweit gilt. Er und seine Mitstreiter haben sich stets um neue Mitspieler bemüht und diese nicht nur aus dem studentischen Umfeld, sondern später auch aus den Reihen der Flüchtlinge rekrutiert, die durch ihre Wurzeln oftmals einen starken Bezug zu diesem Schlagballspiel haben. Dieses Engagement habe ich gerne zum Anlass genommen, dem Verein bei der Verbesserung der Trainingsbedingungen zu helfen.“

Dr. Brian Fell bedankte sich im Namen aller Mitglieder herzlich für die Unterstützung und überreichte dem Stadtoberhaupt das Buch „111 Gründe, Cricket zu lieben“ als Geschenk, das er zusammen mit dem Autor Patrick Reichelt erst kürzlich herausgegeben hat.

Der Cricket Club Passau hat aktuell rund 30 Mitglieder und eine Mannschaft im Spielbetrieb der Regionalliga Süd. Trainiert und gespielt wird auf der Sportanlage Oberhaus, welche die Stadt Passau kostenlos zur Verfügung stellt. Die Wurzeln gehen bis 1987 zurück, als sich unter anderem auf Initiative des gebürtigen Engländers und damaligen Hochschuldozenten Dr. Brian Fell an der Universität Passau ein Cricket Team formierte. Um den potenziellen Interessentenkreis zu erweitern, folgte 1992 die Vereinsgründung. Den Vorsitz hat bis heute Dr. Fell inne, der auch Ehrenpräsident des von ihm mitbegründeten Deutschen Cricket Bunds ist.

Was passiert mit dem ehemaligen Krankenhaus in Obernzell?

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MdL Waschler wird um Unterstützung gebeten

Obernzell/Passau. Seit dem Jahr 2002 gibt es in Obernzell kein Krankhaus mehr. „Da wir die Zeichen der Zeit erkannt hatten, hat die Marktgemeinde damals selbst das Haus, mit zu dieser Zeit 42 Betten, aufgegeben“, erklärt Obernzells Bürgermeister Josef Würzinger bei einem Rundgang über das Gelände mit MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler.

Gemeinsam mit seinem Stellvertreter Ludwig Prügl geht es dem Bürgermeister um eine helfende Hand des Abgeordneten, was die weitere Verwendung des Anwesens, beziehungsweise mögliche Fördermodalitäten angeht. „Seit Ende Dezember steht das Haus mit seinen knapp 3000 Quadratmetern Nutzfläche leer“, so Würzinger weiter. Daher sei man nun intensiv daran ein neues Nutzungskonzept zu erarbeiten. „Wir sind auf unserer Suche nach Ideen wirklich offen für alles und wollen es auch nicht verpassen, die Bevölkerung in den Entscheidungsprozess einzubinden“, so Würzinger weiter. Klar sei in jedem Fall: „Wir haben hier ein Mammutprojekt vor uns – allein wegen der Größe des Anwesens“, betont Würzinger. So habe sich die Gemeinde bereits im Rahmen der Marktsanierung um etwaige Fördergelder bemüht und bei der Regierung von Niederbayern vorgesprochen. „Das Anwesen mitten im Ortskern birgt mit Sicherheit großes Potential und so geht die Marktgemeinde sicherlich den richtigen Weg, wenn sie in alle Richtungen offen und ergebnisorientiert denkt“, so Waschler im Zuge des Ortstermins.

Nachwuchs für die Marktkapelle Röhrnbach

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Seit über 3 Jahren läuft in Zusammenarbeit zwischen der Marktkapelle Röhrnbach und dem Kulturverein Röhrnbach die Einrichtung der Bläserklasse an der Schule in Röhrnbach.

Hier wird regelmäßig Unterricht in Blockflöte, Querflöte ,Trompete und weiteren Instrumenten angeboten. Aus diesen Anfängen wurde ein eigenes Jugendorchester unter der Leitung von Ursula Pinker und Simon Weber gegründet. Dieses Nachwuchsorchester probt bereits regelmäßig und absolvierte bereits mehrere Auftritte z.B. beim Christkindlmarkt in Röhrnbach.

Im Moment versucht man, diese jungen Nachwuchstalente in die Marktkapelle zu integrieren. Ein gelungenes Beispiel ist Laurena Uhrmann die bereits das Musikerleistungsabzeichen D1 des Musikbundes Ober- und Niederbayern mit gutem Erfolg abgelegt hat.

Dies soll Ermunterung für die anderen Jugendlichen sein auch in Zukunft fleißig zu üben. Damit ist ein langer Fortbestand der Marktkapelle gesichert.

Ein besonderer Dank gilt in diesem Zusammenhang allen Eltern, die ihre Kinder fleißig unterstützen und zu den regelmäßigen Proben begleiten.

Der Leiter des Jugendorchesters Simon Weber und der Vorstand der Marktkapelle und Tubist der Blaskapelle Leo Meier konnten Laurena Uhrmann stolz die Urkunde mit dem Abzeichen überreichen und wünschten für die Zukunft alles Gute.