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Donnerstag, Dezember 7, 2023
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Meisterbriefe Landwirtschaft

Sieben frischgebackene Landwirtschaftsmeister aus dem Landkreis Freyung-Grafenau bekamen Meisterbriefe überreicht

Am 28. Oktober wurden im Rathaussaal von Landshut die diesjährigen Meisterbriefe an die frischgebackenen Landwirtschaftsmeister*innen überreicht.

Unter den 54 jungen Landwirten waren auch sieben aus dem Landkreis Freyung-Grafenau dabei. Markus Bauer aus Eppenschlag, Tobias Jakob aus Jandelsbrunn, Michael Kroiß aus Innernzell, Simon Manzenberger aus Hinterschmiding, Josef Pscheidt aus Eppenschlag, Christian Sigl und Tobias Sterr, beide aus Innernzell, nahmen die Urkunde entgegen. Christian Sigl zählte zu den Meisterpreisträgern mit hervorragendem Abschluss. Er freute sich bei der Verleihung der Meisterbriefe zusätzlich über ein Buchgeschenk mit Gratulation und Widmung von Landrat Sebastian Gruber, überreicht von stellv. Landrat Franz Brunner.

Die Veranstaltung im feierlichen Rahmen zeigte einmal mehr die große Wertschätzung für die gute Ausbildung der jungen Landwirte in Niederbayern.

Von der Macht erfundener Bilder

„Born to Fake“ –Medien-Schwejkiade von Josef Maria Krasanovsky an der Athanor Akademie

Medien werden gern einmal die Vierte Gewalt im Staat genannt. Diejenige, die in steter Suche nach der Wahrheit die Mächtigen beobachtet; diejenige, die unbequeme Fragen stellt, um Spuren zu folgen und den Dingen auf den Grund zu gehen.

Beeinflussung durch Medien

Doch was passiert eigentlich, wenn Medienvertreter in eitler Selbstermächtigung selbst zum Spurenleger werden? Wenn sie das Weltgeschehen mit erfundenen Nachrichten nicht mehr nur kritisch distanziert beobachten, sondern beeinflussen wollen? Und was passiert, wenn das auffliegt? Es bleibt meist nicht bei Verdammnis und Häme. Die richtig großen Fake News Skandale bieten durchaus auch Stoff für die Kinoleinwand und Theaterbühnen. Man denke an Helmut Dietls Komödie „Schtonk!“ über den Fälscher Konrad Kujau, der in den 1980ern der Illustrierten Stern gefälschte Hitler-Tagebücher unterjubelte. Jüngeren Datums ist der Film „Tausend Zeilen“ von Michael „Bully“ Herbig über die gefälschten Reportagen des ehemaligen SPIEGEL-Redakteurs Claas Relotius.

Und dann ist da noch der Fernsehjournalist Michael Born (1958-2019). Der hatte seine Verurteilung 1996 vor dem Landgericht Koblenz nie ganz verwunden, und strickte am Ende seines Lebens an einem Theaterstück über seine Fälschungen und jene, die der Einschaltquoten wegen nach immer mehr und immer drastischeren Bildern von ihm verlangten. Über zweihundert Dokumentationen soll er vollständig oder in einzelnen Szenen gefaket und weltweit an Fernsehanstalten verkauft haben. Kinderarbeit für einen Möbelgiganten, Bomben an der türkischen Küste, Geisterbeschwörungen Begleitung angeblicher Drogenschmuggler, ein Klu-Klux-Klan Treffen in seiner Heimat der Eifel – alles als Rollenspiele im Freundes- und Bekanntenkreis inszeniert und an den Hauptabnehmer „SternTV“ verkauft. 16 Mal nachweislich, daher wurde Born wegen Betrugs, Vortäuschung von Straftaten, Verstößen gegen das Waffengesetz und Tierquälerei zu vier Jahren Haft verurteilt. Knapp zwei davon saß er ab; die Sender kamen mit einer richterlichen Rüge davon.

Leben und Werk des Fälschers Michael Born

Doch irgendwie war Michael Born wohl auch ein „Schwejk“, einer der den Fernsehsendern den Spiegel der eigenen Leichtgläubigkeit und der Verliebtheit in „krasse Bilder“ vorhielt. Und dieser Zwiespalt taugt nun einmal zum Drama. Auf Basis des Privatarchivs von Michael Born und den Erinnerungen von dessen engen Freund Roland Berger (in dessen Grazer Haus Born das letzte halbe Jahr seins Lebens verbrachte und Material für ein Theaterstück edierte) schrieb der Dramatiker Josef Maria Krasanovsky das Stück „Born to Fake“, das sich temporeich durch das Leben und Werk des Fälschers assoziiert und dabei auch auf Originalvideos zurückgreift. Der heute als freischaffender Regisseur und Autor in Wien lebende Krasanovsky ist Absolvent, Dozent und Mitglied des Trägervereins der Passauer Athanor Akademie.

Kürzlich erhielt er den Autorenpreis der Theaterallianz Bregenz, einem Zusammenschluss freier Theaterhäuser Österreichs für „Mondmilch trinken immer und jetzt/Dein Solarplexus ist mir egal“ (Uraufführung bei den Bregenzer Festspielen 2024). Sein Stück „Born to Fake“ feierte 2022 im Rahmen des „Kulturjahr Graz“ Premiere. Krasanovsky führt aktuell Regie bei dessen Passauer Aufführung durch Schauspielstudierende des 4. Jahrgangs der Athanor Akademie für Darstellende Kunst. Weitere Aufführungstermine sind von 07. bis 09. Dezember jeweils um 20 Uhr im Theatersaal der Akademie, Schulbergstraße 30. Kartenreservierung ist möglich unter Tel. 0851/20987117 oder per Email an: veranstaltung@athanor.de. (st)

Extra cremig

Dream Pop mit dem Schweizer Trio Löwenzahnhonig am 19. Dezember im Café Museum

Da haben sich drei gefunden. Simon Borer alias „Long Tall Jefferson“, Paul Märki, ehemaliger Bassist der Zürcher Band Black Sea Dahu und Fabian Sigmund alias „Fai Baba“ sind alle keine Unbekannten, wenn es um eidgenössische Popmusik mit Independent- und Retro-Vibes geht.

Märki und Long Tall Jefferson betreiben gemeinsam ein Studio in Zürich. Vor knapp zwei Jahren luden sie Fai Baba ein, einige Gitarrenparts einzuspielen – denn das kann der Lulatsch, der auf der Bühne immer wie einem Edward Hopper-Gemälde entsprungen ausschaut, einfach ziemlich klasse (was er beim Passauer Impuls Festival 2017 auch hierzulande schon bewies). Doch 2021 war er gerade dabei seinen Sound zu ändern, und die auf scheppernden Psychobilly getrimmte Band war passé. 2022 folgte ein ziemlich grandioses Album mit schweizerdeutschen Texten, na ja, und irgendwo im Zuge dieser künstlerischen Häutung entstanden immer wieder Melodien im Trioformat mit Long Tall Jefferson und Paul Märki. Arbeitstitel: Löwenzahnhonig. So süß und extra cremig kommt auch das Mitte November 2023 beim Label Inselgruppe erschienene und von Radiostationen in ganz Europa gelobte Debütalbum gleichen Namens daher.

Neun instrumentale Dream Pop-Stücke, die ganz auf Entschleunigung setzen. Ein bisschen was von Leo Kottke, eine Prise Ralph Towner, etwas Paisley Underground-Vibe und ganz viel „Albatros“ von den frühen Fleetwood Mac scheinen hier die musikalischen Zutaten gewesen zu sein. Eigentlich etwas zum träumend auf einer Sommerwiese liegen – dem natürlichen Habitat von Löwenzahn UND Bienen. Doch ist diese Musik auch wert, als Süßungsmittel im Wintertee ausgecheckt zu werden. Musikfreunde haben dazu Gelegenheit beim nächsten Konzert in der Reihe Newport Folk Night am Dienstag, 19. Dezember 2023 ab 20 Uhr im Café Museum mit Löwenzahnhonig. Kartenreservierung und weitere Informationen unter: www.cafe-museum.de. (st)

Ski Classics in Gastein

Perfekte Bedingungen für den Auftakt in Bad Gastein – Norwegische Athlet*innen streben nach Revanche

Die Vorbereitungen für die Auftaktrennen der 15. Ski Classics-Saison von 8.-10. Dezember in Bad Gastein befinden sich in der finalen Phase. Seit dem ersten Schneefall Anfang November arbeiten die Verantwortlichen an der Loipe und der Organisation des Großevents in Sportgastein.

Nach den Vorjahressiegen des schwedischen Teams Engcon beim Pro Team Tempo über 15 km sowie von Ida Dahl und Emil Persson beim Bad Gastein Criterium über 35 km dürften die Norweger*innen in diesem Jahr besonders motiviert sein, in Bad Gastein Auftaktsiege einzufahren. Mit dem Team „AKER DÆHLIE“ stellen sie immerhin den Gesamtsieger der Pro Tour 2022/23. Emil Persson und Ida Dahl sind heuer auch wieder am Start und überdies beide Gesamtsieger der Einzelwertung 2022/23. Sportbegeisterte können sich auf weitere hochkarätige Teilnehmer*innen freuen. Während der ehemalige Gesamtweltcupsieger im Langlauf Petter Northug genauso wie der frühere Weltcup-Läufer Thomas Bing beim Pro-Event laufen, haben Interessierte die Möglichkeit beim Amateurrennen mit Dario Cologna, einem weiteren ehemaligen Weltcupgesamtsieger, an den Start zu gehen.

„In den letzten Wochen wurde mit Hochdruck am Feinschliff gearbeitet, um sicherzustellen, dass am kommenden Samstag beim Rennauftakt alles perfekt ist für die Athlet*innen“, berichtet Thomas Zlöbl, Wettkampfleiter der Rennen. 40 bis 50 freiwillige Helfer*innen waren und sind im Einsatz, um bei den Vorbereitungen zu unterstützen. „Die Bedingungen könnten nicht besser sein. Einem perfekten Rennwochenende steht nichts im Weg“, sagt Thomas Zlöbl weiter. Bereits seit Mittwoch sind die ersten Athlet*innen der Pro Teams auf der Strecke in Sportgastein unterwegs, um das Material zu testen und sich auf das Rennen vorzubereiten. Die Schneeverhältnisse sind in diesem Jahr besonders gut. Im Vergleich zu 2022 steht der gesamte Talboden in diesem Jahr für das Rennen bereit.

Am Programm stehen das Teamrennen „Pro Team Tempo“ (15 km) am Samstag (Start 9:30 Uhr), das Amateurrennen „Raiffeisen Gastein Classics“ (15 und 30 km ab 13:00 Uhr) sowie das Bad Gastein Criterium (35 km) am Sonntag (Start 9:10 Uhr Damen bzw. 11:15 Uhr Herren). Für Interessierte und Langlaufbegeisterte gibt es außerdem eine EXPO Area ab Freitag, 8.12. um 10 Uhr (bis 10.12. 14:00 Uhr) und zahlreiche Stars zum Anfeuern wir Dario Cologna oder Petter Northug. Die Rennen sind im Livestream bei Servus TV on zu sehen.

Die Anmeldung zu den Amateurrennen ist über www.gastein.com noch bis 7.12. 23:59 Uhr möglich. Bis 2 Stunden vor Rennstart gibt es die Möglichkeit einer Nachmeldung im Rennbüro in Sportgastein. Weitere Informationen unter: www.gasteinclassics.com

Das Rennwochenende in Gastein

Bad Gastein bildet mit zwei Rennen der Pro Tour über 15 und 35 Kilometer den Auftakt in die Saison 2023/24. Neben den Profis gibt es auch zwei Bewerbe für Amateure, die „Raiffeisen Gastein Classics“ über 15 und 30 Kilometer, auf die Teilnehmer*innen wartet ein Kräftemessen mit einem ehemaligen Schweizer Gesamtweltcupsieger. Bei den Rennen im vergangenen Jahr konnte Gastein seine ausgezeichnete Schneesicherheit bereits unter Beweis stellen. Während vielerorts in Österreich Mitte Dezember 2022 die Schneelage schwierig war, konnte man in Sportgastein auch dank des Einsatzes der Helfer*innen eine tolle Premieren-Veranstaltung ermöglichen. Auf dem Hochplateau am Talschluss auf 1.600 Metern Seehöhe herrschen meist von November bis April beste Langlaufbedingungen.

„Wir freuen uns, die Ski Classics Serie zum zweiten Mal in Gastein zu haben. Die Rennen sind ein absolutes Highlight im Gasteiner Winter und unterstreichen unsere Sportkompetenz. Dank den TV-Live-Übertragungen ist die Destination europaweit präsent“, sagt Lisa Loferer, Geschäftsführerin vom Kur- und Tourismusverband Bad Gastein.

Die Wettkampfserie Ski Classics

In der 15. Saison der Ski Classics nehmen die Langläufer*innen an insgesamt 15 Rennen in sechs verschiedenen Nationen teil. Mit Austragungsorten wie dem Marcialonga oder dem Wasalauf sind Rennen mit dabei, die bereits Kultstatus erreicht haben. Die Rennserie umfasst verschiedene Wertungen: So gibt es eigene Rennen für die Team- (Pro Team) sowie für die Einzelwertung (Champion), in Gastein wird zum Beginn der Saison jeweils ein eigener Wettbewerb in diesen Kategorien ausgetragen. Im Rahmen der Wettkampfserie bestehen auch noch eigene Wertungskategorien für Jugend, Bergwertung und Sprint. Wer bei den Ski Classics um Punkte kämpfen möchte, muss bei Ski Classics registriert sein und eine Lizenz der FIS besitzen. Neben den Rennen für Profis, gibt es auch zwei Bewerbe für die Amateurrennen über 15 und 30 Kilometer. „Österreich verkörpert Wintersport und Bad Gastein ist ein Kronjuwel davon. Wir sind stolz, dass wir dort Gast sein dürfen und damit unsere Marke noch weiter stärken“, sagt David Nilsson, Vorsitzender der Ski Classics. Die Ski Classics sind eine Wettkampfserie, die ihren Ursprung in Skandinavien hat, 2011 ins Leben gerufen wurde und Rennen über Langdistanzen (bis 100 Kilometer) in klassischer Technik für Profis und Amateure umfasst. Große Namen wie Therese Johaug oder eben Cologna finden sich in den Siegerlisten dieser Klassiker. In Gastein werden verhältnismäßig kürzere Distanzen (15/35 Kilometer) gelaufen, weil es sich um den Prolog handelt. Weitere Informationen unter: https://www.gastein.com/events/winter/gastein-classics/

Immer ein Highlight: Die Gastein Classics. (Foto: Gasteinertal Tourismus GmbH, Christoph Oberschneider)

Skisaison in Mitterdorf startet!

Bereits am kommenden Freitag, 08. Dezember ist es soweit – kostenloses Skivergnügen zum Saisonbeginn

Für alle Wintersportfreunde hat das Skizentrum Mitterdorf sehr gute Nachrichten: Die Wintersportsaison startet kommendes Wochenende!

Los geht’s am Freitag, 08. Dezember von 12 – 16 Uhr am Kl. Almberglift. Vorbeifahren lohnt sich – denn es gibt für ALLE kostenloses Skivergnügen zum Saisonbeginn (keine Skikarte erforderlich, an diesem Tag kein Saisonkartenvorverkauf möglich).

Am Samstag, 09. Dezember ist von 9 – 16 Uhr Betrieb am Kl. Almberglift, Almwiesenlift, Kirchenlift, Junior-Ski-Zirkus, Rodelbahn (zudem startet der Saisonkartenvorverkauf).

Am Sonntag, 10.Dezember sind ebenfalls von 9 – 16 Uhr der Kl. Almberglift, Almwiesenlift, Kirchenlift, Junior-Ski-Zirkus sowie die Rodelbahn geöffnet (Saisonkartenvorverkauf möglich).

Von 11. bis 14. Dezember wird nicht geöffnet sein, ab 15. Dezember startet voraussichtlich die reguläre Saison mit den Öffnungszeiten von 9 – 16 Uhr. Wir wünschen allen großen und kleinen Sportlerinnen und Sportlern eine erfolgreiche, verletzungsfreie Wintersaison 2023/2024!

Kinder dekorieren ihr Dorf

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Selbstgemachte Holzsterne verleihen Praßreut ein weihnachtliches Ambiente

Die Herbstferien haben einige fleißige Kinder dazu genutzt, um „ihr Dorf“ Praßreut aufzuhübschen. Im Hinblick auf die Advents- und Weihnachtszeit sind schöne Holzsterne, bemalte Zapfen und Co. entstanden. Diese wurden am Wochenende bei Schneeflocken, Kinderpunsch und Glühwein gemeinsam im Dorf aufgestellt, wobei Jung und Alt viel Spaß hatten. Ein schönes Projekt für die gesamte Dorfgemeinschaft – und das Ergebnis kann sich wahrlich sehen lassen!

Über 180 Fortbildungen bei der Caritas

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Der katholische Sozialverband legt Wert auf Kompetenz der Mitarbeitenden

Der Caritas-Diözesanverband Passau setzt auf die Kompetenz der über 4000 Mitarbeiter*innen in über 160 Einrichtungen. Lebenslanges Lernen gilt als selbstverständlich, weil Qualität mit Bildung zu tun hat. Entsprechend hat die Abteilung Bildung für 2024 über 180 Fortbildungen zusammengestellt.

Allein für den Kita-Bereich gibt es rund 100 Veranstaltungen zur Qualifikation und Teamfortbildung. Im Zuge der Allgemeinen Kompetenzbildung gibt es breit gefächert über 80 Maßnahmen. Vom Pflegebereich bis hin zu persönlichen Kompetenzen. „Denn“, so die Abteilungsleiterin Michaela Meindl, „die persönliche Weiterentwicklung ist uns als konfessionellem Träger ebenso wichtig wie die fachliche Qualifizierung“.

Dafür stelle das Bildungsprogramm einen wichtigen Baustein dar. Michaela Meindl: „Es geht auf aktuelle Entwicklungen in unseren unmittelbaren Arbeitsfeldern ein und greift zugleich die Fragestellung auf, wie es uns gelingen kann, alle Mitarbeitenden angesichts schwieriger werdender Herausforderungen qualifiziert und gesund zu halten und sie fachlich, aber auch persönlich im Berufsalltag zu stärken“.

Der Bischöflich Beauftragte, Diakon Konrad Niederländer, betont: „Ohne die Fachlichkeit und das Engagement der Mitarbeiter*innen könnten die Dienste nicht erbracht werden“. Deshalb wolle man mit dem internen Bildungsprogramm Möglichkeiten bieten, um die Arbeit mit Leidenschaft und Zufriedenheit leisten zu können. „Nur so werden wir unserem Auftrag als Caritas in unserer Gesellschaft gerecht“, so Niederländer.

Im Institut für Bildung Zwiesel (IBZ) werden zusätzlich Pflichtfortbildungen und Refresher-Kurse im pflegewissenschaftlichen Bereich für externe Kooperationspartner*innen und Interessierte angeboten. (can)

Verschneite Hof-Weihnacht

Erfolgreicher Weihnachtsmarkt trotz Wintereinbruch

Vergangenes Wochenende fand zum zweiten Mal die Penninger Hof-Weihnacht statt. Trotz der unerwartet großen Schneemengen war die Veranstaltung wieder ein Erfolg für die Hausbrennerei aus Waldkirchen. Auf dem schön beleuchteten und dekorierten Areal tummelten sich an den vier Tagen 5000 Besucher.

Dieses Jahr hat Penninger die Glühwein- und Essensstände ausgebaut, so dass alle Besucher ausreichend mit Heißgetränken von Penninger versorgt waren. „Nachdem wir letztes Jahr vom großen Zulauf überrumpelt waren, haben wir uns dieses Jahr anders organisiert“, so Inhaber und Geschäftsführer Stefan Penninger- Das neue Konzept ging auf: Selbst zu den Stoßzeiten konnte der Andrang vom Penninger-Team gut bewältigt werden.

Stolz kann der Chef auch darauf sein, wie sein Team zusammen mit der Firma Pangratz am Samstagmorgen den gesamten Hof und Parkplatz von einer 50 cm hohen Schneedecke befreit haben. So konnte die Hof-Weihnacht im Gegensatz zu anderen Veranstaltungen auch am Samstag stattfinden. Der Schnee war jedoch nicht nur Hindernis, sondern sorgte für ein besonders stimmungsvolles Ambiente in der Penninger Brennerei. Untermalt wurde es durch ein musikalisches Rahmenprogramm. Neben zwei Ensembles der Marktkapelle Obernzell traten sowohl die Freyunger als auch die Waldkirchner Stadtkapelle auf. Am Freitagabend sorgten die Vorwoiddeifn mit ihrem Auftritt für Stimmung.

Insgesamt dreizehn Standler boten auf dem Markt ihre Waren an. Neben Grippen, Mützen und Deko gab es auch Sojakerzen und Pralinen. Die Frage, ob der Markt nächstes Jahr wieder stattfindet, kann Stefan Penninger nur bejahen. Allerdings hofft er auf etwas weniger Schnee am ersten Adventswochenende 2024.

Neuer Bürgermeister in Haidmühle

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Roland Schraml wurde als einziger Kandidat mit 95,7 Prozent der Stimmen gewählt

Roland Schraml wird mit überwältigender Mehrheit zum neuen Bürgermeister von Haidmühle gewählt. Als einziger Kandidat erhielt der 51-Jährige bei der gestrigen Wahl 95,7 Prozent der gültigen Stimmen.

„Ich freue mich über diese starke Unterstützung und das beeindruckende Ergebnis, das die Geschlossenheit der Gemeinde zeigt“, sagte Schraml, der von der CSU nominiert wurde. Ursprünglich hatte er mit 60 Prozent der Stimmen gerechnet, und war daher angenehm überrascht. Da sein Rückflug aus New York wegen des Wintereinbruchs gestrichen wurde, konnte er die Glückwünsche nur telefonisch entgegennehmen. Trotz des unerwartet langen Heimwegs erhielt er gestern 402 von 420 gültigen Stimmen.

Insgesamt gaben 436 Bürgerinnen und Bürger ihre Stimmen ab, was einer Wahlbeteiligung von 38,1 Prozent entspricht. 16 Stimmen waren ungültig, und 18 Wähler schrieben andere Personen auf den Wahlzettel.

Im Einsatz für den guten Zweck

Rosenium Waldkirchen bot selbstgemachte Produkte bei Penningers Hof-Weihnacht an – Erlös kommt den Bewohnern zugute

Eine tolle Aktion hat das Rosenium-Team dieses Jahr in der Vorweihnachtszeit auf die Beine gestellt: Gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern wurde für einen Verkaufsstand auf dem Weihnachtsmarkt gebastelt.

Dabei sind einzigartige Werke entstanden, die es nun bei Penningers Hof-Weihnacht zu kaufen gab. Am ersten Adventswochenende fand der gemütliche Markt auf dem Hof der Brennerei statt und lockte zahlreiche Besucher nach Waldkirchen. Sie ließen sich nicht nur wärmende Getränke und leckere Speisen schmecken, sondern stöberten auch bei den Standln der regionalen Aussteller. Über die Kunden freuten sich die Rosenium-Mitarbeiter besonders – denn der gesamte Erlös kommt den Bewohnern zugute. Ein tolles Projekt, das allen Beteiligten viel Spaß bereitet hat!