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Donnerstag, April 2, 2026
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Das Bezirkskrankenhaus Passau macht sich fit für die Zukunft

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Durch die geplante Erweiterung entstehen mehr als 100 neue Arbeitsplätze

Passau. 2013 öffnete das Bezirkskrankenhaus (BKH) in Passau seine Klinik-Türen. Wie groß der Bedarf an psychiatrischen Behandlungen auch in diesem Teil Niederbayerns ist, zeigt die hohe Auslastung von Beginn an. Mit dem BKH Passau hat der Bezirk Niederbayern neben den Bezirkskrankenhäusern in Mainkofen und Landshut einen weiteren Standort geschaffen, der eine ortsnahe Versorgung der Bevölkerung ermöglicht. Das BKH Passau wird im Bereich der Erwachsenenpsychiatrie als Außenstelle des Bezirksklinikums Mainkofen geführt, im Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie als Außenstelle des BKH Landshut.

Anlässlich eines Besuchs von Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich zogen die Verantwortlichen Bilanz für das abgelaufene Jahr und blickten auf die Planungen und Herausforderungen der Zukunft. Gerhard Schneider, Krankenhausdirektor des Bezirksklinikums Mainkofen, berichtete von einer überproportional guten Auslastung (96 Prozent) des Passauer Ablegers. „An manchen Tagen haben wir kein Bett mehr frei.“ Weit über 1000 Patientinnen und Patienten seien 2019 stationär aufgenommen worden, in der Tagesklinik waren es über 200. In der Ambulanz für psychische Gesundheit (PIA) wurden exakt 1055 Patientinnen und Patienten behandelt. Die meistgestellten Diagnosen sind laut Oberarzt Stefan Wosnik Erkrankungen aus dem depressiven Formenkreis, Angststörungen sowie Abhängigkeitserkrankungen.

Ein attraktiver Arbeitgeber

Während andere Kliniken sich – gerade in der Fachrichtung Psychiatrie – mit der Besetzung von Stellen schwer tun, ist die personelle Situation in Passau gut. Die Ärztestellen konnten alle besetzt werden, so Schneider. Aktuell seien in der Erwachsenenpsychiatrie insgesamt 113 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Dass man alle Stellen entsprechend besetzen konnte, liege auch an der Attraktivität der Stadt Passau. Die hohe Lebensqualität habe allerdings auch Schattenseiten: Der Wohnungsmarkt sei stark angespannt und die Suche nach adäquatem Wohnraum schwierig. Das Bezirksklinikum Mainkofen unterstützt neue Mitarbeiter daher mit einem eigenen Lotsendienst bei der Wohnungssuche. Ein weiteres Problem ist laut Martina Lösl (Assistentin der Geschäftsleitung und Ärztelotsin) die Kinderbetreuung. Es gebe nicht genügend Krippen- und Kindergartenplätze in der Stadt.

Den Planungen zufolge soll die Kapazität des Bezirkskrankenhauses Passau fast verdoppelt werden. Der Baubeginn ist für das Jahr 2023 avisiert. Durch die Erweiterung sollen insgesamt 80 Betten (50 im Erwachsenenbereich und 30 im Bereich Kinder- und Jugendpsychiatrie) dazukommen. Im Zuge des Ausbaus werden mehr als 100 Stellen geschaffen.

Um im Wettbewerb um gute Pflegekräfte und Ärzte dauerhaft bestehen zu können, denkt man beim Bezirk darüber nach, inwieweit man sich bei der Kinderbetreuung und Wohnraumbeschaffung einbringen kann. Hierzu sollen auch Gespräche mit der Stadt geführt werden. Heinrich: „Bei der Personalsuche müssen wir uns für die Zukunft gut aufstellen. Wie wir wissen, spielt Geld alleine nicht mehr die entscheidende Rolle, wenn man als Arbeitgeber attraktiv sein will. Umso wichtiger ist es, dass die internen wie externen Bedingungen stimmen.“

Mit Blasmusik schwungvoll ins neue Jahr

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Klingenbrunner Dorfblosn spielt im Waldgeschichtlichen Museum

St. Oswald. Das neue Jahr beginnt schwungvoll im Waldgeschichtlichen Museum. Am Freitag, 24. Januar, spielt die Klingenbrunner Dorfblosn in der Nationalparkeinrichtung. Veranstaltet wird das Konzert vom Museumverein St. Oswald. Das Repertoire der Musikgruppe reicht von bayerisch-böhmischer Blasmusik, Oberkrainersound, Swing, Schlager bis zum Rock´n Roll.

Los geht das Konzert um 19 Uhr. Der Eintritt kostet acht Euro, ermäßigt sechs Euro. Tickets sind unter 08552 974 889-0 erhältlich.

Die Zukunft der Bauern?

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Die Landwirtschaft im Kreuzfeuer

Neureichenau. Die lautstarken Bauernproteste der letzten Wochen gingen durch alle Medien. Die Hauptfrage ist wohl, wie viel Insekten-, Natur- und Klimaschutz notwendig sind, und wer das alles bezahlt. Themen wie Nitratbelastung und anderes sind schon jahrelang in der Debatte. Immer mehr Bauern geben ihren landwirtschaftlichen Betrieb auf.

Betrachten wir nun einmal die Zahlen des Landesamtes für Statistik für den Landkreis Freyung-Grafenau: 1999 gab es hier 1617 Rinderhalter mit durchschnittlich 28 Tieren. Im Jahr 2016 waren es nur noch 780 Rinderhalter, aber mit durchschnittlich 49 Tieren. Vielleicht noch ein Blick auf die Betriebsgrößen: 2003 gab es noch 630 landwirtschaftliche Betriebe mit einer Fläche von unter 5 Hektar, 2016 waren es nur noch 32 Betriebe. Die Anzahl der Betriebe mit einer Fläche von 50 Hektar stieg von 83 im Jahre 2003 auf 135 im Jahr 2016. Die Nahrungsmittelselbstversorgung für Deutschland, vor allem durch die Landwirtschaft, lag 2016 bei durchschnittlich 76%. Allerdings liegen Fleisch, Milch, Kartoffeln, Zucker und Getreide jeweils bei über 100% gemäß den Unterlagen der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.

Ein Blick auf die lokale Situation bot ein Gespräch mit Siegfried Jäger aus Neureichenau. Er ist der Kreisobmann des Bayerischen Bauernverbandes in Freyung-Grafenau. Er sieht seine Bauern derzeit einer öffentlichen Diskriminierung ausgesetzt. Etwa ein Drittel der Betriebe wollen ganz aufhören. Die Selbstmordrate unter Landwirten sei hoch. Teilweise gehe die Diskriminierung soweit, dass Kinder von Landwirten in der Schule verbal angegriffen werden. Jäger sagt, dass die Bauern derzeit im Bereich Umweltbelastung für alles verantwortlich gemacht würden. Bis vor fünf Jahren sei die Lage der Bauern akzeptabel gewesen. Dann hätte die Kampagne gegen die Bauern begonnen. In diesem Zusammenhang nennt er an erster Stelle die Grünen und die negative Berichterstattung in den Medien. Dazu kommt noch die Engerlingplage sowie der Borkenkäferproblematik.

Siegfried Jäger vor seinem Bauernhaus, das schon 1764 zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde (Foto: MuW/r.demont)

In seinem Heimatort Neureichenau seien 100% der Wiesen betroffen. Um Futter für seine Kühe zu bekommen, habe er im letzten Jahr zum ersten Mal Mais angebaut. Mais ist ein kostengünstiges, energiereiches Futter für seine Tiere. Nachdem jetzt vom Engerling zerstörte Wiesen für drei Jahre in Felder umgewandelt werden dürfen, wird der Maisanbau nach Jägers Meinung noch weiter steigen. Ein anderer Punkt sind die vielen Verordnungen, die den Handlungsspielraum der Bauern einengen. Wer kennt nicht früher die Schwalbennester in den Kuhställen. Heute darf kein Vogel mehr in einem Stall sein. Mistdüngen ist im Winter verboten. Die neue Misthaufenverordnung bringt weitere Probleme. Wenn man heute einen Stall unter Einhaltung aller Vorschriften baut, dann dauert es im Schnitt 20 Jahre, bis man ihn abbezahlt hat. Bei einer Maschinenhalle mit Photovoltaikanlage geht es erheblich schneller.

Welchen Weg sieht Stefan Jäger um die Situation seiner Bauern zu verbessern ? Neben vernünftigen Preisen für die landwirtschaftlichen Produkte setzt er auf einen Außenschutz der EU. Seit 1991 kommen immer mehr landwirtschaftliche Erzeugnisse von außerhalb der EU. Wie kann ein kleiner Betrieb mit vielleicht vierzig Kühen gegen einen Agrargroßbetrieb mit tausenden Kühen bestehen? Wenn keine landwirtschaftlichen Produkte mehr von außerhalb der EU importiert würden, dann hätten seine Bauern wieder eine Zukunft, und benötigen keine Subventionen mehr, meint Siegfried Jäger. Natürlich spielt das Bewusstsein des Verbrauchers ebenfalls eine Rolle. Regionale Produkte kaufen! Jedes Grad Klimaerwärmung kostet 10% der Lebensmittelproduktion.

Nach Jägers Aussage tun die Bauern selbst viel für die Umwelt. Die Nitratbelastung ist rückläufig, die Anzahl der Bienenvölker steigt, und auch für das Tierwohl täten er und seine Kollegen viel. Auch spritzt man Unkrautvertilgungsmittel nicht mehr als unbedingt notwendig. Selbst Gemeinden spritzen beispielsweise bei „Schadinsektenbefall“ oder bei zu viel „Unkraut“. Wie weit kann der Bauer noch selbst entscheiden, was er tut? Das sollte er aber wieder können, ist ein Fazit von Siegfried Jäger. Was wäre unser Land ohne die Bauern? Selbst die Pflege des Kulturlandes erfolgt überwiegend durch die Bauern. 1950 ernährte ein Landwirt 10 Personen, heute sind es 135 Menschen (Zahlen des Bauernverbandes).

„Eins, zwei, Walzer !“

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Die Original Wiener Strauss Capelle bestritt das 16. Schönberger Neujahrskonzert

Schönberg. Praktisch schon eine Tradition in Schönberg ist das alljährlich veranstaltete Neujahrskonzert. Das Kulturforum des Ortes unter seinem Vorsitzenden Bernd Bachhuber schafft es immer wieder, berühmte Kapellen und Orchester nach Schönberg zu holen. So spielte heuer die Original Wiener Strauss Capelle vor einem vollbesetzten Saal im KUK , dem Kulturzentrum des Ortes.

Die 1966 gegründete Kapelle unter der derzeitigen Leitung von Rainer Roos geht zurück auf die Tradition des 1846 von Johann Strauß Vater gegründetem Wiener Johann Strauß Orchester. Bürgermeister Martin Pichler eröffnete die Veranstaltung mit einem Schönberger Jahresrückblick.

Vor allem die erneuert gestiegenen Übernachtungszahlen auf nunmehr 161.000 und die großen Investionen der lokalen Hotels waren eine Erwähnung wert. In einem ehemaligen Hotel entstehen 23 Wohneinheiten. Wieder ein Leerstand weniger resümmierte  Pichler. Ein dickes Lob an die Ehrenamtlichen des Ortes beendete seine Ausführungen. Bernd Bachhuber begrüßte die Besucher und hatte natürlich gleich wieder eine seiner Anekdoten parat, die zum Thema des Abends passte.

Bürgermeister Martin Pichler bei seiner Ansprache (Foto: MuW/r.demont)

Danach hieß es Musik pur. Polkas und Walzer wechselten sich ab. Vor allem Stücke von Johann Strauß und seinem Sohn Eduard Strauß standen auf dem Programm. Selbst zwei Operettenweisen von Emmerich Kalmann und Franz Lehar fehlten nicht. Hier bekam die Kapelle stimmgewaltige Unterstützung von Ilonka Vöckel (Sopran). Mit viel Humor führte Dirigent Rainer Roos durch das Programm. Am Schluss durfte natürlich der weltbekannte Walzer und praktisch österreichische Nationalhymne „An der schönen blauen Donau“ nicht fehlen. Viel Beifall von den Zuhörern belohnte die Musiker. Klar, dass das Publikum sich entsprechende Zugaben mit Klatschen erbat und bekam.

Bernd Bachhuber, Vorsitzender des Kulturformus, bei der Begrüßung (Foto: MuW/r.demont)

„Caravan und Reisemobil des Jahres 2020“ – zahlreiche Auszeichnungen für Knaus Tabbert

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Stuttgart/Jandelsbrunn. Knaus Tabbert hat zum Jahresbeginn gleich mehrfach Grund zur Freude – zehn-fach um genau zu sein: Bei der Verleihung des „Caravan und Reisemobil des Jahres 2020“ der Fachmagazine CARAVANING und promobil erhielten die Fahrzeuge der Knaus Tabbert GmbH insgesamt neun Preise.

Bereits 2019 hat er voll überzeugt – und 2020 überzeugt der KNAUS L!VE TRAVELLER wieder und immer noch: In der Kategorie „Alkovenmobile über 50.000 Euro“ wählten ihn die promobil-Leser auf den beachtlichen dritten Platz beim „Reisemobil des Jahres 2020“. Unter den „Alkovenmobilen bis 50.000 Euro“ landet der WEINSBERG CaraHome weit vorne und erreicht den hervorragenden zweiten Platz. 

Einen weiteren zweiten Platz macht WEINSBERG in der Kategorie „Integrierte bis 80.000 Euro“: Der im Modelljahr 2020 neue CaraCore, der erste Vollintegrierte von WEINSBERG, schafft es auf Anhieb unter die Preisträger. In derselben Kategorie wurde zudem der KNAUS VAN I mit einem sehr guten dritten Platz ausgezeichnet.

Wie auch im Vorjahr begeistert der MORELO PALACE/PALACE LINER die Leser und erreicht den beachtlichen dritten Platz in der Kategorie „Liner“.

 „Caravan des Jahres 2020“

Parallel zum Reisemobil wurde auch der „Caravan des Jahres 2020“ gewählt. Auch hier kann die Knaus Tabbert GmbH stolz sein auf weitere Platzierungen ihrer Fahrzeuge in verschiedenen Kategorien: In der „Einsteigerklasse“ erreicht WEINSBERG mit dem CaraOne und CaraTwo den großartigen zweiten Platz und verbessert sich damit im Vergleich zum Vorjahr (Platz drei). Auch KNAUS knüpft an den Vorjahreserfolg an und wurde mit dem SPORT/SPORT SILVER SELECTION („Untere Mittelklasse“) und SÜDWIND („Mittelklasse“) jeweils auf den beachtenswerten dritten Rang gewählt.

In der „Oberen Mittelklasse“ wurde der TABBERT DA VINCI/DA VINCI FINEST EDITION ebenfalls mit einem sehr guten dritten Platz ausgezeichnet. Außerdem sehen die CARAVANING-Leser den luxuriösen, 2020 neu gestalteten CELLINI SLIDE-OUT von TABBERT weit vorne und wählten ihn in der „Ober- und Luxusklasse“ auf den hervorragenden zweiten Platz.

Dazu Gerd Adamietzki, CSO/Geschäftsführer: „2020 fängt hervorragend an – es ist uns eine Ehre, wir bedanken uns herzlich für das Vertrauen der Leser in unsere Fahrzeuge. Das ganze Knaus Tabbert-Team freut sich riesig.“

Die Preisverleihung fand am Samstag, 11. Januar, auf der Messe CMT in Stuttgart statt.

Ab sofort Parken mit dem Smartphone in Grafenau

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Grafenau, 15. Januar 2020 – Autofahrer in Grafenau können ihre Parkscheine auf allen gebührenpflichtigen städtischen Parkplätzen ab sofort mit dem Smartphone lösen. Auch die Semmeltaste ist digital verfügbar.

„Wir haben kürzlich neue Parkscheinautomaten in Betrieb genommen und entschieden, gleichzeitig auch den digitalen Parkschein einzuführen“, so Grafenaus Erster Bürgermeister Max Niedermeier. „Mit dem Smartphone-Parken als zeitgemäße Alternative zum Bargeld schaffen wir einen echten Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger.“

Kooperationspartner bei der App für das digitale Parken ist das Unternehmen Parkster. Es vermarktet Lösungen zur Parkraumverwaltung für Städte und Gemeinden, Tourismusverbände sowie Immobilienbewirtschafter und Parkraumbetreiber. Parkster wurde 2010 in Schweden gegründet und ist seit 2018 mit einer Tochtergesellschaft auch in Deutschland am Markt aktiv.

So funktioniert das Smartphone-Parken
Der Autofahrer benötigt für das Lösen eines digitalen Parkscheins die Parkster App auf seinem Smartphone. Die kostenlose App ist für Android-Endgeräte auf Google Play sowie für das iPhone im App Store erhältlich. Für den Parkvorgang gibt der Autofahrer sein Kennzeichen und die Parkdauer in der App auf seinem Smartphone ein. Klarer Pluspunkt des digitalen Parkscheins gegenüber seinem gedruckten Kollegen: Der Autofahrer kann mit seinem Handy die Parkzeit im Rahmen der Höchstparkdauer verlängern. Kein Grund mehr also, einen Strafzettel zu fürchten, wenn er im Café noch bleiben möchte oder es im Wartezimmer länger dauert.
Kehrt er früher zu seinem Fahrzeug zurück, beendet er den digitalen Parkschein vorzeitig und spart so unnötige Parkgebühren. In Grafenau gibt es auch die klassische „Semmeltaste“ in der App: Autofahrer können für schnelle Besorgungen auf allen Parkplätzen ein Gratisticket für 30 Minuten lösen.

„Wir haben uns auf die Fahnen geschrieben, digitales Parken möglichst einfach, transparent und kundenfreundlich zu machen“, so Stefanie Rudoll, Sales Managerin bei der Parkster Deutschland GmbH. Sie betont, dass mit der Parkster App keine höheren Parktarife anfallen. Die Eingabe sensibler Kontodaten in der App ist nicht erforderlich. Bezahlt wird auf Rechnung oder mit Kreditkarte. Der Autofahrer erhält hierzu von Parkster per Post oder E-Mail eine monatliche Rechnung, die detailliert seine Parkvorgänge auflistet.

Der Autofahrer kann festlegen, ob er eine Rechnung per Mail (kostenfrei, voreingestellt) oder eine Rechnung per Post (2,99 € inkl. MwSt. je Monat) erhalten will. Um von E-Mail-Rechnung auf Postrechnung umzustellen, loggt er sich unter https://www.parkster.com/login in seinem Benutzerkonto ein.

„Schwarzparken“ lohnt nicht
Und wie wird der digitale Parkschein kontrolliert? Die kommunale Verkehrsüberwachung kann alle über die Parkster App gelösten Parkscheine in Echtzeit einsehen. Deren Mitarbeiter sehen also bei jedem Fahrzeug sofort, ob ein Ticket gelöst wurde und ob dieses noch gültig ist.


Über Parkster
Die Parkster GmbH ist ein innovativer Full-Service-Anbieter im Bereich Digitales Parken. Parkster ermöglicht es Autofahrern, Parkgebühren mit dem Smartphone minutengenau und auf Rechnung zu bezahlen, und entwickelt intelligente und effiziente Konzepte zur Parkraumverwaltung für Gemeinden, Unternehmen, Parkraumbetreiber, Tourismusverbände und Immobilienbesitzer. Das 2010 gegründete Unternehmen mit Hauptsitz im schwedischen Lund zählt zu den führenden Anbietern im Heimatmarkt Schweden. Parkster vermarktet nach Gründung der deutschen Tochtergesellschaft 2017 (Sitz: München) seine Lösungen für das digitale Parken seit 2018 auch in Deutschland.

Wölfe hautnah erleben

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Führung durch das Wolfs-Freigelände in Nationalpark Šumava am 18. Januar

Srní. Im Nachbar-Nationalpark Šumava sind in den vergangenen Jahren einige neue Besuchereinrichtungen entstanden. Am Samstag, 18. Januar, bieten Jan Mokrý, Leiter der Abteilung Zoologie, und Oldřich Voitěch, Leiter des Besucherzentrums Srní, eine Führung durch das Freigelände für Wölfe in Srní an. Ein 300 Meter langer Holzsteg mit Beobachtungsstellen führt in drei bis vier Meter Höhe mitten hindurch. Hier können die Teilnehmer die Tiere beobachten und mehr über ihre Lebensweise erfahren. Pavel Bečka, der für beide Nationalparke grenzüberschreitend arbeitet, wird übersetzen.

Treffpunkt für die zirka zwei Stunden dauernde, kostenlose Wanderung ist um 11 Uhr am Besucherzentrum in Srní. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice (0800 0776650) möglichst frühzeitig, spätestens jedoch einen Tag vorher, erforderlich.

Stephanusplakette für Monika Beck und Renate Sarembe

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Feierliche Verleihung im Rahmen der KDFB-Dreikönigsfeier

Passau, 09. Januar 2020 – Das neue Jahr hat für den Katholischen Deutschen Frauenbund (KDFB) in der Diözese Passau mit einem Höhepunkt begonnen: Im Rahmen der traditionellen Dreikönigsfeier im Exerzitien- und Bildungshaus Spectrum Kirche gelang es, ehrenamtliches Engagement, das viel zu oft im Verborgenen geschieht, ins Rampenlicht zu holen. Die beiden KDFB-Frauen Monika Beck aus Landau an der Isar und Renate Sarembe aus Salzweg wurden mit der Stephanusplakette geehrt.

Die Stephanusplakette ist die höchste bischöfliche Laienauszeichnung im Bistum Passau. Bischof Dr. Stefan Oster SDB würdigt damit außerordentliches und überörtliches Wirken im Ehrenamt. Wie die Diözesanvorsitzende Bärbel Benkenstein-Matschiner betonte, darf der KDFB alljährlich Frauen für die Verleihung der Stephanusplakette vorschlagen. Den beiden Vorschlägen des Diözesanverbandes hatte Oster auch in diesem Jahr zugestimmt, so Benkenstein-Matschiner weiter. Nach diesen einführenden Worten widmete sie sich mit Monika Beck der ersten Geehrten und hob deren engagiertes Tun in den Vorstandschaften des KDFB-Diözesanverbandes, der Kommission „Gesellschaft und Politik“ sowie als Pfarrgemeinderätin hervor. Beck war 18 Jahre lang Mitglied des Pfarrgemeinderates Höcking und ist 1997 dem KDFB-Zweigverein Landau beigetreten. „Schon ein Jahr später haben die Frauen Monika Beck zu ihrer Vorsitzenden gewählt. Dieses Amt hat sie bis 2014 bekleidet“, führte Benkenstein-Matschiner aus. Für gesellschaftspolitische Themen sei Monika Beck immer zu haben gewesen, zudem habe sie sich eingebracht, wenn es um Gewalt an Frauen, um die Lohngleichheit oder auch Bildungschancen ging. Monika Beck war von 2010 bis 2018 stellvertretende KDFB-Diözesanvorsitzende und pflegte in dieser Funktion federführend den Kontakt zum VerbraucherService Bayern im KDFB. Auch das große Hobby der Geehrten fand in der Laudatio Erwähnung: Denn selten ist Beck ohne Kamera unterwegs. „Monika hielt alles fest. ‚Schauts moi her‘ war oft ihre Ansage. Und dann gestaltete sie auch immer Collagen, die uns an schöne gemeinsame Zeiten erinnern.“ Egal, was sie in Angriff genommen habe: „Du warst immer zuverlässig, korrekt, hoch motiviert und immer voller Ideen. Auf dich konnten wir bauen“, richtete sich Benkenstein-Matschiner direkt an die frischgebackene Trägerin der Stephanusplakette. Monika Beck selbst freute sich sehr über die Auszeichnung. „Für mich bedeutet das eine Würdigung meiner Arbeit, die sehr guttut“, so Beck. Insbesondere die politische Ausrichtung habe sie am Frauenbund immer besonders gereizt.

Auch Renate Sarembe aus Salzweg wurde mit der Stephanusplakette ausgezeichnet. Sie war 1986 in den Verband eingetreten und übte von 2003 bis 2015 zunächst im Zweigverein Salzweg das Amt der Schriftführerin aus. Seit 2015 trägt Sarembe gemeinsam mit einem Führungsteam die Verantwortung für den Zweigverein. Erst kürzlich wurde sie als Teamsprecherin wiedergewählt. Sie gehört auch dem Pfarrgemeinderat Salzweg an. „Renate Sarembe habe ich immer als sehr besonnen, ruhig und überlegt handelnd erlebt. Diese Eigenschaften hat sie in hervorragender Weise für den Besuchsdienst im Alten- und Pflegeheim einbringen können. 2008 hat sie für diese ehrenamtliche Aufgabe den verpflichtenden Ausbildungskurs absolviert. Und nur kurze Zeit später übernahm sie auch die Leitung des beim KDFB-Diözesanverband angesiedelten Besuchsdienstes“, schilderte Benkenstein-Matschiner in der Laudatio. Sarembe habe damit menschlichen Trost, Beistand und Freude in so manches Alten- und Pflegeheim gebracht und die Einsätze und Besuchszeiten der ehrenamtlichen Besuchsdienstleistenden koordiniert. Zudem war sie als Leiterin des Besuchsdienstes im Alten- und Pflegeheim auch für die Durchführung der Ausbildungskurse zuständig und agierte selbst als Referentin. 2018 übergab sie die Leitung an ihre Nachfolgerin. „Renate Sarembe hat Zeit und Zugneigung verschenkt, hat sich Menschen zugewandt, ihnen Halt und Würde gegeben“, folgerte die Diözesanvorsitzende, bevor sie Renate Sarembe zur Verleihung der Stephanusplakette zu sich bat. „Es berührt mich sehr, dass ich diese Auszeichnung bekomme“, sagte die Geehrte. Sie bedankte sich zudem bei all den Unterstützerinnen und Unterstützern und insbesondere ihrem Mann, die ihr allesamt stets den Rück gestärkt hätten.

Näh-Event in Perlesreut – 90 Frauen nähen über 700 Teile

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Organisatorinnen spenden Babykleidung auch an Kinderklinik Dritter Orden Passau

Passau/Perlesreut. Man weiß von Spendenläufen, Tombolas oder Kuchenaktionen für den guten Zweck – aber von einem Näh-Event hatte Pflegedirektorin Margit Schuster noch nie gehört.

Rund 90 Frauen hatten sich bereits Mitte November zu einem groß angelegten Treffen in der Turnhalle in Perlesreut versammelt – jede davon ihre eigene Nähmaschine im Gepäck. „Die Stoffe sind allesamt spendenfinanziert. Die haben wir von regionalen Firmen, oder auch von Freunden, Bekannten und anderen Perlesreutern erhalten“, erzählt Veronika Öttl, eine der beiden Geschäftsinhaberinnen von WaidlaStoffe in Perlesreut.

Das Event ist aus einem monatlichen kleinen Nähtreff gewachsen – nun sollte alles jedoch eine Nummer größer ausfallen. „Das war eigentlich eine spontane Idee, die großen Zuspruch erfahren hat, allerdings monatelange Vorarbeit mit sich gezogen hat – wir haben hier viel Herzblut hineingesteckt“, so auch Marina Pretzl, ebenfalls Geschäftsinhaberin von WaidlaStoffe. Für einen ganzen Tag hatten sich Frauen aus dem gesamten Landkreis Freyung-Grafenau, aber auch den angrenzenden Landkreisen Passau und Deggendorf, zusammengefunden und hier Spule um Spule an Faden und meterweise Stoff vernäht. „Pumphosen, Kleidchen, Mützen, Schals und Pullis – eigentlich war alles dabei“, erzählt Veronika Öttl weiter. Auch Männer waren bei Näh-Event anwesend – „allerdings eher zu unserer Unterstützung. Die haben uns die Maschinen durch die Gegend getragen und uns mental unterstützt“, lachen die Damen, die noch vor Weihnachten einen Großteil der Kleidungsstücke – nämlich 318 genau – zu Gunsten der Kinderklinik Dritter Orden Passau übergeben haben. „Das ist wirklich ein tolles Event und wir können die Kleidung wirklich gut gebrauchen“, dankt Pflegedirektorin Margit Schuster stellvertretend den beiden Unternehmerinnen für das wertvolle Engagement.

Landkreis FRG modernisiert Katastrophenschutzräume

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Räume im Landratsamt werden zur leistungsfähigen Kreiseinsatzzentrale umgebaut

Ob es die Schneekatastrophe 2006 war, das Hochwasser 2016 oder Sturm Kolle 2017 – wenn größere (Wetter-)Ereignisse den Landkreis treffen, ist das Landratsamt als Katastrophenschutzbehörde gefragt. Um die Handlungsfähigkeit in solchen Situationen weiter auszubauen und zu festigen, hat sich der Landkreis ein umfangreiches Programm vorgenommen. Abgeschlossen ist mittlerweile die Ertüchtigung und Renovierung der Katastrophenschutzräume im Keller des Landratsamtes in Freyung.

Der Umbau der ehemaligen Nachalarmierungsstelle in eine leistungsfähige Kreiseinsatzzentrale zur Unterstützung der Führungsgruppe Katastrophenschutz und der Feuerwehren auf Kreisebene ist nur einer von mehreren Schritten, die der Landkreis derzeit unternimmt, um auf die nächste (Wetter-)Katastrophe vorbereitet zu sein. In den neuen Räumen werden die Einsätze der Feuerwehren koordiniert und mit den übrigen Rettungskräften abgestimmt. Landrat Sebastian Gruber zeigte sich bei einem Ortstermin zusammen mit dem Brand- und Katastrophenschutzbeauftragten des Landkreises Thomas Thurnreiter und Architektin Susanne Bauer zufrieden mit den bisherigen Ergebnissen. „Wir schaffen hier die Voraussetzungen, damit wir im Katastrophenfall schnell reagieren können. Es ist wichtig, die Einsatzkräfte so auszustatten, dass sie ihrer wichtigen Aufgabe im Ernstfall möglichst reibungslos nachkommen können – für unser aller Sicherheit.“

Die Räume wurden nicht nur modernisiert und technisch auf den neuesten Stand gebracht. Auch das Platzangebot wurde vergrößert. Damit herrschen in den Räumen im Keller des Dienstgebäudes Königsfeld künftig nicht nur für die eigenen Mitarbeiter in der Führungsgruppe Katastrophenschutz gute Arbeitsbedingungen. Es gibt auch deutliche Verbesserungen für die so genannten Fachberater, Kontaktleute zu Bundeswehr, Polizei, Sanitätsdient und Technischen Diensten, die im Katastrophenfall direkt angebunden an die Führungsgruppe arbeiten können.

So gut wie abgeschlossen ist auch der Austausch und die Erneuerung von Elektroinstallation und Netzwerk. Künftig gibt es eine deutlich verlängerte Akkupufferung wichtiger Anlagen, und damit eine noch besser abgesicherte Spannungsversorgung, damit auch bei einem Stromausfall ohne Unterbrechung weitergearbeitet werden kann. Die Räume im Landratsamt werden mit fest installierten TETRA-Digitalfunk-Geräten ausgestattet, um auch auf diesem Kanal die Kommunikation mit Behörden, Polizei und Feuerwehr sicherzustellen. Weitere Punkte auf der Liste sind eine Überarbeitung des Schulungskonzepts für die Führungsgruppe Katastrophenschutz sowie – zusammen mit den Feuerwehren – an der Optimierung der Alarmierung zu feilen.