Partei „dieBasis“ nominiert Direktkandidaten im Wahlkreis Deggendorf/FRG

Lothar Wandtner will für "dieBasis" in den Bundestag (Foto: Privat)

Lothar Wandtner tritt zur Bundestagswahl an

Deggendorf / Freyung. Die im vergangenen Jahr gegründete Partei „dieBasis“ hat sich auf die Fahne geschrieben, bessere Politik machen zu wollen. Wie der Parteiname es ausdrücken soll: Demokratie, die von der Basis kommt. Zur Bundestagswahl am 26. September tritt „dieBasis“ auch im Wahlkreis Deggendorf-Freyung-Grafenau mit einem eigenen Direktkandidaten an. Es ist der 55-jährige Lothar Wandtner, Autor und Buchhändler aus Riedlhütte. Zum Ersatzkandidaten wurde Erich Stephany (76) aus Hengersberg gewählt.

Die Wahl des Direktkandidaten ging am vergangenen Wochenende in Deggendorf über die Bühne. Inhaltlich will „dieBasis“ die Grundwerte des Grundgesetzes verteidigen. Infolge der Corona-Maßnahmen im vergangenen Sommer hat sich diese Partei gegründet und setzt auf eine freiheitliche Politik, die sich am Menschen orientieren soll. Freiheit, Begrenzung der Macht von Politikerinnen und Politikern, Achtsamkeit und eine breit aufgestellte Meinungsbildung, in die sich jeder Einzelne einbringen kann, sind laut einer Pressemitteilung die Grundsäulen der Parteipolitik.

Die Wahl des Direktkandidaten fiel am Wochenende auf Lothar Wandtner. Er war über 25 Jahre lang als Journalist im Bayerischen Wald tätig, hat mehrere Bücher veröffentlicht und arbeitet seit einigen Jahren als Buchhändler zunächst in Schönberg, jetzt in Zwiesel. „Ich finde es spannend, in einer jungen Partei am Aufbau eines Programms und einer viel mehr auf den Menschen ausgerichteten Politik mitarbeiten zu können“, sagt er zu seiner Motivation zur Kandidatur. Gerade die Angst davor, dass die Demokratie in Deutschland immer tiefer in eine Krise zu rutschen drohe, habe ihn dazu bewegt, selbst politisch aktiv zu werden. „Wir sind an einem wichtigen Punkt in der Geschichte unseres Landes. Ich fürchte eine Spaltung der Gesellschaft – dabei kann ich nicht tatenlos zusehen.“

Doch; um tatsächlich zur Bundestagswahl antreten zu können, braucht der Direktkandidat allerdings noch 200 Unterschriften aus dem gesamten Wahlkreis, die seine Kandidatur bestätigen. „Ich hoffe auf die Unterstützung der vielen Menschen, die gerade unter den Corona-Maßnahmen schwer zu leiden haben“, sagt er.