Todesursachenstatistik 2020 für Bayern

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    Covid-19 nachweislich die Ursache bei fünf Prozent der Verstorbenen

    Fürth. Nach den endgültigen Ergebnissen der Todesursachenstatistik für das Jahr 2020 haben über alle Monate hinweg Kreislauferkrankungen mit gut 35 Prozent den größten Anteil an allen Todesursachen. So sind 2020 in Bayern 49 934 Menschen an Krankheiten aus diesem Bereich gestorben. Weiter teilt das Expertenteam des Landesamt für Statistik mit, handelte es sich hierbei vorrangig um ältere Frauen und Männer. Über 90 Prozent der an einer Krankheit des Herz-Kreislaufsystems Verstorbenen waren mindestens 65 Jahre alt. An einem Herzinfarkt, der ebenfalls dieser Krankheitsgruppe zugeordnet ist, verstarben letztes Jahr insgesamt 6 456 Menschen, 61 Prozent davon Männer und 39 Prozent Frauen.

    Krebs zweithäufigste Todesursache

    Eine Krebserkrankung war im letzten Jahr in Bayern die zweithäufigste Todesursache. Mit 32 182 Fällen war jeder fünfte Sterbefall auf bösartige Neubildungen zurückzuführen. Unter den krebsbedingten Todesfällen traten mit 10 350 Sterbefällen am Häufigsten bösartige Neubildungen an den Verdauungsorganen auf. Somit stammte letztes Jahr etwa jeder dritte Sterbefall mit einer Krebsdiagnose aus diesem Bereich. Danach folgte mit 5 444 Todesfällen der Krebs an den Atmungsorganen. Durch eine Brustkrebserkrankung verstarben im Vorjahr 2 832 Personen, fast ausschließlich Frauen. Etwa ein Fünftel aller an Krebs Verstorbenen war im Berichtszeitraum jünger als 65 Jahre.

    Anteil an Covid-19-Verstorbene bei fünf Prozent

    Im Jahr 2020 starben in Bayern 7 222 Menschen nachweislich an Covid-19, davon 3 526 Frauen und 3 696 Männer. Covid-19 als Einzeldiagnose war 2020 somit häufiger als die Todesursachen Herzinfarkt oder Lungenkrebs. Etwa neun von zehn der an Covid-19 verstorbenen Frauen und Männer waren 70 Jahre oder älter. Der Anteil derer, die im Jahr 2020 nachweislich an Covid-19 verstarben, liegt bei fünf Prozent.

    „Nicht natürliche“ Todesursachen

    Fast fünf Prozent aller Todesfälle in Bayern (6 892 Verstorbene) wurden im Jahr 2020 durch eine nicht natürliche Todesursache hervorgerufen. In 577 Fällen (128 Frauen, 449 Männer) war letztes Jahr ein Verkehrsunfall die Ursache für den Tod. Durch einen Suizid kamen im letzten Jahr 1 523 Menschen ums Leben, wobei hier der Anteil der Männer mit 75 Prozent dreimal so hoch lag, wie der Anteil der Frauen mit 25 Prozent.

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