Verleihung des Bayerischen Janus 2021 in Passau

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    Passau. Am Freitag, 23. Juli 2021 überreicht in Vertretung von Staatsminister Bernd Sibler, Dr. Rolf-Dieter Jungk, Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst im Passauer Rathaus den „Bayerischen Janus 2021“. Die Verleihung des „Bayerischen Janus“ für besondere Verdienste um das Archivwesens erfolgt normalerweise im Rahmen des Bayerischen Archivtages, der allerdings pandemiebedingt auf 2023 verschoben wurde. Der römische Gott Janus, mit seinem Doppelgesicht, steht als Wächter der Türen und Tore für die Vergangenheit und Zukunft. Er symbolisiert die Archive, die historischen Quellen der Vergangeheit und für die Zukunft aufbewahren.

    Dieses Jahr geht der Preis an Magister Petr Hubka, Direktor des Staatlichen Gebietsarchivs Pilsen/Plzeň a. D. Magister Hubka ist maßgebliche Kraft der mittlerweile über zehnjährigen Zusammenarbeit bayerischer und tschechischer Archive. In mehreren Projekten haben die staatlichen Archive aus Bayern und Böhmen die Quellenplattform „Porta fontium“ (www.portafontium.eu) geschaffen. Historische Dokumente aus den Archiven beider Länder werden in digitaler Form zusammengeführt und so für die grenzüberschreitende historische Forschung neue Impulse gesetzt. Die gemeinsame Plattform wird von Bürgerinnen und Bürgern beider Länder gleichermaßen sehr gut angenommen.

    Dank des Einsatzes von Mag. Hubka bestehen mittlerweile zwischen bayerischen und tschechischen Archivarinnen und Archivaren kollegiale und freundschaftliche Beziehungen. Der Preisträger hat so nicht nur die Zusammenarbeit von Archiven aus beiden Ländern befördert, sondern die beiden Länder auf diesem Gebiet näher zusammengebracht.

    Den Preis, ein Bronzeguss in Form eines Doppelgesichts, hat die in Passau lebende Künstlerin Monika Jokiel geschaffen.

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