Immer mehr Flächen, auf immer weniger Betriebe, welche immer höhere Erträge erwirtschaften müssen - die Existenz vieler Bäuerinnen und Bauern ist durch diese Art der Landwirtschaft seit Jahren bedroht

Nicht nur die Bienen retten – auch die Bauern

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Europäische Bürgerinitiative (EBI) knackt erforderliche Hürde von 1 Million Unterschriften

Brüssel. Am Freitag, 1. Oktober 2021 hat die Europäische Bürgerinitiative (EBI) „Bienen und Bauern retten“ die für eine Vorlage an die EU-Kommission erforderliche Hürde von 1 Million Unterschriften übersprungen – nun ist die EU-Kommission dazu verpflichtet, sich mit dieser Bürgerinitiative auseinanderzusetzen.

Um was geht es?

Das Bündnis der Europäischen Bürgerinitiative „Bienen und Bauern retten“ ist ein stetig wachsendes Netzwerk von über 140 Umwelt-NGOs, Landwirtschafts- und Imkerei-Organisationen, gemeinnützigen Stiftungen und wissenschaftlichen Einrichtungen aus der gesamten Europäischen Union – Ziel dieser Vereinigung ist es, gemeinsam Landwirtschaft, Gesundheit und biologische Vielfalt in Einklang zu bringen.

Das Bündnis der EBI „Bienen und Bauern retten“ hat die Vision einer Europäischen Union, in der die Landwirtschaft zum Wohlergehen der Menschen hinsichtlich Beschäftigung, Gesundheit und Erholung der biologischen Vielfalt beiträgt: „Wir wollen lebendige ländliche Gebiete, in denen kleine Landwirtschaftsbetriebe den Dorfbewohnern menschenwürdige Arbeitsplätze bieten und gleichzeitig gesunde Lebensmittel im Gleichgewicht mit der Natur produzieren. So kann sich die biologische Vielfalt von der Belastung durch Agrochemikalien erholen, die seit Jahrzehnten auf das Land gesprüht werden.“

Ein System in der Sackgasse

Laut den Initianten liegt die Landwirtschaft in einer Sackgasse. Eine Agrarpolitik, die einseitig auf Ertragssteigerung durch giftige Agrochemikalien ausgerichtet sei, hätte das Ökosystem an den Rand des Kollaps geführt.

Den ganzen Beitrag zum Nachlesen unter diesem (PDF-) Link; ‚Mein Passau‘, Ausgabe KW 41/21.