Impfaktion im Rahmen des verkaufsoffenen Sonntags in Grafenau

Landrat Sebastian Gruber (2. v. l.), Versorgungsarzt Dr. Peter Gahbauer (li.), der Mitarbeiter des Landratsamtes Thomas Thurnreiter (2. v. r., Katastrophenschutzbeauftragter im Landratsamt), sowie Winfried (3. v. l.) und Manuel (re.) Stadler vom zuständigen Rettungsdienst Stadler vor dem Impfbus (Foto: Landratsamt Freyung-Grafenau)

Grafenau. Am kommenden Sonntag, 11. Juli 2021 bietet das Impfzentrum des Landkreises Freyung-Grafenau einen freiwilligen Impftag für alle Kurzentschlossenen im Rahmen des verkaufsoffenen Sonntags in Grafenau an. Das Impfzentrum weist darauf hin, dass ausschließlich Erstimpfungen durchgeführt werden.

Wer sich spontan für eine Covid-19-Schutzimpfung entscheidet, kann im Zeitraum von 12.00 bis 17.00 Uhr – ohne Terminvereinbarung – den Impfbus am Stadtplatz besuchen. Allerdings muss mit Wartezeiten gerechnet werden.

Zur Wahl stehen der mRNA-Impfstoff von BioNTech/Pfizer (ab vollendetem 16. Lebensjahr) sowie der Impfstoff Janssen von Johnson&Johnson (freigegeben erst ab Vollendung des 18. Lebensjahr).

Wünschenswert wäre natürlich vorab eine Registrierung im Bayerischen Impfportal, das kann aber auch vor Ort noch nachgeholt werden. Der Zweitimpfungstermin für den mRNA-Impfstoff wird direkt vor Ort vergeben und findet mit einem Abstand von sechs Wochen statt. Eine Zweitimpfung für den Impfstoff Janssen von Johnson&Johnson ist nicht erforderlich, hier wird nur eine Impfdose verabreicht.

Die Aktion richtet sich an alle noch Unentschlossenen, die sich bisher noch für keine Impfung entschieden haben. Bereits geimpfte Personen mit einem bestehenden Termin für die Zweitimpfung können nicht berücksichtigt werden.

Der Einsatz des mRNA-Impfstoffs von BioNTech/Pfizer bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren (ohne Vorerkrankungen) wird derzeit nicht allgemein empfohlen, ist aber nach ärztlicher Aufklärung in der Hausarzt- oder Kinderarztpraxis und bei individuellem Wunsch und Risikoakzeptanz des Kindes oder Jugendlichen bzw. der Sorgeberechtigten möglich. Die Impfung soll aber vorrangig über die Haus- und Kinderärzte erfolgen und nicht im Rahmen der Sonderimpfaktion.