Weiterer Anstieg der Verbraucherpreise in Bayern

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    Inflationsrate liegt im November 2021 bei 5,3 Prozent

    Im Vergleich zum November des Vorjahres steigen die Verbraucherpreise im Freistaat Bayern deutlich um 5,3 Prozent. Besonders schnell klettern die Preise für Heizöl mit 105,8 Prozent und auch für Kraftstoffe mit 42,8 Prozent. Selbst ohne diese Preistreiber liegt die Inflationsrate noch bei deutlichen 3,8 Prozent.

    Wie das Landesamt für Statistik weiter mitteilt, sinken die Verbraucherpreise im November 2021 im Vergleich zum Vormonat geringfügig (-0,2 Prozent). Binnen Monatsfrist steigt der Heizölpreis mit 1,9 Prozent nur mäßig. Kraftstoffe verteuern sich mit einem Plus von 3,9 Prozent spürbar. Für Obst bezahlen Verbraucher im November 2,1 Prozent weniger als im Vormonat. Gemüsepreise steigen hingegen leicht um 1,2 Prozent.

    Die Inflationsrate, gemessen als prozentuale Veränderung des Verbraucherindex für Bayern gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat, liegt im November 2021 bei 5,3 Prozent. Ursächlich für diese starke Zunahme sind nicht nur hohe Preissteigerungen am Energiemarkt, sondern auch die vom Juli bis Dezember 2020 eingeführte Mehrwertsteuersenkung. Die sogenannte Kerninflationsrate, also der Gesamtindex ohne Nahrungsmittel und Energie, beträgt 3,5 Prozent.

    Nahrungsmittel

    Im Vergleich zum Vorjahresmonat steigen die Preise für Nahrungsmittel um 4,5 Prozent. Insbesondere für Fleisch und Fleischwaren (+5,2 Prozent) erhöhen sie sich spürbar. Ebenfalls nach oben entwickeln sich die Aufwendungen für Gemüse mit einem Plus von 2,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Obst hingegen kostet etwas weniger im Vergleich zum Vorjahr (-1,0 Prozent).

    Energie / Kraftstoffe

    Zum Energiemarkt: Im November 2021 sind Heizöl mit einem Anstieg von 105,8 Prozent und Kraftstoffe mit 42,8 Prozent deutlich teurer als im Vorjahr. Auch Gas wird teurer (+10,7 Prozent). Preise für Strom erhöhen sich lediglich um 3,2 Prozent.

    Wohnungsmieten

    Die Preisentwicklung bei Wohnungsmieten ohne Nebenkosten verläuft im Vergleich zum Gesamtindex unterdurchschnittlich. Gegenüber dem Vorjahresmonat erhöhen sie sich im November um 1,7 Prozent.

    Technische Produkte

    Bei technischen Produkten zeigen sich die Preisveränderungen im Vergleich zum Vorjahr uneinheitlich. Während Verbraucher insbesondere für tragbare Computer 10,5 Prozent mehr als im November 2020 bezahlen, sinken die Aufwendungen für die Anschaffung von Fernsehgeräten um 5,2 Prozent deutlich.

    Entwicklung Verbraucherpreise

    Insgesamt sinken die Verbraucherpreise im Vergleich zum Vormonat Oktober um 0,2 Prozent leicht. Binnen Monatsfrist steigt der Heizölpreis nur noch gering (+1,9 Prozent), während Kraftstoffpreise noch um 3,9 Prozent im Vergleich zum Vormonat zulegen. Für Nahrungsmittel bezahlen Verbraucher im November fast das Gleiche wie im Oktober (+0,3 Prozent).

    Im November 2021 ist die Inflationsrate aufgrund der befristeten Mehrwertsteuersenkung vom Juli bis Dezember 2020 höher als üblich. Das wird als Basiseffekt bezeichnet, da die Ursache in der durch die Mehrwertsteuersenkung niedrigeren Vergleichsbasis aus dem Vorjahr liegt. Die exakte Höhe dieses Basiseffekts ist schwer zu bennenen, da mehrere preisbestimmende Einflussfaktoren wie beispielsweise die CO2-Bepreisung gleichzeitig wirken.

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