Sommerfahrt der Malteser Jugend

Malteser Jugend am Kochelsee (Foto: Malteser)

Freundschaft und eine gute Zeit in der Gruppe

Passau / Benediktbeuern. 20 Jugendliche sowie Betreuer nahmen an der viertägigen Sommerfahrt der Malteser Jugend teil. Sie kommen von der Gruppe Ruderting sowie den Schulsanitätsdiensten Vilshofen und Passau-Freudenhain.

Nach einem ersten Stopp in Altötting, wo sie die Basilika und die Gnadenkapelle besuchten, ging es bei starken Regenfällen weiter nach Benediktbeuern, dem Ziel der Reise. Dort angekommen, stand nach dem Abendessen eine Kennenlernrunde auf dem Programm, bevor der erste Abend ausklang.

Am nächsten Tag gab es eine Klosterführung, dann stellten sich die Teilnehmer Buttons her, und es wurden Spiele gespielt. Nach einem Spaziergang durch den Ort, folgte der Besuch des Planetariums in Bad Tölz und abends fand – nach einem Besuch der hauseigenen Bar mit alkoholfreien Cocktails – das Spiel der Stunde statt: Werwolf. In der ganzen Gruppe wurden eifrig Pläne geschmiedet und alle versuchten, die Werwölfe vom Düsterwald zu fassen.

Tags darauf gab es einen Wetterumschwung, sodass eine Kanutour am Kochelsee durchgeführt werden konnte. Dort wurden spannende Geschichten und Legenden erzählt, es gab ein Kanurennen und allgemein viel Spaß in den Vierer-Kanus, in denen alle auf dem See herumpaddelten.

Abends fand am Lagerfeuer ein Gottesdienst statt, den Diözesanjugendseelsorger Stadtpfarrer Johannes B. Trum zelebrierte. Jeder der Teilnehmer hatte bei der Vorbereitung mitgeholfen, und so war die Feier auch ein Gemeinschaftswerk. Im Zentrum des Wortgottesdienstes stand das Thema „Freundschaft“ – denn um Freundschaften und eine gute Zeit in der Gruppe sollte es auf dieser Fahrt gehen.

Auf dem Blomberg; die Malteser Jugend auf ihrer Sommerfahrt 2021 (Foto: Malteser)

Mit dem Lagerfeuer und einer runde Werwolf ging der letzte Abend zu Ende. Auch am letzten Tag gab es noch ein Highlight. Mit der Blombergbahn ging es auf den gleichnamigen Berg, wo die Teilnehmer zu verschiedenen Aussichtspunkten wanderten. Der Abstieg führte bis zur Mittelstation, von wo aus der Rest der Strecke mit der Sommerrodelbahn zurückgelegt werden konnte.

„Am Nachmittag wurde die Heimreise angetreten, und es kamen alle gesund und zufrieden nach Hause zurück“, berichtet Diözesanjugendreferentin Simone Firla, für die es die erste Sommerfahrt war. Ihr Fazit fällt durchwegs positiv aus: „Es war eine schöne Aktion, die nach den langen Beschränkungen unter Corona wieder das Besondere der Präsenzveranstaltungen hervorgebracht hat. Die Gemeinschaft, die bei so einer Reise entsteht, war auf der Fahrt immer wieder spürbar und für alle eine gute Erfahrung. Das wurde auch häufig von den Teilnehmern angesprochen, ebenso das zusammen unterwegs sein.