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Donnerstag, April 2, 2026
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„Wir reden mit!“

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Freyunger Schüler fahren zum Tag der Pressefreiheit nach Berlin

(von Tanja Wagner)

Die Schülerzeitung des Gymnasiums Freyung gehört zu den drei besten Teilnehmern im deutschlandweiten Wettbewerb „Wir reden mit!“ und darf nun zwei Redakteure nach Berlin schicken. Am 2. Mai werden sie bei der Preisverleihung in der ehemaligen Stasi-Zentrale ihr Projekt einem großen Publikum vorstellen und mit Medienvertretern, Journalisten, Gästen aus TV und Social Media sowie weiteren Schülerinnen und Schülern über das Recht auf Presse- und Meinungsfreiheit diskutieren.

Der Schülerwettbewerb „Wir reden mit!“ wird vom Verband Deutscher Zeitschriftenverleger, Stiftung Lesen, Reporter ohne Grenzen und dem Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen ausgerichtet und fordert deutschlandweit Schülerinnen und Schüler unter dem Motto „Werdet laut, redet mit – eure Stimme ist gefragt!“ auf, sich aktiv mit der Presse- und Meinungsfreiheit zu beschäftigen. Das Freinger Zwitscher-Blatt, dem neun Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Freyung angehören, erfüllt als Online-Magazin von Schülern für Schüler diese Kriterien.

Als die Glückwunsch-Mail im Postfach des Freinger Zwitscher-Blattes landete, konnten es die Redakteure anfangs kaum glauben. Aber da stand es schwarz auf weiß: Eine Jury bestehend aus Jörg Quoos (Chefredakteur der Funke Zentralredaktion Berlin) und den Journalisten Astrid Frohloff und Tobias Wolf hatte den Beitrag der Freyunger Schülerzeitungsredaktion als eine der drei besten Einsendungen gewertet.

„Jetzt dürfen Elias und ich zusammen mit unserer Betreuungslehrerin für drei Tage nach Berlin fahren“, freut sich Isabell Stadler, die 14-jährige Chefredakteurin der Online-Schülerzeitung. Sie und Elias Segl hatten sich zuletzt intensiv mit dem Urheberrecht und Umweltschutzthemen auseinandergesetzt und in verschiedenen Artikeln in ihrer Schülerzeitung besprochen. Weitere Artikel sind in Planung, z. B. zu den Folgen der Tschernobyl-Katastrophe, die noch heute im Bayerischen Wald zu spüren sind. „Bei dem Wettbewerb ging es eben darum, zu sagen, worüber mehr gesprochen werden sollte – und genau das sind Themen, über die gerade wir Jugendlichen mehr wissen und reden sollten“, ergänzt der 13-jährige Schüler.

Besonders gespannt sind die beiden Freyunger Schülerzeitungsredakteure auf die Diskussionsrunde, an der auch die Youtuberin Lisa Sophie Laurent, besser bekannt als ItsColeslaw, teilnehmen wird. Und die Leser vom Freinger Zwitscher-Blatt dürfen gespannt sein, mit welchen Eindrücken die beiden Jung-Redakteure aus Berlin zurückkommen werden!

Mountainbike-Saisonstart im ARBERLAND

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Neuauflage: Mountainbike-Tourenguide der ARBERLAND REGio GmbH

ARBERLAND Bayerischer Wald. Der Startschuss für die Mountainbike-Saison im ARBERLAND ist gefallen. Nach und nach werden die Wege von Ästen und umgestürzten Bäumen befreit und abgesehen von den höchsten Berggipfeln, sind die Strecken größtenteils schneefrei. Für Biker bedeutet das – auf die Sattel, fertig, los. Alleine im ARBERLAND warten 1.300 Kilometer Bike-Strecken darauf erkundet zu werden. Bei der Streckenwahl hilft die Neuauflage des MTB-Tourenguides der ARBERLAD REGio GmbH.

Mit einer ausgezeichneten Radwegeinfrastruktur bietet das ARBERLAND alles, was das Biker-Herz begehrt. Einfache Familientouren, mittelschwere Tagesetappen, anspruchsvolle Single-trails und Mehrtagestouren sorgen für die richtige Mischung und neue Herausforderungen. Die Touren führen durch Natur- und Nationalpark, auf die Bayerwald-Gipfel oder zu abgelegenen Waldweiden.

Der Tourenguide „Mountainbike-Region ARBERLAND BAYERISCHER WALD“ hilft bei der Streckenwahl und geht mit der Neuauflage 2019 bereits in die dritte Runde. Das Konzept hat sich bewährt: ein handliches DIN A5-Querformat mit herausnehmbaren Tourenblättern inkl. Kartenausschnitt, Streckenbeschreibung, Informationen zum Tourencharakter sowie Einkehrmöglichkeiten und Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke. Alle 44 Routen wurden von Bike-Experten aus der Region entwickelt, eingeteilt, GPS-erfasst und einheitlich beschildert. Ergänzend dazu finden sich im Tourenguide Hinweise auf Fahrradgeschäfte, Verleihstationen und Reparaturmöglichkeiten in der Region. Einen besonderen Service bieten fahrradfreundliche Beherbergungs- und Gastronomieeinrichtungen. „Vor dem Nachdruck haben wir alle Strecken und Inhalte auf Aktualität geprüft, bearbeitet und dabei eng mit den Tourist-Informationen zusammengearbeitet“, erklärt Hans Wenzl vom Touristischen Service Center „Außerdem haben wir Informationen zur neuen Trans Bayerwald eingebaut. Die 700 Kilometer lange Mountainbike-Runde führt einmal durch den gesamten Bayerischen Wald und ist ein neues Highlight in der Mountainbike-Szene. Die wichtigsten Informationen dazu kann man auch im neuen Tourenguide nachlesen und alle Streckenabschnitte, die durch das ARBERLAND führen, sind auf den Karten eingezeichnet.“ Als Ergänzung gibt es seit über einem Jahr die passendende Mountainbike-Karte mit allen Strecken aus dem Buch. Die GPS-Daten und Roadbooks aller Touren stehen zudem als kostenloser Download auf der ARBERLAND Homepage www.arberland.de/mountainbiken zur Verfügung. Hier sind als zusätzlicher Service aktuelle Informationen zu gesperrten Mountainbike-Strecken zu finden.

Der Tourenguide ist für 5,90€ (im Set mit Karte 7,90€) im ARBERLAND Haus Regen, bei den Tourist-Informationen im Landkreis, im Kulinarischen Schaufenster in Zwiesel oder bei Mountainbike-Partnern aus der Region erhältlich. Zudem können die Produkte online unter www.arberland-shop.de bestellt werden.

Sicherheit und Verkehrsregelungen bei der Maidult 2019

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Sicherheitsrechtliche Verordnung und Sperrung der Messestraße

Passau. Die Vorbereitungen für die am kommenden Freitag startende Passauer Maidult sind in vollem Gange. Zwischen den Fachstellen der Stadt Passau, der Polizei, dem Sicherheitsdienst und der Stadtwerke Passau GmbH wurden wieder klare Regelungen zu den Themen Sicherheit und Jugendschutz vereinbart. Zudem greift die vom Ausschuss für Ordnung beschlossene sicherheitsrechtliche Verordnung für die Dulten auf dem Messepark.

Oberbürgermeister Jürgen Dupper: „Für die Dulten auf dem Messegelände gibt es seit Jahren ein Sicherheitskonzept und eine darüber hinausgehende Verordnung, welche Maßnahmen zur Steigerung der subjektiven als auch objektiven Sicherheit auf dem Dultgelände festsetzen. Mit diesen Vorkehrungen wollen wir für die größtmögliche Sicherheit sorgen, jedoch kann ein absoluter Schutz vor kriminellen Handlungen aufgrund der vielfältigen, insbesondere unvorhersehbaren Einflussfaktoren niemals garantiert werden.“

In der Verordnung für die Dulten auf dem Messepark ist unter anderem geregelt, dass das Mitbringen von alkoholischen Getränken und das Mitführen von Waffen und Wurfgeschossen jeglicher Art verboten ist. Zu diesem Zweck wurde festgelegt, dass größere Taschen, Rucksäcke und ähnliche Behältnisse an den festgelegten Eingängen kontrolliert werden können. Wer diese Kontrolle verweigert, erhält keinen Zutritt auf das Dultgelände. Daher wird empfohlen, derartige Gepäckstücke gar nicht erst zur Maidult mitzubringen. Die Verordnung bildet zudem die Rechtsgrundlage für die Sicherheitskräfte, Platzverweise und Zutrittsverbote bei möglichen Zuwiderhandlungen und Verstößen auszusprechen.

Aufgrund dieser zusätzlichen Kontrollen, aber auch zur Erhöhung der allgemeinen Sicherheit, werden wieder zahlreiche Sicherheitsdienstmitarbeiter auf dem Messegelände vor Ort sein. Ergänzt wird dieser Einsatz durch eine hohe Präsenz der Polizei. Zur Absicherung des Dultgeländes werden wieder an den Eingängen entlang der Messestraße Schutz-Poller aufgestellt.

Die schon bewährten Jugendschutzkontrollen werden darüber hinaus auch bei der diesjährigen Maidult wieder durchgeführt. Dabei wird insbesondere verstärkt darauf geachtet, dass kein Alkohol an Jugendliche unter 16 Jahren ausgeschenkt wird. Auch im Umfeld der Dult werden wieder Jugendschutzkontrollen durchgeführt, insbesondere das so genannte „Vorglühen“ wird verstärkt kontrolliert.

Verkehrsregelungen bei der Maidult 2019
Um die Bedingungen für den ÖPNV zu verbessern, wird ab 20.00 Uhr wieder eine kostenlose Nutzung der Busverbindung von der Dult in die Innenstadt angeboten. Da ab der Maidult 2019 neue Sperrzeiten gelten und der Dultbetrieb einheitlich um 0:30 Uhr eingestellt wird, soll so ein sicherer und reibungsloser Abtransport der Dultgäste gewährleistet werden.

Das bewährte Angebot der Verkehrsbetriebsgesellschaft Passau mbH mit den Linienbussen, den Linienverstärkerbussen und den Sonderbussen bleibt wie in den letzten Jahren auch bestehen. Alle Busse, die um 23:30 und 00:30 Uhr am Dultgelände starten, fahren auf direktem Weg zum ZOB. Dort kann dann ggf. ein Umstieg in die einzelnen bekannten Stadtteilbusse erfolgen. Dadurch müssen Dultbesucher bei den Schlussfahrten ab Messepark nicht erst nach dem „richtigen“ Bus suchen bzw. auf diesen warten, sondern können in den nächsten freien Bus einsteigen. Die Messestraße dient an allen Tagen als zentrale Abfahrtsstelle für die Schlussbusse.

Um die Sicherheit für die zusteigenden Fahrgäste zu gewährleisten, wird an den Haupttagen wieder die Messestraße zwischen der Dr.-Ernst-Derra-Straße und der Pionierstraße jeweils von 22.00 bis 1.00 Uhr für den Individualverkehr gesperrt. Diese sind:

  • Freitag, 26.04.2019
  • Samstag, 27.04.2019
  • Dienstag, 30.04.2019
  • Freitag, 03.05.2019
  • Samstag, 04.05.2019

Taxis stehen auf der Messestraße trotz dieser Sperrung zur Verfügung.

Während der gesamten Dauer der Dult gilt eine Einbahnregelung in der Dr.-Ernst-Derra-Straße in Richtung Dr.-Emil-Brichta-Straße.

An jedem Dulttag stehen ab 22.00 Uhr Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma an den Bushaltestellen Kohlbruck/Erlebnisbad bzw. Dr.-Emil-Brichta-Straße, die für einen geordneten Zustieg in die Busse sorgen werden.

Für private Transfers werden wieder parkscheinpflichtige Stellplätze unmittelbar anschließend an die Dreiländerhalle in der Dr.-Ernst-Derra-Straße als Flächen mit absolutem Haltverbot und Zusatz „Abholplätze, 15 Min. frei“ ausgewiesen. Da in der Dr.-Ernst-Derra-Straße Einbahnverkehr angeordnet ist, können diese Bring- und Abholplätze nur über die Messestraße angefahren werden.

Der Dultbetrieb auf dem Festgelände läuft montags bis samstags von 11.00 bis 24.00 Uhr sowie sonntags von 10.00 bis 24.00 Uhr. Erstmals wurde für den Betrieb der Zelte und des Dultstadls ein einheitliches Ausschankende um 24.00 Uhr festgelegt, geschlossen werden die Lokalitäten um 0.30 Uhr.

Parlamentarische Staatssekretärin Rita Hagl-Kehl, MdB infomiert sich über die Bau- und Möbelschreinerei von Alois Wirket

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Tratzen/ Saldenburg. Gemeinsam mit Bürgermeister Max König besichtigte die SPD-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin Rita Hagl-Kehl die Bau- und Möbelschreinerei Alois Wirket in Tratzen.

Der Familienbetrieb wird seit 2015 in dritter Generation von Alois Wirket junior geführt. 1946 gründete Alois Wirket senior die Schreinerei als Ein-Mann-Betrieb in der Kellerwerkstatt seines Wohnhauses und legte so das Fundament für den Familienbetrieb. Der Werkstoff Holz ist nicht der einzige, der hier verarbeitet wird. Glas, Metall, Stein und verschiedenste Kunststoffe ergänzen die Materialpaletten, damit jeder Kundenwusch erfüllt werden kann. Vom Innenausbau über Türen, Fenster und Möbel bis hin zum individuellen Einzelstück können die Kunden höchste Qualität erwarten. Zudem gibt es die Möglichkeit, alte Möbel aufarbeiten und restaurieren zu lassen. 

Da das Können und die individuelle Beratung des Schreinerhandwerks sehr angesehen seien, würden heute bayernweit neben Privatkunden, auch Schulen, öffentliche Einrichtungen und Firmen aus verschiedensten Bereichen zum Kundenstamm gehören, so Alois Wirket. Im Bereich des Denkmalschutzes habe man sich einen hervorragenden Ruf erworben und so wurde man im Jahr 2010 mit dem Fassadenpreis der Stadt Passau belohnt. Natürlich müsse man mit der Zeit gehen und immer wieder in moderne Maschinen investieren, um zukunftsfest zu bleiben. 

„Ich bin beeindruckt, was die Menschen hier leisten. Diese Genauigkeit und die Liebe zum Schreinerhandwerk sieht man in Stücken wie dieser Treppe. Gerade diese Familienbetriebe sind das Rückgrat unserer heimischen Wirtschaft, “ zeigte sich Rita Hagl-Kehl begeistert.

Warum haben viele Menschen so große Angst vor dem Down-Syndrom?

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Der Bundestag debattiert am 11. April über die ethischen und gesellschaftlichen Folgen von vorgeburtlichen Bluttests auf Down-Syndrom.
Die Lebenshilfe will verhindern, dass diese Tests zur Regeluntersuchung in der Schwangerschaft werden.

Berlin. „Warum haben viele Menschen so große Angst vor dem Down-Syndrom?“ Das fragt Sebastian Urbanski, der selbst seit 40 Jahren mit dieser genetischen Besonderheit lebt. Der Berliner ist Schauspieler und Mitglied im Bundesvorstand der Lebenshilfe. Vom Deutschen Bundestag erhofft er sich morgen breite Unterstützung für sich und alle anderen Menschen mit Down-Syndrom – auch für diejenigen, die zukünftig nicht mehr auf die Welt kommen sollen. Denn darum geht es am 11. April, ab 9 Uhr, im Parlament: Die Abgeordneten debattieren über die ethischen und gesellschaftlichen Folgen von vorgeburtlichen Bluttests, die bei einem positiven Befund auf Down-Syndrom in den allermeisten Fällen zur Abtreibung des Kindes führen. Sebastian Urbanski, die Lebenshilfe und viele weitere Organisationen wollen verhindern, dass diese Tests gesetzliche Kassenleistung und damit zur Regeluntersuchung in der Schwangerschaft werden.

Mit den Tests, die seit 2012 auf dem Markt sind, kann systematisch nach dem Down-Syndrom – auch Trisomie 21 genannt – und weiteren Chromosomen-Veränderungen gefahndet werden. „Sie werden als großer Fortschritt angepriesen, weil nur das Blut der schwangeren Frau untersucht und dadurch das Kind erst einmal nicht gefährdet wird“, so die Lebenshilfe-Bundesvorsitzende Ulla Schmidt, MdB. Aber die Bluttests hätten gar keinen therapeutischen Nutzen, es gehe nicht darum, eine Krankheit zu behandeln, kritisiert die frühere Gesundheitsministerin. „Die Tests schaffen nicht einmal endgültige Klarheit darüber, ob tatsächlich eine Trisomie 21 vorliegt. Etwa jedes fünfte Ergebnis ist fehlerhaft, die Frauen erwarten gar kein Kind mit Down-Syndrom. Je jünger die Frau ist, umso höher die Fehlerquote. Darum müssen zur Bestätigung weitere Untersuchungen folgen, zum Beispiel eine Fruchtwasseruntersuchung.“

Mit den neuen Methoden der Pränataldiagnostik gerieten Eltern von Kindern mit Behinderung immer stärker unter Rechtfertigungsdruck. „Hättet ihr das nicht wissen und verhindern können“, müssen sich Familien mit einem behinderten Kind immer wieder sagen lassen. Daher müsse der Bundestag ein klares Signal an die Gesellschaft senden: Menschen mit Behinderung sollen willkommen sein und die Hilfe erhalten, die sie und ihre Angehörigen für ein gelingendes Leben brauchen. Sebastian Urbanski sagt: „Ich lebe gerne und habe viel Freude am Leben. Ich bin glücklich, weil ich mich als Teil der Gesellschaft fühle und einfach dazu gehöre. Manchmal brauche ich zwar etwas mehr Unterstützung, aber die braucht ja jeder mal.“

Rund um den Tag der ethischen Orientierungsdebatte im Bundestag fordert die Lebenshilfe im Bündnis mit vielen weiteren Organisationen zu deutschlandweiten Aktionen auf, mit denen die Perspektive von Menschen mit Behinderung und ihrer Familien deutlich werden soll: Ein Leben mit Down-Syndrom kann so glücklich und erfolgreich sein wie jedes andere auch. Darüber hinaus wollen Menschen mit Down-Syndrom und ihre Familien die Bundestagsabgeordneten in ihren Bürgersprechstunden besuchen und darauf aufmerksam machen, welche Folgen eine breite Anwendung der Bluttests haben kann – für Menschen mit Down-Syndrom wie für die Gesellschaft insgesamt.

Junge Malteser bereiten sich vor

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Gut gerüstet für Übung am 4. Mai

Passau/Karlsbach/Sandbach. Am Samstag, 4. Mai wird die Malteser Jugend in der Nähe von Sandbach den Ernstfall üben. Kürzlich haben sich die Nachwuchsmalteser im Vereinsheim in der Schaldinger Straße in Passau erstmals getroffen, um sich auf das Ereignis vorzubereiten. Die acht Jugendlichen im Alter zwischen 13 und 17 Jahren hatten sehr kompetente und erfahrene „Trainer“ zur Seite, die sie optimal auf die Übung einstimmten.

Am 4. Mai gilt es, eine Patientenablage für zehn und mehr Verletzte bei einem angenommenen Großschadensfall aufzubauen. Der Stadt- und Kreisbeauftragte für Passau, Michael Behringer, übernahm die Theorie und erklärte das zu erwartende Szenario anschaulich und übersichtlich anhand von Spielfiguren sowie Miniatur-Rettungs- und krankenwagen, während Helmut Ahollinger den praktischen Teil anleitete.

Mit Rat und Tat zur Seite standen den Jugendlichen aus den Gruppen Passau-Stadt und Karlsbach darüber hinaus weitere Malteser aus dem Erwachsenenverband, wie der stellvertretende Diözesanleiter und Kreisbeauftragte Freyung Grafenau Ludwig Berger oder der stellvertretende Passauer Stadtbeauftragte und Leiter Einsatzdienste Freyung-Grafenau Claus Berger.

„Die Aktionen wirkten schon sehr überlegt und routiniert“, lobte Michael Behringer das Engagement und die Fortschritte der jungen Leute. Damit sie für die Übung so optimal wie möglich vorbereitet sind, werden sie sich noch einmal treffen. Mit etwas Phantasie und einem Augenzwinkern könnte der Ausflug der Malteser Jugend ins Playmobil-Land einige Tage nach der Übung als „Fortbildung“ angesehen werden. Hat doch Michael Behringer alles mit genau solchen Figuren erklärt.

Stabilisierungshilfen für den Landkreis Freyung-Grafenau

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MdL Max Gibis richtet sich mit einem Schreiben an Staatsminister Albert Füracker

FRG. Momentan gilt als Grundvoraussetzung für den Erhalt von Stabilisierungshilfen das Vorhandensein einer „strukturellen Härte“. Die „strukturelle Härte“ wird u.a. durch einen Bevölkerungsrückgang in einem bestimmten Zeitabschnitt definiert.

Weil sich allerdings die Bevölkerung in den letzten Jahren im Landkreis Freyung-Grafenau – wie auch in vielen anderen ländlichen Regionen in Bayern – positiv entwickelt hat, läuft der Landkreis Freyung-Grafenau Gefahr, aufgrund dieser fehlenden Voraussetzung keine Stabilisierungshilfen mehr zu erhalten.

Aus diesem Grund fordert MdL Max Gibis eine Überarbeitung der Voraussetzungen zum Erhalt der Stabilisierungshilfen. In einem Schreiben (PDF-Download) an Staatsminister Füracker hat er seine Argumente dafür geschildert und bietet auch an, die Thematik im Detail bei einem Besprechungstermin zu erörtern.

Spannendes Osterfest für Entdecker und Abenteurer

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Nationalpark bietet für Kinder abwechslungsreiches Ferienprogramm

Neuschönau/Ludwigsthal/Spiegelau. Wenn die Natur aus dem Winterschlaf erwacht, die ersten Blumen sprießen und die Vögel den Wald in einen Konzertsaal verwandeln, beginnt im Nationalpark Bayerischer Wald eine besonders spannende Jahreszeit. Das ist genau der richtige Zeitpunkt, um die Geheimnisse der Nationalparkwälder zu erkunden! Und genau deswegen lädt der Nationalpark alle Schüler wieder zu den abwechslungsreichen Aktivitäten des Ferienprogramms ein.

Rund um das Hans-Eisenmann-Haus, das Haus zur Wildnis und im Waldspielgelände gibt es über Ostern viel Spannendes zu entdecken. Auf in die Wildnis – fertig – los! Das ist das Motto für alle kleinen Abenteurer bei den Erlebnisnachmittagen an der frischen Luft. Waldspürnasen und Waldentdecker begeben sich gemeinsam mit ihren Nationalparkführern auf die Suche nach den geheimen Schätzen des Nationalparkwaldes. Bei lustigen Spielen und Aktionen gibt es einiges über die Natur und die Tiere im Nationalpark zu lernen. Danach folgt vielleicht noch ein Besuch bei den kleinen und großen Tieren in den Tier-Freigeländen. Es riecht nach Abenteuer im Nationalpark!

Im Nationalparkzentrum Lusen findet der etwa zweieinhalbstündige Ausflug für Kinder von fünf bis zehn Jahren jeweils dienstags, 16. und 23. April, statt. Treffpunkt ist um 14 Uhr an der Infotheke im Hans-Eisenmann-Haus. Im Nationalparkzentrum Falkenstein, rund um das Haus zur Wildnis, steht selbiges an den Donnerstagen, 18. und 25. April, auf dem Programm. Treffpunkt ist dort um 14 Uhr am Eisenbahntunnel beim Parkplatz.

Jeweils mittwochs, 17. und 24. April, kommen junge Naturfans im Waldspielgelände auf ihre Kosten. Los geht’s um 14 Uhr am Haupteingang.
Für Bastelbegeisterte und kreative Köpfe öffnet von Montag, 15. April, bis Freitag, 19. April, und von Montag, 22. April, bis Mittwoch, 24. April, jeweils von 10 bis 16 Uhr die Naturwerkstatt im Hans-Eisenmann-Haus ihre Tore. Passend zum Frühling und zum Osterfest wird mit Naturmaterialien Kreatives und Spannendes gebastelt. Im Haus zur Wildnis findet die Naturwerkstatt jeweils freitags, 1. und 26. April, ebenfalls von 10 bis 16 Uhr statt.

Wer sich einfach mal zurücklehnen will, der besucht in den Ferien einfach die Nationalpark-Kinosäle.
Los geht es im Hans-Eisenmann-Haus am 13. und 14. April mit „Knut und seine Freunde“. Am 20. April läuft „Ferien auf Saltkrokan: Der verwunschene Prinz“, am 21. und 22. April „Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab – Ostergeschichten“. Die Filmreihe endet mit „Der Fuchs und das Mädchen“ am 27. und 28. April. Im Haus zur Wildnis bildet „Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab – Ostergeschichten“ am 13. und 14. April den Auftakt. Weiter geht es mit „Knut und seine Freunde“ am 20. und 21. April. Mit „Der Fuchs und das Mädchen“ geht es am 22. April weiter. Zuletzt gibt‘s „Die wilde Farm“ am 27. und 28. April. Alle Filmvorführungen beginnen jeweils um 14 Uhr.

Bei den Erlebnisnachmittagen im Freien sollten die Kinder unbedingt wetterfeste Kleidung inklusive passendem Schuhwerk dabeihaben, sowie bei Bedarf eine Brotzeit und etwas zu trinken. Zudem wird um Anmeldung beim Nationalparkführungsservice unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 0776650 gebeten. Für die Naturwerkstatt und die Filmvorführungen ist keine Anmeldung erforderlich. Die Kosten für alle Veranstaltungen trägt die Nationalparkverwaltung.

Es war einmal: Auf Zeitreise im Bayerwald

Vom 24.-26. Mai 2019 feiert Mauth, eine von insgesamt 13 Gemeinden der Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald, sein traditionelles und historisches Heimatfest

Spiegelau, 09. April 2019 (ah) – Wie war der Alltag einst im Bayerischen Wald? Welche Sorgen hatten unsere Vorfahren, wie haben sie gelebt? Wer die urige Kultur und Lebensart der „Waidler“ hautnah erleben möchte, sollte sich das Mauthler Heimatfest vormerken. Denn vom 24.-26. Mai 2019 steht Mauth, mit einem der ältesten Brauchtumsfeste im Bayerischen Wald, ganz im Zeichen der Vergangenheit und lässt das beschwerliche Landleben, altes Brauchtum und vergessene Sitten längst vergangener Tage wieder lebendig werden.

Das traditionsreiche Heimatfest findet seit 1952 alle drei Jahre statt und erinnert an die Gründung der kleinen Gemeinde im Herzen des Bayerischen Waldes. Zu den Höhepunkten der Festtage zählen unter anderem der heimatgeschichtliche Umzug durch die Ortschaft, bei dem Mauthler Bürgerinnen und Bürger in historischen Gewändern die Gründungszeit des Dorfes und das Leben um 1699 nachstellen.

„Zamkemma“ und Vergangenheit lebendig werden lassen
Drei Tage lang dreht sich vom 24.-26. Mai 2019 in Mauth alles um historisches Brauchtum und traditionsreiches Handwerk. Mit viel Leidenschaft und Liebe zum Detail nehmen die rund 200 Mitwirkenden Einheimische wie Urlaubsgäste mit auf Zeitreise anno dazumal. Den Auftakt in die Mauther Festlichkeiten macht der Säumerzug am Freitag, den 24. Mai 2019 um 15 Uhr: Gemeinsam mit allen Schaulustigen ziehen Überreiter (berittene Gendarme), Wächter, der Landvogt mit Gefolge sowie die sogenannten Säumer, welche früher die Waren auf Rücken von Pferden oder Ochsen entlang der Handelswege transportierten, von Kreuzberg nach Mauth. Hautnah erleben die Umzugsgäste bei diesem Schauspiel, wie es sich einst als Händler auf dem „Goldenen Steig“, einem der damals bedeutendsten Handelswege zwischen Passau und Böhmen, anfühlte. Mauth hatte auf dieser Route eine wichtige Position inne, da sich hier die Zollstelle befand. Der Name des Dorfes lässt sich übrigens vom Wort Maut, also der Gebühr, die es für Händler zu entrichten galt, bzw. von Mautner, der die Gebühr einforderte, ableiten.

In Mauth angekommen, werden hungrige Mägen mit kulinarischen Schmankerln, wie altbayerischen Mehlspeisen, Ripperl und Bier in Steinkrügen, verwöhnt. Musikalische Unterhaltung sowie die Vorführung alten Handwerks runden das sogenannte Säumerlager ab.

Ein besonderer Tipp für alle Freunde der Bayerischen Gemütlichkeit ist zudem der Mauthler Volksmusikabend am Samstag, den 25. Mai 2019 ab 20 Uhr. Denn hier versteht man es, gemeinsam Feste zu feiern. Dann heißt es zünftig „zamkemma“ und Vollblutmusiker sowie Gstanzlsänger, auch Spottsänger genannt, ganz in ihrem Element erleben. Den traditionellen Abschluss und den gleichzeitigen Höhepunkt des Heimatfestes bildet der große heimatgeschichtliche Umzug am Sonntag, den 26. Mai 2019 um 14 Uhr. Rund 200 Mauthler ziehen hier in historischen Gewändern samt liebevoll geschmückten Festwagen mit Pferdegespannen durch die Straßen der traditionsreichen Gemeinde und lassen die Gründungszeit des Dorfes im 17. Jahrhundert auf einzigartige Weise wieder aufleben.

Ein Stück begehbare Vergangenheit
Wer es lieber etwas ruhiger mag, kann auch im Freilichtmuseum Finsterau in der Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald auf den Spuren der Vergangenheit wandeln. Unter freiem Himmel geben original erhaltene Bauernhäuser tiefe Einblicke in das bäuerliche Leben von einst. Im Vorfeld zum Heimatfest finden im Freilichtmuseum Finsterau übrigens an verschiedenen Tagen interessante Handwerksvorführungen wie Schmieden in der alten Dorfschmiede oder ein Brotbackkurs im Tanzerhof statt.

Weitere Informationen zum Heimatfest Mauth gibt es unter: https://www.ferienregion-nationalpark.de/themen/orte/wwwferienregion-nationalparkde-mauth-finsterau-heimatfest-mauth.html

„Meine Zeit steht in Deinen Händen“

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Leichte meditative Wanderung durch den Großen Filz

Spiegelau. „Meine Zeit steht in Deinen Händen“ lautet das Motto der nächsten Wanderung aus der Führungsreihe Nationalpark und Schöpfung“. Diakonin Gabriela Neumann-Beiler von der Spiegelauer Martin-Luther-Kirche und Ranger Günter Sellmayer begleiten am Mittwoch, 17. April, alle Interessierten auf einer leichten, meditativen Wanderung durch den Großen Filz.

Treffpunkt für die rund zweistündige, kostenlose Führung ist um 17 Uhr am Parkplatz Diensthüttenstraße, an der Basisstraße zwischen Spiegelau und Neuschönau. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.