Pfarrer Michael Bauer überreicht Schulleiterin Bumberger eine Urkunde (Foto: MuW/r.demont)

Weiterer Meilenstein für die Dietrich-Bonhoeffer-Schule in Schönberg

Inbetriebnahme des Allwetterplatzes und der Kugelstoßanlage

Schönberg. Schönbergs Pfarrer Michael Bauer eröffnete die Veranstaltung mit der geistlichen Weihe des Allwetterplatzes, der Kugelstoßanlage und des Neubaus des Beachvolleyball-Platzes. Musikalisch umrahmt wurde die Feier von der Marktkapelle Schönberg.

Michael Bauer nutzte die Weihe, um auf die Ereignisse vom 11.09. vor zwanzig Jahren hinzuweisen – der Angriff auf das World Trade Center. Deshalb wurde eine Schweigeminute im Gedenken an die damaligen Opfer abgehalten. Anschließend wies der Pfarrer auf die Bedeutung des Sports hin. Heute habe man viel Freizeit, und da bestehe die Gefahr, träge zu werden. Der Sport sei da eine Alternative. Zum Abschluss der Weihe übergab Michael Bauer der Schulleiterin Roswitha Bumberger eine Erinnerungs-Urkunde.

Martin Pichler, Bürgermeister von Schönberg (Foto: MuW/r.demont)

Neben der stellvertretenden Landrätin Hilde Greiner, dem Landtagsabgeordneten Manfred Eibl und dem Schönberger Bürgermeister Martin Pichler waren viele Mitglieder aus dem Gemeinderat anwesend. Nach der Weihe sprach Bürgermeister Pichler. Er erinnerte an den alten Allwetterplatz, der bereits 1977 in Betrieb genommen wurde und somit in die Jahre gekommen sei. So stellte man bereits im September 2018 den ersten Antrag für einen neuen Allwetterplatz. Doch diese Maßnahme sei nicht die einzige in der jüngsten Vergangenheit der Schule. Neben der erforderlichen Sanierung des Turnhallendachs wurde auch die Beleuchtung an der Schule auf LED umgerüstet – ohne staatliche Förderung hätte der Markt Schönberg diese Arbeiten nicht durchführen können.

Musikalische Begleitung durch die Marktkapelle Schönberg (Foto: MuW/r.demont)

Ein kurzes Grußwort des Landtagsabgeordneten Eibl folgte. Er meinte, dass die Einweihung ein guter Tag für Kinder und Sportbegeisterte sei. Viele Schulen seien in den 1970er Jahren gebaut worden und müssten heutzutage an die modernen Anforderungen angepasst werden. Er nannte die Digitalisierung der Schulen als große Herausforderung, genauso wie die kürzlich beschlossene Ganztagsbetreuung ab 2025. Auch die demografische Entwicklung sei eine weitere Problematik. In Perlesreut, wo Manfred Eibl früher Bürgermeister war, gehen heute noch 200 Schülerinnen und Schüler in die Schule – früher waren es über 600. Bürgermeister Pichler hatte zuvor in seiner Rede von ähnlichen Zahlen aus der Schönberger Schule berichtet.

TeilnehmerInnen der Veranstaltung (Foto: MuW/r.demont)