Es geht weiter mit der Sanierung der Nationalparkstraße im Bayerischen Wald

Sanierung der Nationalparkstraße

Es geht weiter, zwischen Glashütte und Weidhütte

Bayerischer Wald. Weiter geht es mit der Sanierung der Nationalparkstraße zwischen Mauth und Spiegelau: Nachdem im vergangenen Jahr der Abschnitt zwischen Altschönau und dem Nationalparkzentrum Lusen erfolgreich abgeschlossen wurde, haben sich die drei Partner, das Staatliche Bauamt Passau, die Nationalparkverwaltung und der Landkreis Freyung-Grafenau, zur Abstimmung über das weitere Vorgehen getroffen. Dieses Jahr ist vorgesehen, den rund 4 Kilometer langen Abschnitt zwischen Glashütte und Weidhütte zu sanieren. Der Freistaat Bayern investiert dafür über 1 Million Euro.

Insgesamt soll auch über die nächsten Jahre die Nationalparkstraße, die aus den aneinander anschließend Kreisstraßenabschnitten FRG 16, FRG 21, FRG 19, FRG5, FRG 4 besteht, auf einer Länge von 21 Kilometern saniert werden. Finanziert wird die Maßnahme aus dem Sonderprogramm „50 Jahre Nationalpark Bayerischer Wald“. Zur weiteren Abstimmung trafen sich der Leiter des Staatlichen Bauamts Passau Robert Wufka und der zuständige Abteilungsleiter Jens Fryda, Freyung-Grafenaus stellvertretende Landrätin Helga Weinberger, die den in Quarantäne befindlichen Landrat Sebastian Gruber vertrat, Alexander Bauer, Leiter der Tiefbauverwaltung am Landratsamt Freyung-Grafenau, der Leiter der Nationalparkverwaltung Dr. Franz Leibl sowie Jochen Linner, Naturschutzbeauftragter des Nationalparks Bayerischer Wald, und Andreas Wolf vom gleichnamigen Ingenieurbüro im Hans-Eisenmann-Haus.

Über eine Million Euro wird dieses Jahr in die Sanierung des nächsten Abschnitts der Nationalparkstraße investiert. Dabei soll auf über 4 Kilometern Länge die Fahrbahn zwischen Weidhütte und Glashütte (FRG 21) erneuert werden.

Dabei gilt es, wie im vergangenen Jahr, einige Grundsätze zu beachten. Natürlich soll der Betrieb des Nationalparks auch während der Straßensanierung weiterlaufen. Das ist bei Planung und Ausführung ebenso zu berücksichtigen wie die Naturschutzbelange im Nationalparkgebiet. Die Partner waren sich einig, dass dies beim ersten Abschnitt im vergangenen Jahr bereits sehr gut funktioniert hat, die enge Abstimmung und hohe Rücksichtnahme soll so beibehalten werden. Auch die Infrastruktur des ÖPNV soll weiter verbessert werden, was im letzten Abschnitt auch mit dem Ausbau und der Sanierung der Bushaltebuchten vorangetrieben wurde. Leitender Baudirektor Robert Wufka legt besonderen Wert auf eine hohe Qualität der Straßensanierung: „Wir wollen möglichst nachhaltig sanieren, damit die Fahrbahn lange in gutem Zustand bleibt. Dies erfordert auch von der Baufirma hohe Qualität bei ihren Arbeiten.“

Stellvertretende Landrätin Helga Weinberger zeigte sich erfreut, dass der Freistaat dieses für den Landkreis Freyung-Grafenau so wichtige Projekt auch in der momentanen Situation weiter vorantreibt. „Der Nationalpark ist das Aushängeschild unserer Tourismusregion. Wir sind sehr froh, dass die Staatsregierung den Landkreis mit dieser Maßnahme dabei unterstützt, diese Attraktion auch zeitgemäß zu erschließen.“

Auch die weiteren Planungen und Vorbereitungen zur Sanierung sind bereits angelaufen. Das Bauprogramm der nächsten Jahre wird insbesondere die Anlage von Querungshilfen für Amphibien, die Sanierung und Erneuerung von Brücken sowie Stützwänden und die Ertüchtigung von Durchlässen sowie der Fahrbahn der Nationalparkstraße enthalten.