(v.l.) MdL Manfred Eibl (Wirtschaftspolitscher Sprecher der FW Landtagsfraktion), MdL Roland Weigert (Staatsekretär des Bayerischen Wirtschaftsministeriums), Werner Vaterl (Geschäftsführer / COO der Knaus Tabbert AG), Heinz Pollak (1. Bürgermeister Stadt Waldkirchen), Roland Freund (Bürgermeister Jandelsbrunn) - Foto: Abgeordnetenbüro Eibl

Rückenwind für die Knaus Tabbert AG und nachhaltiges Wirtschaftswachstum für den Freistaat Bayern durch bessere Vernetzung

Wirtschaftsstaatssekretär Roland Weigert und Wirtschaftspolitischer Sprecher der FW Landtagsfraktion Manfred Eibl zum Austausch bei der Knaus Tabbert AG

Jandelsbrunn. Die Knaus Tabbert AG, führender Hersteller von Freizeitfahrzeugen und zudem größter Arbeitgeber im Landkreis Freyung-Grafenau, ist auf Erfolgskurs. Dies alleine wäre schon Grund genug für Staatssekretär Roland Weigert und Manfred Eibl gewesen, um im allgemeinen Austausch einen gemeinsamen Blick auf die herausfordernden Zukunftsthemen zu werfen. Ziel des Treffens war es aber auch, Ansätze zur Förderung durch das Wirtschaftsministeriums zu erörtern und damit Weichen für eine engere Zusammenarbeit zu stellen.

Im Vordergrund der Gespräche stand eine bessere Beziehung zwischen Wirtschaft und Politik, mit der man die Innovationskraft im Freistaat Bayern gemeinsam stärken möchte. „Unternehmen wie die Knaus Tabbert AG sind das Rückgrat unserer niederbayerischen Wirtschaft. Deshalb möchten wir Grundlagen für eine zukunftsorientierte Unterstützung von Seiten des Wirtschaftsministeriums schaffen“, so MdL Manfred Eibl. Beim intensiven Dialog mit Staatssekretär Weigert und Eibl zieht Vorstand Werner Vaterl ein positives Fazit zu den aktuellen Entwicklungen: „Wir blicken auf das beste Halbjahresergebnis zurück, welches wir bisher verzeichnen konnten und haben in den vergangenen Perioden die Voraussetzung für dynamisches Wachstum und die Entwicklung nachhaltiger Lösungen geschaffen“, lautet das positive Résumé von Werner Vaterl, COO der Knaus Tabbert AG.

Die Branche schreibt in der Tat Rekordzahlen, weshalb die Knaus Tabbert AG allen Grund hat, optimistisch in die Zukunft zu blicken. Und dennoch gäbe es noch viel zu tun. Nachdem der Reisemobilhersteller ‚Corona‘ erfolgreich hinter sich gelassen hat, arbeite man bereits an den neuen Herausforderungen. Sei dies beispielsweise der Fachkräftemangel als großes Wachstumshemmnis oder auch das ‚Aus‘ der Verbrenner-Motoren und die damit verbundenen Trendbrüche. Gerade für diese Zukunftstehemen wünsche man sich eine stabile Verbindung zum Wirtschaftsministerium. Diese konstruktive Vernetzung begrüßt auch Wirtschaftsstaatssekretär Roland Weigert: „Knaus Tabbert ist ein echter Mittelstandschampion und hat mit dem angestoßenen Investitionsprogramm klug die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft in einem dynamischen, internationalen Wachstumsmarkt gestellt. Das heutige Gespräch war hochinteressant und einmal mehr ein Beleg der Exzellenz des bayerischen Mittelstandes. Unsere Wirtschaftspolitik zielt darauf ab, die Innovationskraft der Unternehmen im Freistaat zu befeuern und dadurch die Konkurrenzfähigkeit im globalen Wettbewerb zu stärken. Wir unterstützen das mit vielfältigen Zukunftsinitiativen und Förderprogrammen. Auch darüber haben wir uns ausgetauscht.“

(Foto: Abgeordnetenbüro Eibl)

Natürlich profitiert die Knaus Tabbert AG von der steigenden Beliebtheit und der großen Nachfrage der Urlaubsform ‚Caravaning‘, was sich in der hohen Nachfrage nach Freizeitfahrzeugen zeigt. Aber der Erfolg des Unternehmens ist verdient, da sind sich alle Anwesenden einig. Das coronabedingt schwierige Geschäftsumfeld, die Suche nach Fachkräften und auch die Aufgaben, die sich durch die E-Mobilität stellen, regelt nicht die Nachfrage, sondern das Unternehmen selbst – und dies bemerkenswert erfolgreich. Ein kooperatives Miteinander soll der Knaus Tabbert AG auf ihrem Erfolgskurs Rückenwind geben. Weitere Gespräche zur künftigen Zusammenarbeit seien dazu bereits angesetzt.

Der anschließende Produktionsrundgang mit Heinz Pollak (Bürgermeister von Waldkirchen) und Roland Freund (Bürgermeister von Jandelsbrunn) gab Gelegenheit, einen Blick in die Produktion am Standort Jandelsbrunn zu werfen.