Knapp 5.000 Euro weniger auf dem Konto – Chip-TAN Verfahren ausgehebelt

Neureichenau. Ende April erstattete ein 53-jähriger Neureichenauer bei der Polizeistation Waldkirchen Anzeige, da ihm drei SEPA-Lastschriften auffielen, die er im E-Banking nicht autorisiert hatte. Bei den Abbuchungen wurden drei Transaktionen an drei verschiedene Firmen bzw. inländische Konten mit einer Überweisungssumme von knapp 5.000 Euro durchgeführt.

Es ist davon auszugehen, dass auch diese Konten missbräuchlich benutzt wurden. Der Anzeigenerstatter nutzt das Chip-TAN Verfahren einer örtlichen Bank, wobei mittels der Debitkarte über ein Lesegerät eine TAN für eine Transaktion generiert wird. Es konnte bislang noch nicht ermittelt werden, wie der Täter an die Daten der Debitkarte kam.

Seitens der Polizei wird um erhöhte Sensibilisierung gebeten. Sollten Unregelmäßigkeiten auf Konten auffallen, wird gebeten, sich schnellstmöglich mit der eigenen Bank respektive mit der zuständigen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.