Zukunft der Regionalförderung: Unterstützung der Grenzregionen

Regens Landrätin Rita Röhrl (Foto: Tobias Bals)

Brief der Landräte Röhrl und Gruber an Ministerpräsident Söder

Regen / Freyung. Die Enttäuschung und der Unmut über die Neueinteilung der Fördergebiete im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in den Landkreisen Freyung-Grafenau und Regen ist immer noch groß. Die betroffenen Landräte Röhrl und Sebastian Gruber haben sich deshalb nun in einem gemeinsamen Brief an Ministerpräsident Dr. Markus Söder gewandt.

Sie bitten Söder in dem Schreiben, u.a. die Mittel für das bayerische regionale Förderprogramm für die gewerbliche Wirtschaft zu erhöhen, den GRW-Verteilungsschlüssel zu ändern sowie notwendige Mittel für die GRW-Regierungen bereitzustellen.

Sebastian Gruber, Landrat des Landkreises Freyung-Grafenau (Foto: Landratsamt Freyung-Grafenau)

Röhrl und Gruber erklären in dem Brief weiter: „Darüber hinaus würden wir gerne mit Ihnen ins Gespräch treten, um gemeinsam zu eruieren, welche konkreten zusätzlichen Förderprogramme und Maßnahmen des Freistaats Bayern für die bayerischen Grenzregionen notwendig und zielführend sind, um den Waggon „Bayerische Grenzregion“ nicht auf halber Strecke wieder abzuhängen. Denn klar ist, dass unsere Landkreise noch mit großen infrastrukturellen Herausforderungen zu kämpfen haben, welche einen erheblichen Standortnachteil gegenüber den Wirtschaftsmetropolen und Ballungszentren darstellen.


Brief an den Ministerpräsidenten der beiden Landkreise Regen und FRG (PDF)