(v.l.) Michael Fahmüller, Landrat des Landkreises Rottal-Inn, Christian Thiel, Bürgermeister der Marktgemeinde Massing, Bezirksheimatpfleger Dr. Max Seefelder, Timm Miersch, neuer Leiter der Freilichtmuseen Massing und Finsterau, Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, Sebastian Gruber, Landrat des Landkreises Freyung-Grafenau, Ernst Kandlbinder, Bürgermeister der Gemeinde Mauth (Foto: Bezirk Niederbayern, Bäter)

Sondersitzung zur Museumsleitung für Freilichtmuseen

Verbandsversammlung entscheidet über Neubesetzung

Landshut. Bei einer Sondersitzung der Verbandsversammlung Zweckverband Niederbayerische Freilichtmuseen am 16. März entschied das Gremium, bestehend aus Mitgliedern des Bezirkstags von Niederbayern, der Landkreise Freyung-Grafenau und Rottal-Inn, der Gemeinden Massing und Mauth-Finsterau sowie dem Stiftungsvorstand, über die Neubesetzung der Museumsleitung. Erst vor kurzem wurde das Bewerberauswahlverfahren für die Neubesetzung der Museumsleitung der beiden Freilichtmuseen in Massing und Finsterau abgeschlossen und daraufhin eine Sondersitzung anberaumt. Bereits bei der Sitzung Anfang März wurden die Mitglieder des Zweckverbandes vom Vorsitzenden Dr. Olaf Heinrich über den Verlauf des Bewerberauswahlverfahrens informiert.

Bezirksheimatpfleger Dr. Max Seefelder, Mitglied der Bewerberkommission über den Kandidaten: „Als studierter Museologe und Zimmerermeister hat der Kandidat sowohl die Theorie als auch die Praxis im Gepäck“. Für die Neubesetzung der Museumsleitung gingen zahlreiche Bewerbungen beim Bezirk Niederbayern ein. „Das Bewerberauswahlverfahren verlief positiv und die Qualität der Bewerbungen war hoch. Die Entscheidung fiel einstimmig. Der künftige Museumsleiter konnte das Gremium mit großer Freilichtmuseumserfahrung und der Kombination aus Handwerk, Konzeption und Management überzeugen. Insbesondere bei den Projekten Görgenmannsölde, Berta-Hummel-Sammlung und Paul-Friedl-Haus sind dies sehr gute Voraussetzungen. Hier bieten unsere Freilichtmuseen in Massing und Finsterau ein breites Betätigungsfeld. Es freut mich, dass Herr Miersch und die beteiligten Kommunen schon in der zweiten Jahreshälfte mit der Zusammenarbeit beginnen können“, so Bezirkstagspräsident Dr. Heinrich.