IB(E Optics – Der Big Player aus Freyung

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    Hochwertige Objektive für die ganze Welt – MdL Gibis informiert sich

    Freyung. Von „Hidden Champions“ spricht man in der Regel, wenn relativ unbekannte Unternehmen in ihrem Geschäftsumfeld zu den Marktführern gehören. Wenn man von IB(E Optics aus Freyung spricht, kann einem durchaus der Begriff „Hidden Champion“ einfallen, da vor Ort kaum jemandem bewusst ist, welchen Stellenwert das Unternehmen in der Branche hat und dass es sowohl weltweit operiert als auch zu den ersten Adressen zählt, wenn es um hochwertige Kameraobjektive für den Dreh von Kino- und Spielfilmen geht. Der Abgeordnete Max Gibis hat sich nun bei diesem Unternehmen informiert und einen weiteren Big Player aus dem Bayerischen Wald kennengelernt.

    „Der Bayerische Wald beheimatet mittlerweile eine Vielzahl solcher Hidden Champions, die weltweit agieren, in ihrem Bereich zu den führenden Unternehmen gehören und die unsere Heimat in einem modernen, innovativen Licht erscheinen lassen“, so MdL Gibis nach dem Besuch. „Dazu gehört allen voran auch IB(E Optics.“

    Horst Deckinger, Assistent der Geschäftsführung gab ihm zuvor interessante Einblicke in die rasante Entwicklung des Unternehmens, das Klaus Eckerl, der der Firma nach wie vor als geschäftsführender Gesellschafter und Ideengeber vorsteht, im Jahr 2001 gegründet hatte. Seither hat sich der Betrieb von einem Ein-Mann-Unternehmen zu einem weltweit agierenden, geschätzten und in vielen Bereichen maßgeschneiderte Lösungen anbietenden Geschäftspartner mit über 50 Beschäftigten entwickelt. „Im Jahr 2021 haben wir schließlich den Neubau in Freyung bezogen, und bereits 2017 musste das Gebäude aufgrund des Wachstums unserer Firma erneut vergrößert werden“, berichtete Horst Deckinger dem Abgeordneten.

    Bei allen Produkten für Kunden der Filmbranche, wie ARRI München, Angenieux ST Herand, TIRBE Baltimore US, Band Pro LA US u.a. müssen teils filigrane, hochkomplexe und technisch anspruchsvolle Produktionsschritte vollzogen werden, erklärt Deckinger. „Unser Alleinstellungsmerkmal liegt dabei in der Zusammenführung von Optischem, mechanischem und nun auch elektronischem Know How. In der optischen Industrie ist zudem die Präzision nochmals deutlich höher als im Maschinenbau. Neben dem Optikdesign und der Mechanik-Konstruktion wird in der Produktion in Reinräumen montiert.“ In diesem Jahr wurde zudem viel Geld in der Messtechnik und das Beschichten von Optiken investiert. Damit schafft IB(E ein Alleinstellungsmerkmal, die „Farbigkeit“, den sogenannten „Look“ einer Optik, zu beeinflussen. „Die Filmschaffenden sind Künstler, Maler und wir machen deren Pinsel“, so Deckinger. „Als innovatives Produkt haben wir nun noch ein System zum ‚Scouten‘ von Filmorten entwickelt, den ‚Smartfinder‘. Auf Basis dieses Geräts und durch einen APP auf den iPhones kann damit dieses handliche Gerät als Basis für viele filmrelevante Entscheidungen dienen. Das System hat beispielsweise sogar ein ‚Steven Spielberg‘ schon angefordert“, weiß Horst Deckinger stolz zu berichten.

    Um diese komplexen Produkte für die großen Akteure weltweit anbieten zu können, bedarf es natürlich hervorragender Mitarbeiter. „Wir verfügen über hochtalentierte Angestellte, die in ihren jeweiligen Bereichen top ausgebildet sind und unser größtes Kapital darstellen“, so Horst Deckinger gegenüber dem Abgeordneten. „Dabei versuchen wir, einerseits kompetente Leute, die aus der Region kommen und gerne wieder zurückkommen wollen, eine berufliche Heimat mit einem sicheren Arbeitsplatz zu geben. Andererseits sind wir aber auch weltweit auf der Suche nach den besten Arbeitskräften in ihrem Fachgebiet.“ So konnte die Firma IB(E Optics GmbH einen Servicemitarbeiter aus Santiago de Chile gewinnen, der zu den führenden Kräften weltweit zählt, wenn es um die Reparatur von Objektiven geht. „Mit unserem Gesamtpaket konnten wir ihn davon überzeugen, samt Familie in den Bayerischen Wald zu ziehen. Wir dürfen daher insgesamt unsere Anziehungskraft als moderner und innovativer Standort, der trotzdem eine gewisse Tradition und Lebensqualität verbindet, nicht unterschätzen“, betonte Deckinger.

    MdL Max Gibis zeigte sich überzeugt davon, dass der Bayerische Wald dank weltweit agierender Unternehmen wie IB(E Optics weiter an Strahlkraft gewinnen kann und künftig die einheimischen Top-Arbeitskräfte nicht mehr abwandern müssen, weil gut bezahlte Arbeitsplätze in der Heimat zur Verfügung stehen. „Wenn wir darüber hinaus auch noch Experten aus aller Welt anlocken können, so kann dies für den Imagegewinn des Bayerischen Waldes nur von Vorteil sein“, so der Landtagsabgeordnete abschließend.

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