Lockdown im Januar – Einzelhandelsumsatz in Verkaufsräumen stark gesunken

Lebensmittel-Einzelhandel sowie Versand- und Internet-Einzelhandel im Plus

Bayern. Im Januar 2021 sank der nominale Umsatz im bayerischen Einzelhandel (ohne Kraftfahrzeughandel) im Vergleich zum Vorjahresmonat nominal um 0,6 Prozent und real um 1,5 Prozent. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik nach den ersten Ergebnissen der „Monatsstatistik im Einzelhandel“ weiter mitteilt, nahm die Zahl der Beschäftigten des Einzelhandels um 0,4 Prozent zu: Die Zahl der Vollzeitbeschäftigten ging um 0,3 Prozent zurück, während die Zahl der Teilzeitbeschäftigten um 0,9 Prozent zunahm.

Der nominale Umsatz im „Lebensmittel-Einzelhandel“ stieg im Januar 2021 um 7,7 Prozent (real: +6,1 Prozent). Im „Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln“ nahm der nominale Umsatz um 4,2 Prozent ab (realt: -4,7 Prozent). Die Zahl der Beschäftigten wuchs im „Einzelhandel mit Lebensmitteln“ um 5,5 Prozent, im „Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln“ verringerte sie sich um 2,6 Prozent.

Im „Einzelhandel in Verkaufsräumen“ sank der Umsatz im Januar 2021 nominal um 15,6 Prozent (realt: -17,3 Prozent). Im „Einzelhandel an Verkaufsständen und auf Märkten“ nahm der nominale Umsatz um 11,3 Prozent ab (realt: -13,5 Prozent). Im „sonstigen Einzelhandel“ erhöhten sich der nominale Umsatz um 35,8 Prozent und der reale Umsatz um 35,3 Prozent. Maßgeblich hierfür war der Anstieg im Versand- und Internet-Einzelhandel mit einem nominalen Umsatzplus von 38,1 Prozent und einem realem Umsatzanstieg von 37,3 Prozent.