Kabinett beschließt Erweiterung von einem Karenztag auf eine Woche bei Schulöffnungen/-Schließungen

Abgeordnete Walter Taubeneder, Max Gibis und Prof. Dr. Gerhard Waschler freuen sich über die somit erreichte verbesserte Planbarkeit
für die Schulfamilie

Passau/Freyung: Am vergangenen Mittwoch wandten sich die Abgeordneten Max Gibis, Walter Taubeneder sowie Prof. Dr. Gerhard Waschler, letzterer zudem in seiner Funktion als bildungspolitischer Sprecher der CSU-Landtagsfraktion, an Ministerpräsident Markus Söder sowie Gesundheitsminister Holetschek mit der Forderung einer „erweiterten Verlässlichkeit bei Öffnung und Schließung der Schulen“. Der dringende Appell der Abgeordneten lautete, eine Prüfung hinsichtlich einer verlängerten Karenzzeit bei Schulöffnungen/-Schließungen herbeizuführen.

So die Abgeordneten gegenüber der Bayer. Staatsregierung:

„In Kreisen und kreisfreien Städten, in denen die 7-Tage-Inzidenz um den Wert 100 schwankt, würde mit einer derartigen Prüfung und damit einhergehenden Erweiterung der bisher geltenden Regelungen auf z.B. mindestens drei bis sieben Karenztagen, die Möglichkeit einer optimierten Planung eröffnet werden.“

Da es gerade im Landkreis Passau, Landkreis Freyung-Grafenau aber auch in der Stadt Passau zu häufigen bzw. teils maximal kurzzeitigen Wechselformen zwischen Distanz- und Wechsel- bzw. Präsenzunterricht kam, sind die Abgeordneten äußerst erfreut über die Ergebnisse in der Ministerratssitzung, wonach die eintägige Karenzzeit aufgehoben wurde und „die Festlegung der jeweiligen Unterrichtsform jeweils für eine Schulwoche, auch wenn sich der Inzidenzwert während der Schulwoche ändert“, beschlossen wurde.

„Unser gemeinsamer Vorschlag wurde somit vollends umgesetzt“, stellt Gibis erfreut fest. Ich bin mir sicher, dass der Schulfamilie sowie den jeweiligen Familien die Planbarkeit mit dem heutigen Beschluss wesentlich erleichtert wird, so Waschler. […] „und es nun nicht mehr zu teils sogar tageweisen Änderungen kommen kann“, ergänzt Taubeneder weiter.