Simon Stoiber neuer Vorsitzender des DGB Kreisverband Deggendorf

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    Deggendorf. Am 8. November 2021 konstituierte sich der Vorstand des Deutschen Gewerkschaftsbunds im Kreis Deggendorf neu. Simon Stoiber ist nun neuer Vorsitzender und wird von Susanne Ritzinger als Stellvertreterin unterstützt.

    Alle vier Jahre werden die Vorstände von den Mitgliedsgewerkschaften neu benannt und setzen sich aus den ordentlichen und stellvertretenden Mitgliedern der acht DGB-Gewerkschaften zusammen. Als Vertreterin der Frauen wurde zusätzlich Angela Höcker, als Vertreter der Senioren im DGB Peter Boot gewählt. Weiter Vorstandsmitglieder sind zudem: Christian Zak, Helmut Faber, Sabine Boche, Josef Staudhammer, Debora Zannier, Christian Zacher, Manfred Sieche, Günther Karmann, Andreas Bauer, Walter Schmelz, Rene Gomm und Rupert Lallinger.

    Simon Stoiber steht damit die kommenden vier Jahre den rund 7500 Gewerkschaftsmitgliedern im Kreis Deggendorf vor. Darüber hinaus wurden zwei Anträge für die im Januar anstehende Bezirkskonferenz des DGB Bayern beschlossen, die sich mit den Themen Mobilität und der Verbesserung der Qualität von Ausbildungen befasst.

    Andreas Schmal, Geschäftsführer des DGB Niederbayern eröffnete und leitete die Wahlsitzung: „Die letzte Amtsperiode war geprägt von Wahlen auf allen vier Ebenen. Kommunal, Landtag, Europa und jetzt Bundestagswahl.“ Unter den erschwerten Bedingungen der Corona-Pandemie sei es den Gewerkschaften gelungen, ihre Arbeit fortzuführen. Tarifrunden wurden erfolgreich durchgeführt, Arbeitsplätze in der Krise gesichert und die Mitgliedszahlen stabil gehalten.

    „Die kommende Bundestagswahl wird entscheiden, wer für die Krise zahlt und wie sich die Bundesrepublik aufstellen wird. Mehr soziale Gerechtigkeit und mehr Mittel für Infrastruktur, Bildung und die Menschen – oder Sparpolitik und Rückschritt.“

    Andreas Schmal, Geschäftsführer DGB Niederbayern

    Zugleich erteilte er rechten Gruppierungen eine Absage: „Als Einheitsgewerkschaften sind wir mit allen demokratischen Parteien im Dialog, Gegnern unserer freiheitlichen Demokratie erteilen wir eine Absage.“

    Simon Stoiber bedankte sich für das ausgesprochene Vertrauen und ganz besonders auch bei dem ausscheidenden Vorsitzenden Thomas Müller für seinen jahrelangen Einsatz. „Ich freue mich auf die kommenden Herausforderungen und bin mir sicher, dass wir das als Team schaffen. Thomas Müller hat in den vergangenen Jahren eine bemerkenswerte Arbeit geleistet, auf die ich nun gut aufbauen kann.“ Selbstverständlich erklärte sich Thomas Müller bereit, mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, wenn er gebraucht würde: „Ich bin sehr froh, dass der Kreisverband nun in jüngere Hände gelegt wird. Ich wünsche Simon und der gesamten Vorstandschaft viel Erfolg und bin natürlich da, wenn ihr mich braucht“, so Thomas Müller.

    (v.l.) Sabine Boche, Christian Zak, Josef Staudhammer, Susanne Ritzinger, Simon Stoiber, Debora Zannier und Bettina Blöhm (Foto: DGB Niederbayern)

    Die eigenständigen Strukturen vor Ort führen „zu einer ganz anderen öffentlichen Wahrnehmung der Gewerkschaften“, sagte Bettina Blöhm, betreuende DGB-Regionssekretärin, die sich durch die verstärkte Einbindung ehrenamtlicher Mitglieder in den Kreisverbänden eine stärkere Anbindung an der Basis erhofft. „Die Kreisverbände müssen sich in ihrer Region positionieren“, so Blöhm.

    Für die nächsten vier Jahre formulierte Stoiber den Anspruch des neuen Vorstands: „Nach und trotz Corona müssen wir als Gewerkschaften wieder präsenter in der Öffentlichkeit werden. Die nächste Bundesregierung muss die arbeitenden Menschen im Lande im Blick behalten. Sie tragen die Lasten der letzten Krisen, sie müssen gehört werden.“

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