Förderung für Menschen mit geistiger Behinderung

Sozialausschuss genehmigt Kosten- und Finanzierungsplan für geplantes Wohnheim in Passau

Landshut. In seiner Sitzung am 9. März stimmte der Sozialausschuss des Bezirks Niederbayern unter dem Vorsitz von Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich dem Kosten- und Finanzierungsplan für das geplante Wohnheim der Daniel Dorn-Stiftung in Passau, Ortsteil Unteröd, zu. Im Oktober 2020 hatte der Sozialausschuss auf Antrag der Lebensgemeinschaft Langlebenhof GmbH bereits das Raumprogramm für die Einrichtung von zehn Wohnplätzen für Werkstattgänger mit geistiger Behinderung anerkannt.

Die geplante, ländlich gelegene Wohnanlage umfasst zehn Einzelzimmer eine Gemeinschaftsküche mit großem Ess- und Wohnbereich, einen Hauswirtschafts- und einen Hobbyraum sowie Räume für Therapiemaßnahmen. Neben einer in unmittelbarer Nähe liegenden ÖPNV-Bushaltestelle steht den Bewohnern ein hauseigener Bus für Ausflüge und sonstige Unternehmungen zur Verfügung. Der Träger verfügt mit der Einrichtung Langlebenhof an der Alten Rieger Straße im Stadtteil Passau-Hacklberg bereits über fundierte Erfahrungen im Umgang mit geistig behinderten Menschen. Seitens der Fachstelle für Pflege- und Behinderteneinrichtungen wird dem Betreuerteam große Fachkompetenz bescheinigt, einhergehend mit einem hohen Maß an Wertschätzung und Zuneigung für die anvertrauten Menschen.

Die von der Regierung von Niederbayern als förderfähig festgestellten Kosten in Höhe von 1.935.100 Euro werden genehmigt. Die Förderung des Bezirks erfolgt in Höhe von 10 Prozent und somit 193.510 Euro.

Ausgehend von den derzeit vorliegenden Informationen bezüglich Personenkreis, Betreuungsaufwand, etc. und unter Einbeziehung der Erfahrungen vergleichbarer niederbayerischer Einrichtungen, ist für den Bezirk Niederbayern als Hauptkostenträger für das Vorhaben in Passau-Unteröd nach einer Schätzung mit Kosten des laufenden Betriebes von 420.000 Euro zu rechnen.