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Freitag, Februar 6, 2026

Grenzüberschreitender Austausch im Bayerischen Wald

Lesestoff

Wenn Natur, Wintersport und Geschichte aufeinandertreffen

Spiegelau 05.02.2026, Rückblick auf das zweite Treffen
Dieses Mal fand der Austausch zwischen der Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald und der tschechischen Tourismusorganisation Destinace Šumava Žije auf deutscher Seite statt: Die Ferienregion bietet zahlreiche Wintersportmöglichkeiten in der Region, internationale Sportevents sorgen hierbei für besondere Highlights. Beim Besuch des Wintersportevents FIS Para Cross-Country World Cup 2026 in Finsterau, waren die tschechischen Touristiker sichtlich begeistert. Rund 200 Athletinnen und Athleten aus aller Welt bot der Weltcup eine Bühne für hochklassigen, internationalen Spitzensport. Auch das Finsterauer Maskottchen Filu im Luchs-Kostüm begeisterte die Fans und wurde gerne für Erinnerungsfotos abgelichtet.


Zudem erhielten die Touristiker einen Ausblick auf das nächste Event, das bereits in den Startlöchern steht: Vom 25. Februar bis 08. März 2026 ist das Hohenzollern Skistadion im Arberland Bayerischer Wald Schauplatz eines sportlichen Highlights von internationaler Bedeutung: Die Biathlon IBU Jugend- und Junioren-Weltmeisterschaften 2026. Besonders bemerkenswert ist die Rückkehr dieses Weltcups nach Deutschland: Vor 18 Jahren fand die Veranstaltung zuletzt in dieser Form auf heimischen Boden statt. Für die Region bedeutet dies nicht nur internationale Aufmerksamkeit und sportliche Begeisterung, sondern auch positive Impulse für den Tourismus, lokale Betriebe und die Wahrnehmung des Bayerischen Waldes an renommierte Wintersportdestination.

Große Investitionen im Skizentrum Mitterdorf
„Seit dem Frühjahr wurde rund um den Almberg intensiv gearbeitet.“, berichtete Betriebsleiter Florian Schrottenbaum. Bei einer Führung stellte er die Neuerungen vor – auch für die tschechischen Touristiker ein besonders wertvoller Einblick. Zwei alte Anlagen wurden durch eine 6er Sesselbahn am großen Almberg und 4er Sesselbahn am kleinen Almberg ersetzt. Gleichzeitig wurden auch die Beschneiungsanlagen modernisiert, der Speichersee erweitert und zusätzliche Parkplätze im Junior-Ski-Zirkus geschaffen – insgesamt die größten baulichen Veränderungen im beliebten Skigebiet in Mitterdorf. Doch die Investitionen zielen nicht nur auf den Winter: Mit einer Flyline und einem Erlebniswanderweg soll das Skizentrum künftig auch in den Sommermonaten attraktiv bleiben und ganzjährige Nutzung ermöglichen. Für die Gäste bedeutet das: mehr Komfort, kürzere Wartezeiten, sichere Schneeverhältnisse und zusätzliche Angebote für Familien.
Auch die Vorteile der aktivCARD durften als wichtiger Input im Programm nicht fehlen. Mit über 150 Partnerbetrieben, darunter auch das Skizentrum Mitterdorf, ermöglicht sie den Gästen Zugang zu zahlreichen kostenfreien Leistungen. Für viele Besucherinnen und Besucher ist das ein besonderes Schmankerl, dass gerne in Anspruch genommen wird.

Beeindruckende Anlage: die neue 6er Sesselbahn am großen Almberg © FNBW, Wagner

Zeitreise durch die Geschichte des Bayerwaldes
Im Waldgeschichtlichen Museum in St. Oswald erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen einer Führung mit Christian Binder spannende Einblicke in die zeitlose Ausstellung. Das Herzstück des Museums bildet ein begehbarer Baum: Über eine Wendeltreppe lassen sich drei Etagen – oder 550 Millionen Jahre Naturgeschichte des bayerischen Waldes und des Böhmerwaldes – erkunden. Ideal für Familienausflüge bei Regenwetter, und das Beste: der Eintritt ist frei. Ein herzliches Dankeschön geht an die Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald, die den Museumsbesuch mit Führung möglich gemacht hat.

Im Waldgeschichtlichen Museum wird die Historie des Bayerwaldes lebendig: Führung durch das Museum mit Christian Binder, Leiter dieser Nationalparkeinrichtung und des Hans-Eisenmann-Hauses © Katrin Wachter, NPV

Starke Partnerschaft mit Blick nach vorne
Mit Vorfreude blicken die Partner auf den nächsten Austausch, der auf tschechischer Seite stattfinden wird. Die enge Zusammenarbeit ermöglicht es beiden Urlaubsdestinationen, Synergien zu nutzen und umfassende Einblicke zu gewinnen, um so Gästen künftig fundierte Empfehlungen aus erster Hand geben zu können. So entstehen nachhaltige Mehrwerte, nicht nur für die Gäste, sondern auch für die Region selbst. „Nur gemeinsam können wir unsere Stärken bündeln und langfristig davon profitieren“, so Robert Kürzinger, Geschäftsführer der Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald.
Vom Wald das Beste – Die Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald
Die Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald besteht aus 12 Gemeinden, die an das Kerngebiet des Nationalparks angrenzen. Die Gemeinden Bayerisch Eisenstein, Eppenschlag, Frauenau, Hohenau, Kirchdorf, Lindberg, Mauth-Finsterau, Neuschönau, Sankt Oswald-Riedlhütte, Schönberg, Spiegelau und Zwiesel haben sich zusammengeschlossen, um die einzigartigen Naturerlebnisse rund um den „Urwald“ Bayerischer Wald erlebbar zu machen. Die spannende Ganzjahresdestination punktet dabei mit ihrer Unverfälschtheit, Naturvielfalt, der Vielzahl an spannenden Freizeitaktivitäten und mit der stark von der Glasherstellung geprägten Kultur im Bayerischen Wald. Mit diesem vielfältigen Angebot genießen in der Ferienregion nicht nur Familien und Paare ihren Urlaub, sondern im gleichen Maß auch Naturliebhaber, Erholungssuchende und Aktivurlauber. Weitere Informationen unter: www.ferienregion-nationalpark.de.

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