Staatlich anerkannte Umweltstation im Landkreis Freyung-Grafenau beantragt
Waldkirchen: In der Stadt Waldkirchen soll unter der Trägerschaft des Naturpark Bayer. Wald e.V. eine weitere staatlich anerkannte Umweltstation entstehen. Der Naturpark ist bereits seit 2007 Träger der Umweltstation Viechtach und seit 2018 der grenzüberschreitenden Umweltstation Bayerisch Eisenstein. Umweltstationen sind Bildungseinrichtungen, die vom Freistaat Bayern besonders gefördert werden. Der Start in Waldkirchen erfolgt nun mit einer Projektförderung für die Intensivierung der Umweltbildung, eine Anerkennung der Umweltstation ist dann im Herbst oder nächstes Jahr zu rechnen. Der Naturpark hat dazu mit dem Verein „Haus der Natur, Kultur, Kunst und Jugend“ (HNKKJ) eine Kooperationsvereinbarung zur Zusammenarbeit abgeschlossen und bereits im letzten Jahr beim bayerischen Umweltministerium einen Antrag auf Anerkennung gestellt. Der Naturpark übernimmt in dieser Kooperation schwerpunktmäßig den Themenbereich Natur. Das Büro der Umweltstation soll im der bereits bestehenden Haus des HNKKJ im Marktmühlerweg eingerichtet werden. Die thematische Ausrichtung wird vor allem im Bereich „Wilde Mittelgebirgsbäche“ liegen. Beispielhaft dient dazu die Saußbachklamm, die nur etwa 25 Geh-Minuten vom Sitz der Einrichutng entfernt liegt. Der Standort ist prädestiniert: Unmittelbar am Gebäude liegt ein Außengelände und der gesamte Schulkomplex der Stadt Waldkirchen, aber auch der Stadtwald liegt ebenfalls in fußläufiger Entfernung.
„Wir freuen uns, dass nach einer langen Vorbereitungsphase nun vom Umweltministerium grünes Licht für den Projektstart gegeben wurde und hoffen, dass uns die Anerkennung im Laufe des Jahres erteilt wird“, erklärt der Naturparkvorsitzende Heinrich Schmidt. Besonders hob Schmidt auch hervor, dass sich die Stadt Waldkirchen mit Bürgermeister Heinz Pollak sehr kooperativ gezeigt hat und die Räumlichkeiten zur Verfügung stellt, um damit die Voraussetzungen für den Betrieb der zukünftigen Umweltstation zu ermöglichen. Genauso wichtig ist dem Leiter des Naturparks, dass er mit dem Vorsitzenden des Vereins HNKKJ, Herrn Dr. Behzat Ünel eine Kooperation vereinbaren konnte, um gemeinsam ein gutes Umweltbildungsangebot für den südlichen Bereich des Landkreises anbieten zu können.

Umweltstationen werden vom Freistaat Bayern gefördert, die benötigten Eigenmittel werden durch den Naturparkverein, den Landkreisen und der Kommune aufgebracht. Landrat Sebastian Gruber und Bürgermeister Heinz Pollak haben Ihre Unterstützung vorbehaltlich der Zustimmung der entsprechenden Gremien zugesagt.
Besonders hervorzuheben ist die Ausstattung mit qualifiziertem Personal: Für die Vorbereitung und Abwicklung des Jahresprogrammes wird die Einrichtung mit einer hauptamtlichen Personalstelle besetzt werden.




