Abgeordneter Gibis auf Infobesuch an der Mittelschule Grafenau

Grafenau. Die Zeit der politischen Sommerpause nutzt der Landtagsabgeordnete Max Gibis, um sich vor Ort in seinem Wahlkreis über verschiedenste Einrichtungen zu informieren. So hat er der Probst-Seyberer-Mittelschule in Grafenau einen Infobesuch abgestattet und sich bei Schulleiter Klaus Gigl über den Schulalltag in Corona-Zeiten, über den Fortschritt der technischen Ausstattung sowie über die anstehende Sanierung der Schule informiert.

Schulleiter Klaus Gigl bestätige dem Abgeordneten, dass der Unterricht während der Corona-Krise als „Home-Schooling“ sichergestellt werden konnte und auch mittlerweile der Wechsel von Präsenzunterricht und digitalem Unterricht zu Hause sehr gut funktioniere. „Zum einen haben wir darauf geachtet, die Präsenz soweit zu entzerren, dass entsprechende Abstandsregeln eingehalten werden können, zum anderen stellen wir durch einen sinnvollen und notwendigen Wechsel zwischen Präsenzunterricht und „Lernen dahoam“ die Qualität des Unterrichts sicher, um die Schülerinnen und Schüler optimal auf die nächste Jahrgangsstufe vorzubereiten“, so Schulleiter Klaus Gigl.

Zur aktuellen Situation der Probst-Seyberer Mittelschule konnte Gigl dem Abgeordneten Max Gibis fast ausschließlich positive Neuigkeiten vermelden. So kann die Mittelschule in Grafenau stabile Schülerzahlen vorweisen, die klar über den langjährigen Prognosen liegen. „Mit 260 bis 270 Schülern können wir jährlich unsere 13 bis 14 Klassen bilden und den M-Zug ab der 7. Klasse fast durchgehend zweizügig anbieten“, äußerte sich Schulleiter Klaus Gigl zufrieden. Erfreulich ist auch, dass das Angebot des gebundenen Ganztages von etwa 160 Schülerinnen und Schülern angenommen wird und auch Angebote des offenen Ganztags von nahezu allen Schülern der Regelklassen genutzt werden. „Das zusätzliche Engagement unserer Schüler über die Pflicht hinaus ist wirklich bemerkenswert.“

Auch zur technischen Ausstattung hatte Schulleiter Klaus Gigl nur lobende Worte für den Sachaufwandsträger, die Stadt Grafenau, übrig. „Wir sind technisch auf dem neuesten Stand, sukzessive wird die Ausstattung an die Anforderungen eines zeitgemäßen Unterrichts angepasst, der auch die Vermittlung digitaler Lerninhalte im Fokus hat. Zudem haben wir auch ein Kollegium, das sich interessiert und engagiert zeigt, die vorhandene Technik im Unterricht zu nutzen. Lediglich bei der IT-Betreuung der Schulen muss es früher oder später eine grundlegende Lösung geben, weil der technische Betreuungs- und Wartungsaufwand auf Dauer so aufwendig wird, dass er kaum noch von einem Kollegen aus dem Lehrerkollegium zu leisten ist.“ MdL Max Gibis pflichtete ihm bei und regte an, die IT-Betreuung auf professionelle Beine zu stellen. Viele Schulen und Sachaufwandsträger nutzen hier bereits externe Dienstleister, wie Gibis aus seinen Erfahrungen berichten konnte.

Lediglich der Gebäudezustand entspricht nicht dem Erscheinungsbild einer modernen Schule, äußerte Schulleiter Gigl, der an einer zeitnahen Umsetzung der bereits geplanten Generalsanierung der Grafenauer Mittelschule interessiert ist. „Die Pläne liegen bereits vor, so dass wir hoffen, dass nun auch unsere Schule als letzte der drei Schulen am Schulzentrum Grafenau zeitnah saniert wird“, so der Schulleiter, der dem bestehenden Gebäude grundsätzlich eine gute Funktionalität bescheinigte und auch aufgrund der guten Bausubstanz einen Sanierung absolut befürwortet. „Am besten für alle Beteiligten wäre sicherlich eine zügige Generalsanierung in möglichst wenigen Bauabschnitt bei gleichzeitigem Umzug der Schule während des Baus“, zeigte Klaus Gigl dem Abgeordneten seine favorisierte Lösung auf.

Der Abgeordnete Max Gibis konnte sich davon überzeugen, dass die Schülerinnen und Schüler an der Probst-Seyberer-Mittelschule in Grafenau sehr gut aufgehoben sind und versprach, bei allen Anliegen als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen. 

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