1000 Euro für Herzenswunsch-Krankenwagen

Thyrnau. Darüber haben sich Werner Kloiber, der stellvertretende Diözesan-Geschäftsführer der Malteser, und Rosmarie Krenn, Referentin Soziales Ehrenamt, Mitglieder, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, beim Besuch von Würth Elektronik in Thyrnau ganz besonders gefreut: Die Auszubildenden haben ihnen einen Spendenscheck in Höhe von 1 000 Euro überreicht. Gedacht ist das Geld für das Malteserprojekt Herzenswunsch-Krankenwagen.

Übers Jahr verteilt veranstalten die Auszubildenden Spendenaktionen, bei denen sie für die gesamte Belegschaft kochen und backen. Der Erlös daraus wird an eine Wohltätigkeitsorganisation in der Region gespendet, dieses Mal für das Herzenswunsch-Krankenwagen-Projekt. Dieses bringt Menschen, ausgestattet und fachlich besetzt in einem Krankenwagen, dorthin, wo sie allein nicht mehr hinkommen. Dabei können sich die schwerkranken Menschen verabschieden, noch einmal genießen oder sich einfach noch einmal wie früher fühlen. Begleitet werden sie ehrenamtlich von Maltesern, die als Rettungs- oder Notfallsanitäter oder Rettungsassistenten tätig sind. Sie stellen ihre Freizeit zur Verfügung, um Menschen ihre letzten Herzenswünsche zu erfüllen. Das alles ist für den Patienten oder seine Familie kostenlos, der Herzenswunsch-Krankenwagen wird komplett aus Spenden finanziert und lebt vom Engagement der beteiligten Malteser.

Das Projekt Herzenswunsch-Krankenwagen ist eine Neuheit in der Diözese Passau, erst vor zwei Monaten wurde bei einem Treffen der Malteser-Führungsriege in Hutthurm über dieses Projekt abgestimmt und einstimmig entschieden. Da es diesen Dienst bereits in vielen anderen Diözesen Deutschlands gibt, soll er nun auch in der Diözese Passau angeboten werden. Laut Werner Kloiber ist etwa alle Zwei Monate eine solche Aktion geplant, bei großer Nachfrage soll der Dienst öfter angeboten werden. Viele Mitarbeiter der Malteser haben sich bereit erklärt, das Projekt zu unterstützen, um den Menschen ihren letzten Wunsch erfüllen zu können.