Sternenbeobachtung in Regen mit und ohne „Lichtverschmutzung“

Wo steht nochmal der Polarstern? Wie erkenne ich die verschiedenen Sternbilder? Wie stark beeinträchtigt Lichtverschmutzung die Sternenbeobachtung in unseren Kreisstädten? Welche Folgen gehen mit dem zunehmenden Lichtsmog einher? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt es bei einer Veranstaltung des Naturparks Bayerischer Wald am Freitag, den 15.06.2018 in Regen.

Werner Wimmer, Hobby-Astronom mit einer kleinen privaten Sternwarte in Regen, wird die Teilnehmer in einem kleinen Vortrag in die Welt der Astronomie einführen. Auch die praktische Orientierung am Nachthimmel steht im Mittelpunkt der Abendveranstaltung. Zudem kann er berichten, wie sich die Lichtverschmutzung in Regen konkret auf astronomische Beobachtungsmöglichkeiten auswirkt. Johannes Matt vom Naturpark Bayerischer Wald wird das neue Projekt zum Thema „Lichtverschmutzung“ und deren vielfältige Auswirkungen auf Mensch, Tier und Pflanzen vorstellen. Auch werden verschieden Lösungsansätze zur Vermeidung von Lichtsmog aufgezeigt. Anschließend werden im Rahmen einer nächtlichen Exkursion die Unterschiede der Beobachtungsmöglichkeiten mit und ohne Lichtverschmutzung veranschaulicht. Dazu werden Fahrgemeinschaften gebildet und im Bereich Weißenstein, außerhalb der „Lichtglocke“ der Stadt Regen, der Blick in den Sternenhimmel gerichtet.

Zu dieser Veranstaltung am Freitag, den 15. Juni 2018 laden Werner Wimmer und der Naturpark Bayerischer Wald alle Interessierte recht herzlich ein. Treffpunkt ist um 21.00 Uhr im Brauereigasthof Falter in Regen, nicht wie in den Programmen gedruckt am Hinhart. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um eine Anmeldung bis Freitag, 12 Uhr beim Naturpark unter Tel.: 09922 80 24 80 gebeten. Bringen Sie bitte ein Fernglas und wenn möglich eine Stirnlampe mit Rotlicht mit. Denken Sie auch an warme Kleidung. Bei Schlechtwetter fällt die Veranstaltung aus.

Die Veranstaltung wird im Rahmen des INTERREG-Projektes „Lichtverschmutzung – gemeinsames Verfahren“ veranstaltet. Das Projekt wird über das Programm zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit zwischen dem Freistaat Bayern und der Tschechischen Republik gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung realisiert.