Das MMK begeht seinen 30. Geburtstag mit einer Georg Philipp Wörlen-Retrospektive mit vielfältigem Begleitprogramm

(von Tobias Schmidt)

Zum 30jährigen Jubiläum zeigt das Museum Moderner Kunst Wörlen vom 14. März bis zum 28. Juni 2020 eine Retrospektive zum Werk von Georg Philipp Wörlen (1886-1954), dem Vater des Museumsgründers Hanns Egon Wörlen (1915-2014). Das Herzstück der Sammlung der Stiftung Wörlen war in dieser Form bislang nicht zu sehen. Chronologisch aufgebaut wird sich diese Werkschau über beide Etagen des Hauses erstrecken.

Begleitend erscheint das von Bianca Buhr erstellte Werkverzeichnis der Gemälde von Georg Philipp Wörlen im Kölner Wienand Verlag, das den Kernbestand der Sammlung erstmals systematisch aufarbeitet. Im Untergeschoss des Hauses gewährt die Ausstellung „30 Jahre MMK Passau“ anhand von Plakaten und Dokumenten aus den letzten 30 Jahren einen Rückblick auf die Ausstellungstätigkeit des Hauses.

Georg Philipp Wörlen, ‚Kristallin Ostchor des Passauer Domes‘, 1920 (Quelle: Toni Scholz)

Zu den Jubiläumsausstellungen bietet das Museum ein abwechslungsreiches Begleitprogramm an: den „Tag der offenen Tür“ (14.3.), die bekannten Führungsformate „After Work“ (19.3., 4.6.) und „Slow Art“ (23.4.) sowie neue Formate wie „Bilder hören. Eine musikalische Führung“ in Kooperation mit dem Cafe Museum (3.4., 26.6.) und „Stadtrundgang Wörlen Spezial“ (27.5., 24.6.), Bianca Buhr stellt in einem wissenschaftlichen Vortrag ihre neuen Forschungsergebnisse zu Georg Philipp Wörlen vor (15.5.) und der Schauspieler Olaf Schürmann (Landestheater Niederbayern) lässt die Künstlerfreunde Georg Philipp Wörlen und Carry Hauser in Lesungen wieder lebendig werden (6.5., 17.6.).

Die Museumspädagogik bietet außerdem zahlreiche Workshops für Kinder und Jugendliche an. Und gegen Vorlage des Ausweises gewährt das Museum allen in der Georg-Philipp-Wörlen-Straße wohnhaften Passauern freien Eintritt in die Wörlen-Retrospektive. Diese eröffnet am Freitag, 13. März um 19 Uhr und ist danach noch bis 28. Juni jeweils Dienstag bis Sonntag von 10-18 Uhr zu besichtigen.  

Georg Philipp Wörlen, ‚Abendmahl, 1933 (Quelle: Toni Scholz)
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