HWK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Kilger (3. v. li.) und HWK-Präsident Dr. Georg Haber (1. v. li.) überbrachten ihre Glückwünsche zum Bundessieg an Cecile Höllmüller (2. v. li.), Inhaber Andy Bernecker (1. v. re.), Claudia Bernecker (3. v. re.) sowie Dominik Bernecker von der Glaserei Späth (Foto: Andrea Bauer FOTOART)

Urkunden-Übergabe an Deutschlands beste Gesellen

Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks: Cecile Höllmüller von Glaserei Späth in Hauzenberg ist eine der acht Besten

Hauzenberg. Die große, bundesweite Abschlussfeier des Leistungswettbewerbs des Deutschen Handwerks 2020 ist wegen der Corona-Pandemie im vergangenen Dezember ins Digitale verlegt worden. Die besten Handwerksgesellen aus Deutschland wurden vom Zentralverband des Deutschen Handwerks bei einer Online-Veranstaltung gewürdigt. Auch acht Gesellinnen und Gesellen aus Niederbayern und der Oberpfalz haben auf Bundesebene brilliert. Um diesen Junghandwerkern aus dem Kammergebiet ihren Respekt zu zollen, haben die Spitzenvertreter des ostbayerischen Handwerks, Handwerkskammerpräsident Dr. Georg Haber und HWK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Kilger, sie nun persönlich in ihren Ausbildungsbetrieben besucht. Darunter die Glaserin, mit der Fachrichtung Verglasung und Glasbau, Cecile Höllmüller, ausgebildet bei der Glaserei Späth in Hauzenberg im Landkreis Passau.

Im Betrieb übergaben die beiden Kammervertreter einen Pokal samt Urkunde über den Bundessieg im Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks sowie eine Ehrenurkunde für den Ausbildungsbetrieb an Cecile Höllmüller und die Inhaberfamilie, Claudia Bernecker, Andy Bernecker und Dominik Bernecker. Höllmüller erhielt zusätzlich eine Urkunde über ihren Sieg im Berufswettbewerb „Die gute Form im Handwerk – Handwerk gestalten“. Jürgen Kilger sagte beim Treffen: „Dass so viele Spitzenkräfte im Handwerk aus unserer Region kommen, darauf sind wir stolz und das zeigt den Stellenwert des Handwerks bei uns deutlich.“ Auch Dr. Haber gratulierte und bezeichnete den jährlichen Handwerkswettbewerb als eine tolle Plattform, „um die hervorragenden praktischen Fähigkeiten der jungen Handwerker und das Engagement der Ausbildungsbetriebe in der Öffentlichkeit herauszustellen“. Trotz der Pandemie sollten Betriebe nicht nachlassen, für ihr Handwerk zu werben und Nachwuchs zu fördern.

Der seit 1951 durchgeführte Berufswettbewerb zählt zu den größten und traditionsreichsten in Europa. Um am Wettbewerb teilnehmen zu dürfen, müssen die Gesellen in der praktischen Prüfung mindestens die Note „Gut“ erreichen. Deutschlandweit nehmen jährlich rund 3.000 Junghandwerker am Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks teil. Sie messen sich zunächst innerhalb ihres Kammergebiets, dann bayernweit und treten zuletzt gegen ihre bundesweite Konkurrenz an.