Umsatz des bayerischen Bauhauptgewerbes auch im April 2020 deutlich im Plus

Personalstand ebenfalls über Vorjahreswert, dagegen Gesamtwert der Auftragseingänge
fortgesetzt im Minus

Das Bauhauptgewerbe in Bayern erwirtschaftete im April 2020 einen baugewerblichen Umsatz von insgesamt 1,58 Milliarden Euro und damit ein um 123,0 Millionen Euro bzw. 8,4 Prozent höheres Umsatzergebnis als vor Jahresfrist. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, haben zu diesem Zuwachs alle sieben Regierungsbezirke Bayerns sowie fünf der sieben Bausparten des Wirtschaftssektors beigetragen. Relativ am stärksten sowie weit überdurchschnittlich punkteten unter den Regierungsbezirken Oberfranken (+27,7 Prozent gegenüber April 2019), Mittelfranken (+15,7 Prozent), Schwaben (+13,2 Prozent) und Niederbayern (+12,9 Prozent) und unter den Bausparten der öffentliche Hochbau bzw. Tiefbau für Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen (+19,9 Prozent bzw. +24,9 Prozent) sowie der gewerbliche und industrielle Tiefbau (+18,5 Prozent). Allein der gewerbliche und industrielle Hochbau sowie der öffentliche Hochbau für Organisationen ohne Erwerbszweck verfehlten das vergleichbare Vorjahresergebnis (-1,6 Prozent bzw. -14,1 Prozent). Die Auftragseingänge im bayerischen Bauhauptgewerbe bezifferten sich Ende April 2020 auf einen Gesamtwert von 1,41 Milliarden Euro (-11,7 Prozent) und der Personalstamm bemaß sich auf insgesamt 101 613 tätige Personen (+4,5 Prozent).

Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik erzielte das Bauhauptgewerbe in Bayern im April 2020 einen baugewerblichen Umsatz in Höhe von insgesamt 1,58 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahreswert bedeutet dies einen Umsatzanstieg von 123,0 Millionen Euro bzw. 8,4 Prozent, den fünf der sieben Bausparten des Wirtschaftssektors sowie ausnahmslos alle sieben Regierungsbezirke Bayerns mitgetragen haben. Mit Ausnahme des gewerblichen und industriellen Hochbaus sowie des öffentlichen Hochbaus für Organisationen ohne Erwerbszweck, die ein jeweiliges Minus von 1,6 Prozent bzw. 14,1 Prozent gegenüber April 2019 verzeichneten, errechneten sich für die Bausparten Zuwachsraten zwischen 6,5 Prozent (Wohnungsbau) und 24,9 Prozent (öffentlicher Tiefbau für Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen) und für die Regierungsbezirke zwischen 0,8 Prozent (Oberbayern) und 27,7 Prozent (Oberfranken).

Ende April 2020 waren im bayerischen Bauhauptgewerbe (in 1 714 Betrieben; +4,1 Prozent gegenüber April 2019) insgesamt 101 613 Personen tätig, womit sich im Vorjahresvergleich auch der Personalstand des Wirtschaftssektors erhöht hat (+4,5 Prozent). Diese Beschäftigten erbrachten an 20 Arbeitstagen (wie im April 2019) insgesamt 11,0 Millionen Arbeitsstunden (+4,0 Prozent) und bezogen für diese Arbeitsleistung Entgelte in Summe von 356,2 Millionen Euro (+2,9 Prozent).

In Fortsetzung der seit Oktober 2019 beobachtbaren rückläufigen Entwicklung hatte das bayerische Bauhauptgewerbe auch im aktuellen Berichtsmonat Auftragseingänge zu verbuchen, deren Gesamtwert sich mit 1,41 Milliarden Euro deutlich unter Vorjahresniveau beziffert (-11,7 Prozent). Die mit Abstand größten Wertanteile des aktuellen Auftragseingangs im bayerischen Bauhauptgewerbe sind dem Wohnungsbau (381,7 Millionen Euro; -16,7 Prozent) sowie dem gewerblichen und industriellen Hochbau (328,0 Millionen Euro; -7,0 Prozent) zuzurechnen.

Mit Ausnahme des Tiefbaus (gewerblicher und industrieller Tiefbau: +40,9 Prozent; öffentlicher Tiefbau für Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen: +13,8 Prozent) hat sich das bayerische Bauhauptgewerbe gegenüber April 2019 bei allen Bausparten mit wertmäßig geringeren Auftragseingängen zu begnügen, darunter finden sich gemessen an der Veränderungsrate in „Schlusslicht-Position“ der Straßenbau (-35,0 Prozent) sowie der öffentliche Hochbau für Organisationen ohne Erwerbszweck (-46,1 Prozent).

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