Rückblick und Ausblick beim Regionalmanagement Deggendorf

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    Deggendorf. Über einen etwas längeren Zeitraum durfte Regionalmanager Herbert Altmann bei der diesjährigen Beiratssitzung des Regionalmanagements Deggendorf berichten. Er blickte in seinem Bericht auf die gesamte letzte Förderphase, insgesamt drei Jahre, zurück. Zugleich richtete sich der Blick auf die kommenden drei Jahre.

    Landrat Christian Bernreiter ging bei der Begrüßung insbesondere auf die geleistete Arbeit und die finanzielle Förderung durch das Bayerische Ministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie ein: „Im Rahmen vom Regionalmanagement werden für die Entwicklung der Region wichtige Projekte umgesetzt. Deshalb finden wir das Instrument sehr wichtig und freuen uns, dass wir die Förderzusage für die nächsten drei Jahre bereits erhalten haben. Die Gelder sind hier sicher sehr gut angelegt.“

    Wie die Gelder in den letzten drei Jahren verwendet wurden, zeigte Regionalmanager Herbert Altmann in seinem Rückblick auf. So werden im Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung mittlerweile jährlich knapp 40 Maßnahmen mit mehr als 60 Veranstaltungstagen organisiert. Im Rahmen der Förderung wurde ein Großteil der Maßnahmen im Bereich der Fachkräftesicherung ins Leben gerufen: „Dabei decken wir alle möglichen Ansatzpunkte ab. Von der Berufsorientierung an den Schulen, Lehrerfortbildungen und Unternehmerschulungen bis hin zur konkreten Vermittlung von Fachkräften.“ Zu Beginn der letzten Förderphase haben sich Formate wie das „Azubi-Speed-Dating“ sehr gut bewährt. Durch die Corona-Einschränkungen konnten diese jedoch nicht mehr fortgeführt werden. Mit Alternativprojekten wie der „Virtuellen Ausbildungstour“ oder dem kürzlich von der GesundheitsregionPlus in Kooperation mit der Maria-Ward-Realschule durchgeführten „Virtuellen Azubi-Speed-Datin“ wurden die Ansätze der Pandemie angepasst – was auch viele Vorteile mit sich brachte.

    Einen zweiten Schwerpunkt setzt das Regionalmanagement im Bereich der „regionalen Identität“. In diesem Zusammenhang wurden insbesondere die Social Media-Kanäle weiter ausgebaut. Beispielsweise konnte die Zahl der Abonnenten der Facebook-Seite von 3.500 auf knapp 18.000 gesteigert werden. „Dabei setzen wir vor allem auf unsere Clips. Serien wie ‚Landkreis Gschichtn‘ oder auch die ‚Firma des Monats‘ haben sich sehr gut bewährt, erzielen eine sehr große Reichweite und sollten deshalb unbedingt weitergeführt werden“, erläutert Altmann. Zudem arbeitet das Regionalmanagement bereits an neuen Formaten, die die Social Media-Kanäle weiter aufwerten und interessant machen.

    In der letzten Förderphase offiziell gestartet, ist die Kooperation mit dem Landkreis Freyung-Grafenau. Vor allem das Thema Fachkräftesicherung wird bei der Zusammenarbeit gemeinsam bearbeitet. Zudem liegt der Fokus auf der Netzwerkarbeit im Wirtschaftsbereich. Durch die gemeinsamen Aktion soll die Wirtschaft in der Region weiter zusammenwachsen und Synergien nutzbar gemacht werden.

    Zum Abschluss des Rückblicks bedankte sich Altmann bei allen Akteuren für die unkomplizierte Zusammenarbeit: „Da sieht man, dass das Netzwerk funktioniert. Dadurch macht die Organisation der Projekte für alle Akteure richtig Spaß!“ Großer Dank galt zudem der Regierung von Niederbayern und dem Bayerischen Wirtschaftsministerium für die große Unterstützung bei der Abwicklung aller Förderangelegenheiten.

    Beim Ausblick wurde deutlich, dass ziemlich schnell konkrete Maßnahmen umgesetzt werden. Aktuell wird eine Unternehmensbefragung vorbereitet. „Durch Corona haben sich einige Rahmenbedingungen bei den Unternehmen geändert. Mit der Befragung wollen wir erfahren, welche Themen zukünftig für die Unternehmen besonders wichtig sind. Welche Rahmenbedingungen können auch vom Landkreis angepasst werden? Die Ergebnisse sollen die Arbeitsgrundlage für die nächsten Jahre werden. Deshalb ist es wichtig, dass möglichst viele Unternehmen aus allen Bereichen teilnehmen“, führt Altmann aus.

    Lob für die Arbeit kam anschließend von vielen Beiratsmitgliedern. Sarina Hüben vom Wirtschaftsministerium und Sebastian Bauer von der Regierung von Niederbayern verwiesen auf den bereits überreichten Förderbescheid: „Damit kann die erfolgreiche Arbeit auch in den kommenden drei Jahren fortgesetzt werden. Wir freuen uns, diese Initiative unterstützen zu dürfen.“ Für die kommenden drei Jahre stehen dem Regionalmanagement Deggendorf Fördermittel von 299.550 Euro zur Verfügung. Mit dem Eigenanteil des Landkreis ergibt sich ein Jahresbudget von etwa 170.000.

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