Delegation des Campus Burghausen auf Uni-Tour in Tschechien

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    Die Hochschullandschaft in Tschechien kennenzulernen, sich mit den tschechischen KollegInnen zu Themen wie Hochschulzusammenarbeit, Studentenaustausch, Erasmus- und Forschungsprojekte, Unternehmenskooperationen und anderen auszutauschen sowie das Nachbarland Tschechien etwas näher kennenzulernen waren die Ziele einer zweitägigen Studienexkursion nach Pilsen und Budweis, die eine Delegation des Campus Burghausen der Technischen Universität Rosenheim unternommen hat.

    Organisiert wurde die Exkursion von Projektmanagerin Vendula Maihorn des Trägervereins der Europaregion Donau-Moldau mit Sitz in Freyung, die für die Kooperationen der tschechischen, österreichischen und deutschen Hochschuleinrichtungen in der Europaregion Donau-Moldau aus zuständig ist. Maihorn knüpfte die Kontakte in die beiden großen Universitäten in West- und Südböhmen und stellte zusammen mit den Verantwortlichen der beiden Universitäten ein passendes Programm zusammen.

    Die sechsköpfige Delegation des Campus Burghausen, angeführt vom Dekan Professor Dr. Philipp Keil und der Studiendekanin der Betriebswirtschaftslehre, Professorin Dr. Silvia Seibold, sowie drei Vertreterinnen der Europaregion Donau-Moldau, besuchte am ersten Tag der Exkursion die Westböhmische Universität Pilsen, die zu den größeren Universitätseinrichtungen in Tschechien gehört. Sie ist die einzige öffentliche Hochschuleinrichtung mit Hauptsitz im Pilsner Bezirk und hat gegenwärtig neun Fakultäten mit mehr als 60 Lehrstühlen und zwei Hochschulinstitute. Die mehr als 11.000 junge Menschen an der Westböhmischen Universität Pilsen können aus einem breiten Angebot von Bachelor-, Master- und Doktorstudienprogrammen auswählen und in Studienbereichen wie Maschinenbau, Elektrotechnik, Informatik, angewandte Mathematik, Physik und Mechanik, Ökonomik, Design und zahlreichen weiteren studieren. Außer der pädagogischen Tätigkeit stellt die Universität auch das Forschungs- und Entwicklungszentrum dar, was auch die kürzlich getätigten massiven Investitionen in die drei neuen Forschungszentren belegen. In einer Führung durch das Campus Bory wurden u.a. die Fakultät für Maschinenbau, Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Fakultät für Design Ladislava Suttnara sowie das Forschungszentrum RTI besichtigt. Eine Möglichkeit für persönliche Gespräche mit der Universitätsleitung, vertreten durch die Vizerektorin für Internationalisierung, Dipl.-Ing., Ph.D., MBA Dita Hommerová, hatten die deutschen Gäste im Rahmen eines Mittagessens und einer anschließenden Besprechung, an der Vertreter einzelner Fakultäten teilnahmen. Wie es sich anfühlt, an der tschechischen Universität vorzutragen und eine Diskussion mit tschechischen Studierenden zu führen, durfte Professorin Dr. Silvia Seibold bei ihrer Vorlesung für Marketingstudierende in der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät persönlich erleben.

    Die Delegation von Campus Burghausen und Vertreterinnen der Europaregion Donau-Moldau mit der Dekanin der Ökonomischen Fakultät der Südböhmischen Universität Budweis, doc. Dr. Ing. Dagmar Škodová Parmová (4.v.l. untere Reihe), Prodekan doc. Ing. Kamil Pícha, Ph.D. (1. v.l. untere Reihe) und Prodekanin doc. RNDr. Renata Klufová (2. v.l. untere Reihe) – Foto: Trägerverein Europaregion Donau-Moldau e.V.

    Am nächsten Tag ging die Reise weiter an die Südböhmische Universität in Budweis. Hier studieren an acht Fakultäten fast 9000 Studenten ein breites Spektrum an Studiengängen in wirtschaftlichen, pädagogischen, naturwissenschaftlichen, theologischen, künstlerischen, gesundheitsmedizinischen und agrarwissenschaftlichen Fächern. Dort empfingen die Dekanin der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät doc. Dr. Ing.  Dagmar Škodová Parmová und der Prodekan doc. Ing. Kamil Pícha, Ph.D. die Delegation des Campus Burghausen. Bei der Campus-Tour konnten die Exkursionsteilnehmer mehrere Forschungsprojekte der landwirtschaftlichen und naturwissenschaftlichen Fakultät sowie der Fakultät für Fischerei und Wasserschutz kennenlernen. In einer anschließenden gemeinsamen Sitzung präsentierten Vertreter der beiden Hochschuleinrichtungen ihre Institutionen und sprachen über mögliche Kooperationsmöglichkeiten, vor allem im Rahmen des Studentenaustausches, Erfahrungsaustausches und der Zusammenarbeit in Forschung und Wissenschaft.

    Die Exkursion fand im Rahmen der vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Energie und Landesentwicklung geförderten und vom Bezirk Niederbayern kofinanzierten Projektinitiative statt, bei der es um den Ausbau des Hochschul- und Forschungsnetzwerkes im Grenzraum Bayern-Österreich-Tschechische Republik geht. Dabei werden Hochschul- und Forschungseinrichtungen aus dem Raum der Europaregion Donau-Moldau bei der Umsetzung ihrer internationalen Projektvorhaben unterstützt, grenzüberschreitende Veranstaltungen zu verschiedenen Hochschulthemen organisiert und auch Exkursionen zu den Hochschuleinrichtungen in den Nachbarländern durchgeführt.


    Information zu der Europaregion Donau-Moldau

    Die Europaregion Donau-Moldau (EDM) ist ein 2012 gegründeter, dreiländerübergreifender Zusammenschluss der Regionen Niederbayern, Oberpfalz, Oberösterreich, Niederösterreich, Südböhmen, Pilsen und Vysočina in Form einer politisch vereinbarten Arbeitsgemeinschaft. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, die trilaterale Zusammenarbeit zum Wohle der dort lebenden Menschen, zur Stärkung der gesamten Region im Wettbewerb der Regionen und zur Umsetzung des europäischen Gedankens beizutragen. In der fast 60.000 Quadratkilometer umfassenden Europaregion leben über sechs Millionen Menschen. In der Region Niederbayern befindet sich der Sitz der EDM in Freyung, wo die Tätigkeit für die EDM durch den Trägerverein Europaregion Donau-Moldau wahrgenommen wird. Vorsitzender des Trägervereins ist Bezirkstagspräsident Niederbayerns, Dr. Olaf Heinrich, Geschäftsführer ist Dipl.-Ing. Kaspar Sammer.

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