Beschäftigungsanstieg in Bayern beendet

Zahl der Erwerbstätigen sinkt um 1,0 Prozent

Nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik nahm die Beschäftigung in Bayern im Jahr 2020 im Zuge der Covid-19-Pandemie erstmals seit dem Jahr 2003 wieder ab. Mit knapp 7,65 Millionen Erwerbstätigen fiel die Beschäftigung in etwa auf den Stand des Jahres 2018 zurück. Der Rückgang betrug in Bayern 1,0 Prozent und fiel damit leichter aus als mit 1,1 Prozent in Deutschland insgesamt. Im Verarbeitenden Gewerbe war er mit 2,7 Prozent stärker als in den Dienstleistungsbereichen mit 0,7 Prozent.

Im Jahr 2020 sank die Zahl der Erwerbstätigen in Bayern gegenüber dem Vorjahr um rund 78 800 Personen auf insgesamt knapp 7,65 Millionen. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, entsprach dies einem Rückgang um 1,0 Prozent. Damit ging in Bayern ein seit der Rezession des Jahres 2003 anhaltender Beschäftigungsaufbau zu Ende. Die Beschäftigung fiel in etwa auf den Stand von 2018 zurück, gegenüber 2010 waren dies jedoch noch immer rund 870 000 Personen mehr.

In Deutschland insgesamt nahm die Zahl der Erwerbstätigen mit -1,1 Prozent etwas
stärker ab als in Bayern. Ostdeutschland war mit -1,4 Prozent stärker betroffen als
Westdeutschland mit -1,1 Prozent (jeweils ohne Berlin).
Im Verarbeitenden Gewerbe in Bayern nahm die Beschäftigung mit -2,7 Prozent überdurchschnittlich stark ab. Die Dienstleistungen verzeichneten hingegen nur einen
Beschäftigungsabbau um 0,7 Prozent. Im Abschnitt „Land- u. Forstwirtschaft, Fischerei“
waren 2020 um 5,6 Prozent weniger Erwerbstätige beschäftigt als ein Jahr zuvor.
Von diesem allgemeinen Trend konnte sich das Baugewerbe mit einem Zuwachs von
1,0 Prozent abkoppeln.

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